Am Donnerstag habe ich in Moskau an einer interessanten Konferenz über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine teilgenommen.

Am 2. Juni fand in der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation eine Konferenz zum Thema der Biowaffenprogramme der USA in der Ukraine statt. Ich zeige zwei der dort präsentierten Arbeiten in zwei Artikeln. In diesem zweiten Artikel werde ich meine eigene Präsentation veröffentlichen, denn ich habe aufgrund meiner Arbeit an dem Buch „Inside Corona“ Zugriff auf eine gigantische Datenbasis, aus der mein anonymer Informant und ich von viele Erkenntnissen, die das russische Verteidigungsministerium in den letzten Monaten über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine veröffentlicht, schon Ende Februar wussten. Viele Informationen waren im Netz zugänglich, allerdings löschen die Amerikaner immer mehr aus dem Netz, seit die Russen darüber berichten.

Im ersten Artikel habe ich die Einleitung und die Schlussfolgerungen einer umfassenden Zusammenstellung der amerikanischen Biowaffen-Aktivitäten in der Ukraine übersetzt. Das 50-seitige Dokument ist auf Englisch verfügbar, den Link dazu finden Sie hier, wenn Sie alle Details über die einzelnen US-Labore in der Ukraine nachlesen möchten. Das russische Original finden Sie hier.

Die Daten

In meiner Präsentation habe ich zuerst erklärt, woher die Daten kommen, die ich in der Präsentation zeige. Meine Bücher sind in Russland bisher nicht erschienen und daher unbekannt.

An „Inside Corona“ habe ich zusammen mit meinem Informanten recherchiert, der anonym bleiben möchte und den ich daher nur „Mr. X“ nenne. Er ist Computerfachmann und auf die Analyse von Big Data spezialisiert. Für die Recherchen hat er Programme gekauft, die von Polizei und Geheimdiensten benutzt werden, um Daten aus dem Netz zu ziehen und zu analysieren. Auf diese Weise findet das Programm Originaldaten, es sind also Daten, die die Organisationen, um die es geht, selbst veröffentlicht haben. Es sind keine Falschinformationen, die irgendwer ins Netz gestellt hat.

Aus diesen Daten erstellt das Programm Analysen und man kann erkennen, wer mit wem an Projekten arbeitet, wer wen mit wie viel Geld bezahlt und so weiter. Alle diese Daten, es sind zehntausende Objekte (Menschen, NGOs, Firmen, Behörden, etc) und Verbindungen zwischen ihnen, haben wir „per Hand“ überprüfen müssen, denn das Programm findet nur die Verbindungen, kann aber nicht entscheiden, welche Verbindungen wichtig sind und welche mit dem untersuchten Thema gar nichts zu tun haben.

Im Ergebnis haben wir die wahrscheinlich größte Datensammlung der Welt über die Covid-19-Pandemie und über das internationale Gesundheitswesen zusammengetragen, die Privatpersonen oder auch Medien haben. Nur Geheimdienste und ähnliche staatliche oder halbstaatliche Organisationen dürften noch mehr Informationen über das Thema haben, als Mr. X und ich.

In meiner Präsentation ist es aber nicht um „Inside Corona“ und die Ergebnisse unserer Recherche gegangen, sondern darum, aufzuzeigen, dass die gleichen Leute, die eng mit der Pandemie verbunden sind, an dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine beteiligt sind. Da ich nur 15 Minuten für meine Präsentation hatte, konnte ich nur einige Beispiele aufzeigen, und was ich dabei gezeigt habe, werde ich nun auch auf Deutsch veröffentlichen.

Metabiota

Metabiota ist eine amerikanische Firma, die 2008 von dem Virologen Nathan Wolfe gegründet wurde und die auch in den Veröffentlichungen des russischen Verteidigungsministeriums prominent erwähnt wird, weil dessen Unterlagen zeigen, dass Metabiota an dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine beteiligt ist.

Nathan Wolfe hat ab dem Jahr 2000 über 20 Millionen Dollar an Zuschüssen unter anderem von der Bill und Melinda Gates Foundation erhalten. Seit 2008 sitzt er auch in der DARPA. Die DARPA ist eine Behörde des Pentagon, deren Aufgabe die Finanzierung von „Science Fiction Waffen“ ist. Es geht um die Finanzierung von Zukunftstechnologien mit dem Ziel, diese als Waffen zu nutzen. Wenn die DARPA also die Erforschung von Krankheitserregern finanziert, geht es explizit nicht um Gesundheitsvorsorge, sondern es geht um die Entwicklung von Waffen, in diesem Falle Biowaffen.

Die DARPA finanziert solche Programme ganz offiziell, obwohl das laut der Biowaffenkonvention verboten ist. Die USA haben sich das aber legalisiert, allerdings ist es laut US-Recht illegal, das in den USA zu tun, weil es sehr gefährlich wäre, wenn ein als Biowaffe entwickelter Erreger aus dem Labor ausbricht. Im Ausland ist es US-Bürgern aber erlaubt, daran zu forschen.

Nathan Wolfe hat Metabiota nicht mit seinem eigenen Geld gegründet, das Geld dafür kam von dem Investmentfonds In-Q-Tel. In-Q-Tel ist ein Investmentfonds der CIA, der den gleichen Existenzzweck hat, wie die DARPA. Mit dem Fonds kauft die CIA Start-Ups, die Technologien entwickeln, die die CIA interessant findet. Über In-Q-Tel habe ich schon berichtet, den Artikel finden Sie hier.

Metabiota ist also ein Kind des Pentagon und der CIA, wobei Metabiota bis heute Fördergelder vom Pentagon erhält. Wenn Metabiota irgendwo aktiv ist, sind das in Wahrheit das Pentagon und die CIA.

Nathan Wolfe hat darüber hinaus 2010 das Young Global Leader Programm des WEF durchlaufen und arbeitet bis heute eng mit dem WEF zusammen.

Peter Daszak und die EcoHealth Alliance

2014 hat Dr. Fauci, der Chef der amerikanische Gesundheitsbehörde National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), Fördergelder an eine New Yorker NGO namens EcoHealth Alliance überwiesen, die von Dr. Peter Daszak geleitet wird. Daszak hat einen Teil der Gelder an das Labor in Wuhan überwiesen und er hat auch selbst dort geforscht. Dabei hat er mit dem amerikanischen Coronaviren-Experten Dr. Ralph Baric und der chinesischen Expertin für Fledermäuse, Dr. Shi, zusammengearbeitet.

Die drei haben in einer Höhle in China Coronaviren von Fledermäusen gesammelt und daran geforscht, wie man sie ansteckend für den Menschen machen kann. Diese Gain of Function Forschung wurde Ende 2014 von Präsident Obama mit einem Moratorium belegt, also verboten. Das hat die Forscher aber nicht daran gehindert, die Forschungen fortzusetzen und auch wissenschaftliche Artikel über ihre Arbeit zu veröffentlichen. Sie haben dabei Mäuse so verändert, dass sie ein menschliches Immunsystem haben (der Fachbegriff lautet „humanisiert“) und haben die Mäuse mit dem genetisch veränderten Coronavirus infiziert.

Die Datenbank mit den Gensequenzen ihrer Arbeit waren jahrelang auf der Seite des Labors in Wuhan online. Die Datenbank wurde jedoch am 12. September 2019 vom Netz genommen. Ein inzwischen bekannt gewordenes internes Schreiben (den kompletten Text finden Sie hier) aus dem Pentagon besagt, dass das Virus im August 2019 aus dem Labor entwichen ist und dass das Labor die Datenbank daher am 12. September offline genommen hat, um den Zusammenhang mit dem Labor zu vertuschen.

Dr. Daszak trat seit Beginn der Pandemie immer dann öffentlich in Erscheinung, wenn es darum ging, der Laborthese zu widersprechen. Er war einer der Unterzeichner eines offenen Briefes im Lancet vom Februar 2020, in dem eine Reihe von Wissenschaftlern der Laborthese widersprochen haben.

Als die WHO im Februar 2021 eine Untersuchungskommission nach Wuhan geschickt hat, ist diese Kommission zu dem Schuss gekommen, dass es „extrem unwahrscheinlich“ sei, dass Covid-19 aus dem Labor stammt. Und wer war als einziger US-Amerikaner in der Kommission? Richtig: Dr. Daszak.

Einen Monat später wurde Daszak in London gefragt, ob die Kommission bei ihrer Untersuchung die vom Netz genommenen Gendatenbanken einsehen durfte. Seine Antwort war bestechend:

„Wir haben nicht darum gebeten, die Daten einzusehen… Wie Sie wissen, wurde ein großer Teil dieser Arbeit mit der EcoHealth Alliance… Wir wissen im Grunde, was in diesen Datenbanken steht.“

Daszak durfte für die WHO also seine eigene Arbeit in Wuhan untersuchen und sich selbst einen Persilschein ausstellen.

