Dieser Antifa-Aktivist steckt hinter der Kampagne gegen Martin Hinteregger
Foto Martin Hinteregger: By <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Steindy” title=”User:Steindy”>Steindy</a> (<a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User_talk:Steindy” title=”User talk:Steindy”><span class=”signature-talk”>talk</span></a>) 14:38, 10 November 2016 (UTC) – <span class=”int-own-work” lang=”en”>Own work</span>, CC BY-SA 3.0, Link; Bildschirmfoto von Michael Bonvalot: ORF-Kärnten; Bildkomposition: Info-DIREKT

Letzte Woche brach für Fußballprofi Martin Hinteregger wohl eine kleine Welt zusammen. Über Nacht war der bodenständige Publikumsliebling plötzlich mit Negativschlagzeilen in allen Medien vertreten. Der Grund: Ein Antifa-Aktivist mit Presseausweis hatte sich zum Gesinnungsrichter aufgeschwungen und „geurteilt“, dass einer von Hintereggers Geschäftspartnern nicht „links“ genug sei.

Was die Lückenpresse bei ihrer völlig einseitigen und aufgebauschten Berichterstattung zu erwähnen „vergaß“, ist, dass der angebliche „Aufdecker“ des angeblichen „Skandals“ ein bekannter Antifa-Fotograf ist, der sich selbst so weit am äußersten linken Rand befindet, dass für ihn sogar die ÖVP „rechts außen steht“. In diversen Zeitungen und im ORF wurde er trotzdem zum wiederholten Male dem gutgläubigen Publikum als neutraler Journalist und „Experte“ präsentiert.

Lückenpresse verschweigt einschlägigen Hintergrund ihres „Experten“

Im Magazin Info-DIREKT, Ausgabe 36, haben wir uns mit den Hintergründen von Michael Bonvalot beschäftigt. Den Text aus dem Jahr 2020 wollen wir hier nun allen Lesern zur Verfügung stellen, damit sich jeder selbst ein Bild von diesem „Experten“ und seinen „Expertise“ machen kann:


Ein Antifa-Aktivist als Kronzeuge gegen Corona-Demos

Faktenwidrig wird Michael Bonvalot von etablierten Medien als objektiver Journalist und Experte präsentiert. Wir haben einen Blick hinter die Fassade geworfen.

In Antifa-Kreisen ist es zurzeit modern sich mittels Presseausweis als Journalist zu tarnen. Das ist hilfreich, wenn man später über eine schrecklich ungerechte Behandlung durch Polizei oder Mitmenschen klagen möchte. Aber auch, wenn befreundete Journalisten in etablierten Medienhäusern Antifa-Inhalte kritiklos in ihr Nachrichtenprogramm aufnehmen sollen. Daraus ist ein Sittenbild entstanden, das mit transparenter redaktioneller Arbeit wohl kaum vereinbar ist.

Manchmal fühlt man sich an ein schlechtes Fußballspiel erinnert, wo die spielerisch unterlegene Mannschaft eine Schwalbe nach der anderen hinlegt und somit Schiedsrichterstrafen gegen den Gegner provoziert. Ähnlich funktionierte es in den letzten Monaten mit den „embedded journalists“ der Antifa. In der gewohnten schwarzen Vermummung kreisen ihre Aktivisten um Kundgebungen ihnen verhasster Andersdenkender. Statt mit Schlagstöcken und Steinen sind sie mit Fotoapparaten bewaffnet. Ihre Bilder tauchen kurz danach auf anonymen Denunziantenseiten wie „FPÖ Fails“ oder „Presseservice Wien“ auf.

Sollten Kundgebungsteilnehmer oder gar die Polizei mit deren Treiben nicht zufrieden sein, folgen bittere Beschwerden, welche oft kritiklos von Mainstream-Medien als „Übergriffe“ und „Aggression“ gegen Journalisten übernommen werden. Wer also nach den letzten Demonstrationen gegen überschießende Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im ORF gehört hat, dass es „Gewalt gegen Journalisten“ gegeben habe, wurde auf eine etwas eigenwillige Weise über den Einsatz eines Antifa-Fotografen aufgeklärt.

