Nach Berichten russischer Medien hat der US-Konzern Microsoft den Nutzern in Russland verboten, Windows-Software von seiner offiziellen Website herunterzuladen. Das Unternehmen selbst hat bisher jedoch keine derartigen regionalen Beschränkungen bestätigt.

Wie die russische Onlinezeitung Gazeta.ru am 19. Juni berichtete, hatten Anwender in Russland Schwierigkeiten, Windows 10 und 11 von der offiziellen Website des US-Konzerns Microsoft herunterzuladen. Es wurde ebenfalls gemeldet, dass Nutzer mit russischen IP-Adressen den Installationsassistenten des Media Creation Tool nicht herunterladen konnten.

Beim Herunterladen eines Windows-11-Systemabbildes werde auf der Microsoft-Website die Meldung “Es gibt ein Problem mit Ihrer Anfrage” angezeigt, und beim Versuch, das Installationsprogramm für Windows 10 oder 11 herunterzuladen, erscheine eine leere Seite mit der Meldung “404 — File or Directory not found”.

Medienberichten zufolge verschwindet das Problem, sobald man versucht, über ein VPN-Programm auf die Dateien zuzugreifen.

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Wie die Online-Fachzeitschrift cnews.ru berichtete, sei es nach dem 24. Februar 2022 üblich geworden, die Website oder einige ihrer Teilbereiche für Russen zu sperren, wie beispielsweise bei der Internetplattform The Next Web, die ab dem 18. Juni 2022 ohne VPN-Dienste nicht mehr von Russland aus zugänglich war.

Bereits Anfang März hatte sich Microsoft sämtlichen antirussischen Sanktionen angeschlossen und angekündigt, den Verkauf von Software und Dienstleistungen in Russland einzustellen. Der Präsident des Unternehmens Brad Smith hatte damals betont, diese Entscheidung sei wegen der russischen Militäroperation in der Ukraine getroffen worden. Er hatte unter anderem gesagt:

“Wir geben bekannt, dass wir alle neuen Verkäufe von Microsoft-Produkten und Diensten in Russland aussetzen.”

Zur aktuellen Situation rund um die Downloadprobleme von Windows 10 und 11 hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert.

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