Peter Daszak und die Fledermäuse

Wie sich herausstellt, war die EcoHealht Alliance nicht nur an Fledermaus-Coronaviren aus China interessiert. 2017 wurde das Western Asia Bat Research Network (wab.net) gegründet, das sich auch „Fledermäuse und Coronaviren-Projekt“ (Bats & Coronaviruses Project) nennt und die EcoHealth Alliance ist ein Partner der ersten Stunde des Projektes. Im Rahmen dieses Projekts hat EcoHealth Coronaviren von Fledermäusen in praktisch ganz Eurasien gesucht, wenn wir die Arbeiten in China mit einbeziehen.

Konkret wird in dem Projekt unter anderem Georgien als „Partnerland“ genannt. In Georgien befindet sich das Lugar Center (NCDC), ein vom Pentagon betriebenes, streng geheimes Biolabor. EcoHealth arbeitet bei dem Fledermaus-Projekt mit dem NCDC zusammen.

Wab.net ist eine Tochterorganisation von BOHRN (Bat Open Health Research Network), das weltweit mit Fledermäusen arbeitet und ebenfalls unter anderem die EcoHealth Alliance und das NCDC als Partner nennt. Das allerdings soll geheim gehalten werden, denn nachdem Russland seine Militäroperation in der Ukraine gestartet und angefangen hat, über die US-Biowaffenprogramme zu berichten, wurde die Seite von BOHRN Ende März 2022 vom Netz genommen. Seitdem ist es fast unmöglich, noch Informationen darüber zu finden, dass BOHRN existiert.

Dass die EcoHealth Alliance bei dieser Arbeit vom Pentagon bezahlt wird, zeigt sich an den Zuschüssen, die das Pentagon selbst veröffentlicht hat. Die EcoHealth Alliance hat alleine für das Fledermaus-Projekt fast 3,8 Millionen Dollar vom Pentagon bekommen, die Förderung der Forschungen in Wuhan und Zuschüsse von anderen US-Behörden nicht eingerechnet.

Dabei sei daran erinnert, dass das Pentagon keine Gesundheitsbehörde, sondern das US-Verteidigungsministerium ist. Wenn ein Verteidigungsministerium Forschungen finanziert, geht es um die Entwicklung von Waffen, nicht um Gesundheitsvorsorge.

Wenn man nun noch weiß, dass sich bisher herausgestellt hat, dass im Lugar Center in Georgien und in den US-Biolaboren in der Ukraine die weitgehend gleichen Organisationen an weitgehend den gleichen Themen geforscht haben, können wir davon ausgehen, dass das, was für das Lugar Center bekannt ist, auch in der Ukraine erforscht wurde. Der wichtigste Unterschied dürfte sein, dass in der Ukraine konkret tausende Proben von russischstämmigen Slawen gesammelt wurden, was darauf hindeutet, dass daran geforscht wurde, welche Krankheiten besonders effizient als Waffe gegen Russen eingesetzt werden können.

Interessant ist auch, dass die GAVI, die globale Impfallianz, die Bill Gates schon im Jahr 2000 auf dem Weltwirtschaftsforum gegründet hat und die über ein Milliardenbudget verfügt, ebenfalls mit dem Lugar Center (NCDC) zusammengearbeitet hat.

Philanthropie ist ein Geschäftsmodell

Zum weiteren Verständnis muss man wissen, dass die sogenannten „Philanthropen“ ihr Geld keineswegs mit vollen Händen zur Rettung der Welt verschenken. Die Stiftungen der „Philanthropen“ sind in Wirklichkeit ein Geschäftsmodell, und das funktioniert wie folgt: Ein Milliardär überführt sein Vermögen in eine Stiftung, danach muss er darauf praktisch keine Steuern mehr bezahlen. Dann ruft er ein Projekt mit einem wohlklingenden Namen aus und spendet öffentlichkeitswirksam zum Beispiel 100 Millionen Dollar dafür. Die Medien sind begeistert und die westlichen Staaten unterstützen das Projekt mit riesigen Summen, zum Beispiel mit insgesamt 20 Milliarden.

Diese Geld fließt in das von dem „Wohltäter“ kontrollierte Projekt und er entscheidet, wofür das Geld ausgegeben wird. Wie es der Zufall will, wird das Geld dann verwendet, um bei Firmen einzukaufen, an denen der „wohltätige Philanthrop“ beteiligt ist. Er hat sich mit 100 Millionen Zugriff auf 20.000 Millionen gesichert. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das ist ein Beispiel aus der Praxis, Details können Sie hier nachlesen.

