Die Gesundheitspolitikerin Linda Heitmann von den Grünen möchte, dass Alkohol teurer wird. Es benötige eine Verteuerung, da der Umgang mit Alkoholkonsum in weiten Teilen der Gesellschaft sehr unkritisch sei. Gegenüber anderem illegalem Substanzkonsum sei Alkohol kulturell verankert. Alkohol ist indes auch nicht illegal, sondern zumindest für Erwachsene legal.

Grünen-Gesundheitspolitikerin möchte mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vor Alkohol schützen

„Die Gesundheitspolitikerin Linda Heitmann (Grüne) unterstützt die Forderung der Psychotherapeutenkammer nach einer Verteuerung von Alkohol. „Ja, wir müssen als Gesellschaft über Alkoholprävention reden“, sagte Heitmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

„Hochprozentiges ist derzeit für wenige Euro an jeder Supermarktkasse leicht zu greifen und zu kaufen. Es braucht eine Verteuerung und Einhaltung der Abgabeverbote an Jugendliche.“ Die Bundestagsabgeordnete der Grünen hob hervor: „Der Umgang mit Alkoholkonsum ist in weiten Teilen der Gesellschaft sehr unkritisch und gilt gegenüber anderem illegalen Substanzkonsum als kulturell verankert.“ Daher begrüße sie die Positionierung und Forderungen der Bundespsychotherapeutenkammer.

Deutschlands Psychotherapeuten hatten eine Verteuerung von Alkohol und eine Legalisierung von Cannabis gefordert. Beides sollte zudem wie alle anderen legalen Rauschmittel nur noch in lizenzierten Geschäften abgegeben werden dürfen, so die Bundespsychotherapeutenkammer in einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme. Heitmann forderte darüber hinaus, Werbung für Alkohol aus Veranstaltungen, die sich an junge Leute richteten, herauszuhalten. Die Ampel-Gesundheitspolitiker seien im Gespräch darüber, welche politischen Schritte für besseren Jugendschutz und wirksame Prävention bei Alkohol und bei einer Einschränkung von Werbung und Marketing konkret gegangen werden, sagte sie.

„Wichtig ist dabei, dass die Regelungen und Maßnahmen an den wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Gesundheitsschutz ausgerichtet sind.“

Bericht mit Material der dts Nachrichtenagentur

Foto: Wodka-Flaschen, über dts Nachrichtenagentur





Quelle: