Nicht brav? Dann springt die App auf Rot – und man muss zuhause bleiben

Selbst die große Nachrichtenagentur Reuters berichtet über den übergriffigen Staat. So nützt China offensichtlich die Corona-Überwachung dazu aus, die Freiheiten, in diesem Falle die Bewegungsfreiheit, seiner nicht angepassten Bürger zu unterbinden – und zwar auf Knopfdruck.

Ohne Geld, ka Musi

Konkret ging es um eine Demonstration gegen drei Banken. Mit Begründung von Systemarbeiten können Einleger seit fast zwei Monaten nicht mehr auf ihr Geld zugreifen. Ja, Firmen können ihren Mitarbeitern die Gehälter nicht ausbezahlen, Privatpersonen nichts abheben. Also wollten Betroffene dagegen demonstrieren, und zwar in der zentralen Provinz Henan.

Keine Reisefreiheit im Kommunismus

Doch daraus wurde nichts. Denn die Behörden bekamen davon Wind, da man im kommunistischen China Reisen und ihren Anlass (!) anmelden muss, und stellten flux die Gesundheits-App der Demonstranten auf Rot. Bedeutet, dass der Betroffene weder öffentliche Verkehrsmittel noch Gaststätten oder Einkaufszentren betreten darf und ihm untersagt ist, durch das Land zu reisen.

Gefahr bei digitalen Nachweisen

Auf Nachfragen sollen die Behörden nicht reagiert, die Fälle also auch nicht bestritten haben.

Doch Menschenrechtsgruppen sind nicht nur in China aufgeschreckt. Denn auch in Europa warnen viele, dass die digitalen Möglichkeiten, die im Namen von Corona geschaffen wurden, etwa der Grüne Pass, sehr schnell als Mittel gegen den Bürger eingesetzt werden können. Und China macht vor, wie das funktioniert. Ganz schnell, auf Knopfdruck.

Zensur China

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