Das ist der banale Grund, warum 2Philanthropen“ noch schneller noch reicher werden, während sie – laut Angaben der Medien – ihr Vermögen selbstlos zur Rettung der Welt verschenken. Dass die Medien diesen Skandal nicht aufdecken, hat zwei Gründe: Erstens werden die Medien von den „Philanthropen“ auch großzügig beschenkt und zweitens gehören die westlichen „Qualitätsmedien“ selbst Stiftungen (Bertelsmann Stiftung, Axel-Springer-Stiftung. Brost-Stiftung, Spiegel-Stiftung, etc). Die Medien haben also kein Interesse daran, das System, von dem sie selbst profitieren, zu kritisieren.

„Inside Corona“

Bei der Arbeit an „Inside Corona“ haben wir einige interessante Fakten nachgewiesen. In den Jahren vor Beginn der Covid-19-Pandemie haben sechs Stiftungen viel Geld für die Vorbereitung einer (damals als möglich bezeichneten) Pandemie ausgegeben. Als die Covid-19-Pandemie begann, haben sie ihre Leute als Regierungsberater in westlichen Regierungen platziert und diese Berater waren die Experten, die den Regierungen gesagt haben, welche Maßnahmen ergriffen, welche Impfstoffe gekauft werden und so weiter.

Wie nicht anders zu erwarten, wurden dabei Entscheidungen getroffen, an denen die genannten Stiftungen viel Geld verdient haben, oder die ihren Zielen auf andere Weise bestens in die Hände gespielt haben. Die gleichen Leute, die sich vor 2020 mit vielen Milliarden auf eine (damals als möglich bezeichnete) Pandemie vorbereitet haben, haben an der echten Pandemie rein zufällig hunderte Milliarden verdient.

Bei den sechs Stiftungen handelt es sich um die Bill and Melinda Gates Foundation, die Rockefeller Foundation, Open Philantropy, die Nuclear Threat Initiativ, den Wellcome Trust und das Weltwirtschaftsforum. Das haben wir in „Inside Corona“ mit 500 Originalquellen im Detail belegt und dabei die handelnden Personen, die Maßnahmen und die exakten Summen genannt, mit denen die Pandemie vorbereitet wurde.

In dem Buch haben wir uns auf dieses System konzentriert und dafür war es unwichtig, ob Covid-19 natürlichen Ursprungs ist oder im Labor erschaffen wurde, denn das System war so aufgebaut, dass die „Philanthropen“ ein relativ harmloses Virus zur neuen Pest ausgerufen haben, und das hätten sie auch tun können, indem ein gerade grassierendes Virus zur Weltgefahr aufbauschen.

Das fehlende Glied

Später haben wir uns aber die Frage gestellt, ob es eventuell eine Verbindung zwischen Peter Daszak, der Covid-19 nach heutigem Wissensstand in Wuhan mit Geldern der US-Regierung erschaffen hat, und den Stiftungen gibt, die sich auf eine (damals als möglich bezeichnete) Pandemie vorbereitet haben. Das würde darauf hindeuten, dass die Pandemie noch viel genauer vorbereitet worden ist, als wir in „Inside Corona“ ohnehin schon nachgewiesen haben. Und diese Verbindung haben wir tatsächlich gefunden.

Dabei handelt es sich um eine Stiftung namens Global Virome Project. In deren Vorstand sitzen sieben Personen, die wir uns kurz anschauen müssen.

Vorstanfschef des Global Virome Projects ist Dennis Carroll, der früher Direktor von USAID gewesen ist. USAID ist eine US-Behörde, deren Aufgabe es ist, Märkte anderer Länder für US-Konzerne zu öffnen. Dabei kann es sich um Absatzmärkte, um den Abbau von Rohstoffen oder sonst etwas handeln. USAID macht Druck auf Regierungen, die unfreundlich zu US-Konzernen sind, und veranstaltet notfalls auch als Farbrevolution getarnte Putsche. USAID hat bei allen Farbrevolutionen der letzten Jahrzehnte eine wichtige Rolle gespielt.

USAID hat alleine für den Kampf gegen Russland ein jährliches Budget von fast 600 Millionen Dollar nur für anti-russische Propaganda. Das nennen die zwar anders, bei denen ist die Rede von der Unterstützung „freier Medien“, aber wie frei die sein können, wenn sie für ihre Arbeit gut bezahlt werden, ist nicht schwer zu erraten. USAID hat auch bei dem Putschversuch in Venezuela eine wichtige Rolle gespielt und den Putschisten Guaido mit 100 Millionen Dollar unterstützt. In Russland und Venezuela ging es USAID um den Zugang amerikanischer Konzerne zu den Bodenschätzen der beiden Länder.