Für „Tiroler Tageszeitung“ ein Experte

Einer dieser Journalisten ist Michael Bonvalot, der sich „Journalismus mit Meinung und Haltung“ auf die Fahnen schreibt. Damit ist er erfrischend ehrlich, denn seine Reporterarbeit ist von tendenziöser Schlagseite und tiefer Verachtung gegenüber politischen Gegnern geprägt. Für die Antifa ist er schon seit langen Jahren unterwegs, momentan scheint er seine Berufung in der Herabwürdigung von Gegnern der Corona-Maßnahmen gefunden zu haben. Als solcher wird er unkritisch von Medien wie der „Tiroler Tageszeitung“, dem ORF oder dem „Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands“ (DÖW) als „Corona-Demo-Experte“ zitiert. Internetbeiträge von Bonvalot wurden auch bereits in der Kronenzeitung eingebettet, wenn es zur (Regierungs-)Linie passte.

Eines haben alle diese Medienkooperationen aber gemeinsam: Der Antifa-Hintergrund des Mannes wird nicht erwähnt. Das ist nicht nur hinsichtlich mangelnder Transparenz bedenklich. Denn Bonvalot hat eine klare Meinung von jenen, die nicht auf seiner politischen Seite stehen – die meisten davon sind für ihn rechtsextrem. Darunter fallen nicht nur FPÖ-Wähler, sondern beispielsweise auch die ÖVP, wie er auf Facebook erklärte. Auch Inhalte, die sich mutmaßlich gehässig mit der Polizei auseinandersetzen wie Fotos der Zahlenkombination 1312 („All Cops Are Bastards“), sind bei ihm zu finden.

Fehlende Distanz zu Kommunismus und Gewalt

Bei anderen Gelegenheiten präsentiert sich der Antifa-Mann als begeisterter Kommunist. So verbreitete er den Spruch, wer mit 20 kein Kommunist sei, habe kein Herz, wer mit 40 immer noch kein Kommunist sei, habe kein Hirn. Bei einer anderen Gelegenheit verbreitete er ein Bild von Hammer und Sichel, wieder anderswo findet er es lustig „den Staat abzuschaffen“. Österreicher, die Angst vor Kriminalität und Gewalt haben, verspottet er als Opfer permanenter Propaganda.

An anderer Stelle sieht er Gewalt als Lösung gegen „Unterdrückung“. Linksgerichteten Vandalismus wie den Sturz einer Statue in Bristol oder das Beschmieren eines Denkmals in Wien heißt er mit klaren Worten gut. Während er unermüdlich gegen österreichische Patrioten wettert, findet er anerkennende Worte für den Patriotismus des schwarzen Fußballstars Sadio Mane. Wie für viele Antifa-Eiferer scheint auch bei Bonvalot das Prinzip zu gelten, dass es gute und schlechte Gewalt, gute und schlechte Heimatliebe gebe. Das trug Bonvalot auf Facebook auch bereits kritische Kommentare wie „Was soll das? Aufruf zur Gewalt?“ ein. Seine Meinung, dass man von politischen Gegnern ausschließlich unvorteilhafte Fotos verwenden sollte, rundet seine Arbeitsweise ab.

Dass ein Antifa-Aktivist Stereotype seiner politischen Schlagseite verbreitet, darf wohl niemanden überraschen. Wenn er Sorge um die Pressefreiheit mimt, meint er hauptsächlich sich selbst. Doch in einem freien Land muss man jedem zugestehen, sich Journalist zu nennen, Texte zu verfassen und eine Kamera zu bedienen. Der Fehler im System liegt eher darin begründet, so jemanden als neutrale Persönlichkeit zu präsentieren und ihm in Massenmedien ohne Erklärung seines weltanschaulichen Hintergrundes eine Bühne zu bieten. Bonvalot wird als Kronzeuge dafür durch die Manege geführt, dass Gegner der Corona-Maßnahmen rechtsextrem, antisemitisch, verschwörungstheoretisch und generell brandgefährlich seien. Das zahlende Publikum hat aber durchaus verdient zu erfahren, aus welchem Eck solche „Experten“ kommen, die den Widerstand gegen die Abschaffung von Grund- und Menschenrechten kriminalisieren.

Gegenüber Info-DIREKT wollte Bonvalot keine Stellungnahme abgeben.

 

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