USAID hat auch bei der Pandemie eine wichtige Rolle gespielt, dabei ging es in erster Linie um die weltweite Vermarktung des Impfstoffs des US-Konzernes Pfizer, wir sprechen über einen Markt von hunderten Milliarden Dollar. USAID hat während der Pandemie auf internationale Organisationen und Staaten eingewirkt, um den Weg für den Pfizer-Impfstoff frei zu machen, wie wir in „Inside Corona“ aufgezeigt haben. USAID hat sich dabei als „Drehtür“ erwiesen, denn viele leitende Angestellte sind zu Beginn der Pandemie von den Stiftungen der Organisatoren der Pandemie zu USAID gewechselt, um dort Programme zu implementieren, die sie vorher im Auftrag und mit Geld der Stiftungen entwickelt haben.

Das zweite Vorstandsmitglied des Global Virome Projects ist Peter Daszak, den wir uns schon ausführlich angeschaut haben.

Das dritte Vorstandsmitglied des Global Virome Projects ist Jonna Mazet, die früher ebenfalls bei USAID gewesen ist und außerdem für das One Health Institute tätig ist. Erinnern Sie sich an BOHRN, das Bat Open Health Research Network? Das Open Health Institute ist die Dachorganisation der Open-Health-Projekte und spielt ebenfalls in der Fledermaus-Coronaviren-Forschung mit.

Das vierte Vorstandsmitglied des Global Virome Projects ist der Nigerianer Oyewale Tomori, der Chef von Biovaccines Nigeria. Außerdem hat er einen hohen Posten bei der GAVI, der globalen Impfallianz, die Bill Gates schon im Jahr 2000 beim Weltwirtschaftsforum gegründet hat.

Das Pentagon unterhält in Nigeria übrigens bis zu drei eigene Biolabore und die Affenpocken, die derzeit Schlagzeilen machen, sind ein nigerianischer Stamm. Das ist einer der ungezählten „Zufälle“, auf die man stößt, wenn man sich mit diesem Thema beschäftigt.

Das fünfte Vorstandsmitglied des Global Virome Projects ist Edward Rubin, ein Direktor bei Metabiota. Dadurch sitzen neben USAID auch das Pentagon und die CIA beim Global Virome Project mit am Tisch.

Das sechste Vorstandsmitglied des Global Virome Projects Jennifer Gardy, eine Direktorin bei der Bill and Melinda Gates Foundation. Für Gates sitzen damit zwei Vertreter beim Global Virome Project: Jennifer Gardy und Oyewale Tomori.

Das siebte Vorstandsmitglied des Global Virome Projects ist Ariel Pablos-Mendez, der früher ebenfalls bei USAID war und heute für die Rockefeller Foundation arbeitet.

Beim Global Virome Project laufen die Fäden derer, die die Pandemie vorbereitet haben, mit denen zusammen, die anscheinend Covid-19 erschaffen haben.

Konferenzen

Bei unseren Recherchen haben wir auch unzählige Konferenzen gefunden, bei denen die gleichen Leute und Organisationen am Tisch gesessen haben. Ein Beispiel, das wir erst nach der Arbeit an „Inside Corona“ gefunden haben, ist die Konferenz „Understanding the economy of microbial threat“ vom Oktober 2018. Die wurde vom Pentagon, von USAID, dem FBI und anderen US-Behörden, sowie von Pharmariesen wie Merck, Sanofi und Johnson&Johnson finanziert und dort waren unter anderem Peter Daszak, Joanna Mazet und Jennifer Gardy dabei, aber auch andere Personen, die in „Inside Corona“ eine wichtige Rolle gespielt haben, wie Beth Cameron oder Tim Evans.

Bei der Konferenz ging es keineswegs nur um die Gefahren eine Pandemie für die Wirtschaft, es ging vielmehr auch um die Frage, wie man an einer Pandemie möglichst viel Geld mit Impfstoffen und Medikamenten verdienen kann.

Die US-Biowaffenlabore (nicht nur) in der Ukraine

All diese Leute und Organisationen findet man auch, wenn man sich mit den US-Biowaffenlaboren außerhalb der USA beschäftigt. So hat das russische Verteidigungsministerium Dokumente veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass US-Pharmakonzerne (genannt werden unter anderem Merck und Pfizer) ihre neuesten Medikamente und Impfstoffe an Patienten ukrainischer psychiatrischer Kliniken getestet haben. Im Klartext waren das Menschenversuche an wehrlosen Menschen, die gar nicht verstanden haben, dass sie als Versuchskaninchen missbraucht werden.

Bei den US-Biowaffenlaboren geht es nicht nur um die Erforschung zoonotischer Viren und darum, sie zu so verändern, dass sie für den Menschen ansteckend werden. Dass in den US-Laboren daran geforscht wird, ist keine Verschwörungstheorie, wie wir an der vom Pentagon bezahlten Arbeit von Peter Daszak gesehen haben. Offiziell wird diese Arbeit gemacht, um die Gefahr von zoonotischen Viren zu erforschen. Um daran zu forschen, müssen diese Viren im Labor künstlich erschaffen werden und solche Viren sind per Definition Biowaffen.

Da die USA internationalen Kontrolleuren der Biowaffenkonvention den Zugang zu ihren insgesamt über 300 vom Pentagon weltweit finanzierten und unterhaltenen Labore verweigern, ist der Verdacht, dass das Pentagon intensiv an Biowaffen forscht, nicht von der Hand zu weisen. Die USA könnten diesen Verdacht schnell ausräumen, wenn da nichts dran wäre, und Kontrollen ihrer Labore gestatten. Das tun sie aber nicht.

Zum Verständnis ist es wichtig, dass es hierbei nicht nur um das Pentagon geht, sondern dass die treibenden Kräfte die Stiftungen von Leuten wie Bill Gates sind und dass die Labore für US-Pharmakonzerne eine wichtige Rolle spielen, weil sie (zum Beispiel in der Ukraine) „Menschenmaterial“ in praktisch unbegrenzter Zahl zu Versuchszwecken zur Verfügung haben.

Der Kenntnisstand in Russland

Als ich beim Abendessen nach der Konferenz mit einem russischen Experten gesprochen und ihn darauf hingewiesen habe, dass das Pentagon in meinen Augen nicht die treibende Kraft ist, sondern dass das die Stiftungen von „Philanthropen“ wie Gates, Rockefeller oder Soros sind, war seine Antwort schlicht: „Natürlich!“

Ich war überrascht, dass meine Präsentation, zumindest bei den russischen Experten, keine Überraschung ausgelöst hat. Wahrscheinlich waren die von mir gezeigten Verbindungen, und vor allem der Umfang unserer Datensammlung, durchaus überraschend für sie, aber die Erkenntnisse daraus, also dass Covid-19 ein Projekt westlicher Stiftungen war und dass diese Stiftungen auch in der Ukraine aktiv derartige Forschungen betreiben, hat sie nicht im Geringsten überrascht.

Wenn man weiß, dass es auch auf der Krim ein Labor des Pentagon gegeben hat, das schon 2014 in die Hände der Russen gefallen ist, dürften die Russen sehr viel mehr über die Machenschaften des Pentagon und der westlichen Oligarchen um Bill Gates und Rockefeller wissen, als wir. Auch wenn ich nicht weiß, was die Russen alles wissen, wurde mir bei der Konferenz klar, dass die Russen zu den gleichen Ergebnissen gekommen sind, wie wir in „Inside Corona“ und bei anderen Recherchen zu dem Thema. Zumindest den russischen Experten ist all das bekannt.

Auf der Konferenz wurde es sogar als Tatsache erwähnt (und dem wurde von niemandem widersprochen), dass es der Plan dieser Kräfte in den USA ist, die Weltbevölkerung auf unter eine Milliarde Menschen zu reduzieren und dass die Forschungen in diesen, auf der der ganzen Welt verteilten, Laboren unter anderem diesem Ziel dienen. Immerhin machen alle diese Labore das gleiche: Sie sammeln unter größter Geheimhaltung Bio- und Genmaterial möglichst aller weltweiten Ethnien, um… was zu tun?

Um Biowaffen zu entwickeln, die möglichst genau auf einzelne Ethnien zugeschnitten sind? Der Verdacht liegt nahe und die USA tun nichts, um den Verdacht aus der Welt zu schaffen. Stattdessen wird das als „Verschwörungstheorie“ lächerlich gemacht, die westlichen Medien verschweigen alle darüber bekannten Fakten und die USA verweigern internationale Kontrollen ihrer weltweiten Labore.

Hier können Sie sich die Slides meiner Präsentation anschauen.




Quelle: