Wundern Sie sich eigentlich darüber, dass so gut wie keine Regierung in Westlichen Staaten ein Interesse daran hat, das kann man nach mehr als 2 Jahren Untätigkeit wohl feststellen, den Ursprung von SARS-CoV-2 aufzuklären?

Woran das nach unserer Ansicht liegt, das erzählen wir Ihnen am Ende dieses Posts.

Bis dahin unterhalten wir sie u.a. mit einem Beitrag, den Neil. L. Harrison und Jeffrey D. Sachs, beide Professoren an der Columbia University in New York vor ein paar Tagen in PNAS, den Proceedings of the National Academy of Science der USA veröffentlicht haben. Der Beitrag ist überschrieben mit: “A call for an independent inquiry into the origin of the SARS-CoV-2 virus” [Aufruf, eine unabhängige Untersuchung in den Ursprung von SARS-CoV-2 durchzuführen]. Wir erzählen den Inhalt des Beitrags ohne die Rücksichten, die die Autoren nehmen müssen, um publiziert zu werden.

Mancher wird sich daran erinnern, dass eine der ersten Amtshandlungen von Creepy Joe Biden, darin bestand, die US-Geheimdienste, die “Intelligence Community” zu beautragen, eine Untersuchung in den Ursprung von SARS-CoV-2 vorzunehmen. Das Ergebnis dieser Untersuchung war nicht überraschend: Es könne sein, dass SARS-CoV-2 eines tierischen Ursprungs (Zoonose) ist, es könne auch sein, dass SARS-CoV-2 in einem Labor geschaffen und unabsichtlich freigesetzt wurde.

Das war ein richtiger Anti-Climax, denn beide Optionen liegen schon seit 2020 auf dem Tisch. Die Option “Laborursprung” wurde natürlich heftig bekämpft, von den üblichen Prostituierten der Regierungen, die sich Faktenchecker nennen und dafür bezahlt werden, jede Diskussion, die nicht gewünscht ist, zu unterdrücken, im Keim zu ersticken. Und so haben “Faktenchecker” einen kontinuierlichen Krieg gegen die sich häufenden Indizien und Berichte dazu geführt, dass SARS-CoV-2 aus dem Wuhan Institute of Virology entwichen ist, unabsichtlich, so die wohlwollende Annahme. Dass es sich bei diesen Leuten um Prostituierte handelt, die sich an Auftraggeber verkaufen, um öffentliche Diskussionen über wichtige Themen zu unterdrücken, das ist offenkundig, denn staatliche Stellen, namentlich Anthony Fauci, der das National Institute of Health der USA leitet, war bereits am 1. Februar 2020 klar, dass es eine ganze Reihe von Indizien dafür gibt, dass SARS-CoV-2 kein Produkt der Natur ist, sondern ein Produkt des Wuhan Institute of Virology, das Produkt von Forschung, die das NIH von Fauci über die EcoHealth Alliance von Peter Daszak finanziert und in dessen Rahmen eine Vielzahl von neuen Coronaviren gesammelt wurden, damit an ihnen herumgespielt werden kann, natürlich nur, um die Menschheit vor zukünftigen Ausbrüchen gefährlicher Coronaviren zu schützen. Seltsame Ironie des Schicksals.

Dass Fauci mit einer Reihe von Wissenschaftlern, die an der US-finanzierten Forschung im Wuhan Institute of Virology beteiligt waren, konferiert hat, das wissen wir aus einer Freedom of Information Act Anfrage, als deren Folge eMails, die Fauci zu diesem Zeitpunkt ausgetauscht hat, freigegeben werden mussten. Aus diesen eMails wissen wir auch, dass sich Fauci und Konsorten nicht etwa dazu entschlossen haben, der Öffentlichkeit reinen Wein darüber einzuschenken, dass SARS-CoV-2 aus dem Wuhan Institute of Virology entwichen sein könnte, und zwar im Rahmen von den USA finanzierter Forschung, sie haben sich vielmehr dazu entschlossen, u.a. einen Brief im Lancet zu veröffentlichen, in dem die Öffentlichkeit absichtlich in die Irre geführt wurde, denn in ihm wurde behauptet, der Ursprung von SARS-CoV-2 könne nur tierisch sein, das Virus nur per Zoonose auf Menschen übergesprungen sein. Warum solte man die Öffentlichkeit in der Weise an der Nase herumführen, wenn man nicht Dreck am Stecken hat?

Wer noch einmal nachlesen will, mit welch perfiden Mitteln versucht wurde, der Öffentlichkeit Sicherheit über den Ursprung von SARS-CoV-2 vorzugaukeln, obschon es diese Sicherheit nicht gab, statt dessen viele und gute Gründe gab anzunehmen, dass ein Laborunfall die Ursache der Pandemie ist, der kann es in dieser Box nachlesen.

Etablieren wir dazu eine Chronologie.

Am 18. Februar erscheint der von Peter Daszak lancierte und von Christian Drosten unterschriebene Brief besorgter Wissenschaftler, die der Verschwörungstheorie, nach der SARS-CoV-2 aus dem Labor in Wuhan stammt, ein Ende machen wollen. Ein Brief, der vor moralischem Pathos geradezu überläuft, was, wenn man die Amoralität einiger daran beteiligter Akteure betrachtet, fast schon wieder witzig ist.

Am 8. Juli 2020 schreibt Anthony Fauci einen Brief an u.a. Peter Daszak, aus dem hervorgeht, dass er sich sehr bewusst darüber ist, dass im Wuhan Institute of Virology (WIV) gain of function research mit US-amerikanischen Steuergeldern finanziert wurde und dass die Sicherheitsstandards im WIV jeder Beschreibung spotten. Dass in diesem Brief davon die Rede ist, dass die fehlende Einhaltung von Sicherheitsstandards Risiken für die Gesundheit von … Menschen darstelle, ist ein erster Gipfel des Zynismus.

Zwischen beiden Zeitpunkten, genau am 17. März 2020, erscheint die folgende Arbeit, an der Kristian Andersen federführend beteiligt ist. Diese Arbeit hat in der Folge die wissenschaftliche Grundlage geliefert, auf der die gedungenen Faktencheckerihren Versuch, jede Diskussion über einen Laborursprung von SARS-CoV-2 zu ersticken, gebaut haben. Kaum ein wissenschaftliches Paper wurde häufiger von Journalisten-Darstellern zitiert, als das Paper von Andersen et al., das eindeutig gezeigt haben soll, dass SARS-CoV-2 NICHT aus dem Labor, sondern aus der Natur stammt.

Das Witzige an dieser Geschichte ist nun, dass sich Kristian Andersen noch am 31. Januar 2020 überhaupt nicht sicher darüber war, dass SARS-CoV-2 eines zoonotischen Ursprungs, also irgendwie von Fledermäusen über einen Zwischenwirt (, der bis heute nicht gefunden wurde) auf Menschen übergesprungen ist. Am 31. Januar 2020 hat Andersen die folgende eMail an “Tony” geschrieben, an Anthony Fauci.

Die eMail von Andersen ist eine Reaktion auf eine eMail von “Tony”, in der der Hinweis auf einen Beitrag in Science enthalten ist, einen Beitrag, in dem sich die folgende Sequenz findet:

“Concerns about the institute [Wuhan Institute of Virology] predate this outbreak. Nature ran a story in 2017 about it building a new biosafety level 4 lab and included molecular biologist Richard Ebright of Rutgers University, Piscataway, expressing concerns about accidental infections, which he noted repeatedly happened with lab workers handling SARS in Beijing. Ebright, who has a long history of raising red flags about studies with dangerous pathogens, also in 2015 criticized an experiment in which modifications were made to a SARS-like virus circulating in Chinese bats to see whether it had the potential to cause disease in humans. […] Ebright tells ScienceInsider that the 2019-nCoV data are “consistent with entry into the human population as either a natural accident or a laboratory accident.”

Shi [Zheng-li Shi, Leiter Wuhan Institute of Virology] did not reply to emails from Science, but her longtime collaborator, disease ecologist Peter Daszak of the EcoHealth Alliance, dismissed Ebright’s conjecture. “Every time there’s an emerging disease, a new virus, the same story comes out: This is a spillover or the release of an agent or a bioengineered virus,” Daszak says. “It’s just a shame. It seems humans can’t resist controversy and these myths, yet it’s staring us right in the face. There’s this incredible diversity of viruses in wildlife and we’ve just scratched the surface. Within that diversity, there will be some that can infect people and within that group will be some that cause illness.”

Hier wird bereits am 31. Januar 2020 auf Widersprüche aufmerksam gemacht, die sich mit der Geschichte, die aus dem Wuhan Institute of Virology und der von dort lancierten und mittlerweile als falsch belegten Behauptung, SARS-CoV-2 sei vom Huanan Seafood Market in Wuhan ausgegangen, verbreitet wird und den Indizien, die es dafür gibt, dass es sich um einen “laboratory accident” handelt. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist Peter Daszak involviert, wenn es darum geht, alle Spuren, die ins Wuhan Institute of Virology führen, zu verwischen. Andersen reagiert in seiner eMail an “Tony” auf diesen Beitrag, in dem er sagt, dass es sehr schwierig bis fast unmöglich sei, den tatsächlichen Ursprung von SARS-Cov-2 per phylogenetischer Analyse zu bestimmen. Er schreibt weiter, dass man schon sehr genau hinsehen müsse, um herauszufinden, ob bestimmte Merkmale von SARS-CoV-2 darauf hindeuten, dass es “engineered” wurde. Und er beendet seine eMail mit den folgenden denkwürdigen Sätzen:

“I should mention that after discussion earlier today, Eddie, Bob, Mike, and myself all find the genome inconsistent with expectation from evolutionary theory. But we have to look at this much more closely and there are still further analyses to be done …” Ich sollte noch erwähnen, dass Eddie, Bob, Mike und ich darüber übereinstimmen (wir haben heute darüber diskutiert), dass das Genom [von SARS-CoV-2] nicht im Einklang mit evolutionären Erwartungen ist. Aber wir müssen uns das genauer ansehen und es gilt noch weitere Analysen durchzuführen …”

Offenkundig haben Andersen und seine Mitarbeiter Zweifel am zoonotischen Ursprung von SARS-CoV-2, und Andersen bringt diese Zweifel “Tony” gegenüber  zum Ausdruck. Er tut das in einer so seltsamen Weise, dass man den Verdacht haben kann, der letzte Satz, dass noch weitere Forschung notwendig sei, sei eine Art Zahlungsaufforderung an Fauci, um zu verhindern, dass die Zweifel, die Andersen und seine Mitarbeiter noch am 31. Januar 2020 haben, publiziert werden. Wie dem auch sei. Im weiteren Verlauf sind die Zweifel bei Andersen verschwunden und durch eine Gewissheit darüber, dass SARS-CoV-2 zoonotischen Ursprungs sei, ersetzt worden, und zwar im nämlichen Beitrag in Science vom 17. März 2020, eine Gewissheit, die im diametralen Widerspruch dazu steht, dass er selbst in seiner eMail an Fauci schreibt, dass man sich mit phylogenstischer Analyse nie sicher über den Ursprung von SARS-CoV-2 sein könne. Irgendetwas hat Andersen seit er seine eMail verschickt hat, überzeugt, dass man das doch kann.

Die Versuche, jeden, der es wagt, den Laborursprung von SARS-CoV-2 auch nur zu diskutieren, zu diffamieren und zu diskreditieren, haben in der Folge an Fahrt aufgenommen. Am 1. Februar 2020 haben wir über eine Studie von indischen Wissenschaftlern berichtet, die die Seltsamkeiten, die offenkundig auch Andersen und seinen Mitarbeitern aufgefallen sind, im Genom von SARS-CoV-2 erstmals für eine wissenschaftliche Öffentlichkeit berichtet haben. Wer es nachlesen will, der kann es in diesem Beitrag tun. Die Studie der Inder ist ein erster Testlauf für den Lynchmob, der ab diesem Zeitpunkt immer dann mobilisiert wird, wenn es ein Wissenschaftler wagt, an der offiziellen und von Peter Daszak und Kristian Andersen verbreiteten Wahrheit, dass SARS-CoV-2 eines natürlichen Ursprungs sei, zu zweifeln. Die Inder haben als Folge der extremen Anfeindungen ihre Studie zurückgezogen. Es wäre an der Zeit, die Studie wieder hervorzuholen und den Indern die Würdigung zuteil werden zu lassen, die ihnen gebührt.

Die Zweifel am zoonotischen Ursprung von SARS-CoV-2, sie kamen auch aus der wissenschaftilchen Community, was vorhersehbar war, denn die Seltsamkeiten, die SARS-CoV-2 umgeben, sie sind einfach zu seltsam, als dass sie nicht das Interesse von Wissenschatflern, die nicht in das Komplott zwischen National Institute of Health, EcoHealth Alliance von Peter Daszak, Wuhan Institute of Virology oder University of North Carolina eingeweiht waren. Die ersten, denen die Seltsamkeiten ausgefallen sind, waren besagte Wissenschaftler aus Indien. Sie haben in aller Unschuld und weil sie dem wissenschaftlichen Fortschritt verpflichtet waren, einen Beitrag publiziert, den wir mit als erste besprochen haben. Und sie haben in der Folge erlebt, was wohl unter Faucis Ägide und unter Mithilfe einer Reihe von angeblichen Wissenschaftlern, darunter auch deutsche, ausgeheckt worden war, um jeden Zweifel am zoonotischen Ursprung von SARS-CoV-2 zu beseitigen. Ein Shitstorm, losgetreten von den Entrüstungsexperten der Faktenchecker ist über die Inder hereingebrochen, mit dem Ergebnis, dass sie ihre Arbeit zurückgezogen haben. Die Verschwörer gegen die Wahrheit hatten damit aber nur einen Teilsieg errungen. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber mit der Zeit kamen weitere Beiträge, die über die Seltsamkeiten im Genom von SARS-CoV-2 berichtet haben und deren Ursprung in von Virologen durchgeführten Manipulationen am Genom von SARS-CoV-2 thematisiert haben. Wir haben die entsprechenden Arbeiten fast alle auf ScienceFiles besprochen und regelmäßig die Aufmerksamkeit der dpa-Faktenwichtel damit auf uns gezogen, wer sie nachlesen will, der kann das hier tun:

In allen Arbeiten, die einen Laborursprung von SARS-CoV-2 als wahrscheinliche Ursache angenommen haben, spielt das Furin Cleavage, das sich in SARS-CoV-2 und sonst in keinem anderen der Unterklasse von Coronaviren, zu denen SARS-CoV-2 gehört, findet. Die folgende Abbildung zeigt diese Besonderheit von SARS-CoV-2. Sie stammt aus dem Beitrag von Harrison und Sachs.

Die Besonderheit, die in der Abbildung mit FCS überschrieben ist, die besondere Sequenz von Aminosäuren, die die Furin Cleavage Site in SARS-CoV-2 bilden, sie ist gar nicht so besonders, wie man auf den ersten Blick denkt, denn sie ist IDENTISCH mit ENaC Alpha. ENaC Alpha ist ein Epithelialer Natriumkanal, der sich an der Oberfläche von Epithelzellen findet, in Nieren, Darm und Atemwegen – bei Menschen. ENaC, so schreiben Harrison und Sachs, ist die naheliegende Wahl, wenn man Coronaviren wie SARS-CoV-2 in ihrer Transmissibilität und Letalität verstärken will, natürlich nicht, damit sie leichter Menschen infizieren und krankmachen können, sondern um genau das zu verhindern… Ja.

Die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 basiert zu einem guten Teil auf der molekularen Mimikry, die die Furin Cleavage Site (FCS), die Aminosäurensequenz, die mit menschlichem ENaC identisch ist, aufbaut, denn zwischen beiden dem FCS und ENaC entsteht eine Konkurrenz um das Enzym Furin, was dazu führt, dass weniger menschliches ENaC von mit SARS-CoV-2 infizierten Organismen gebildet wird. Als Folge wird die Funktion von Atemwegen kompromittiert. Eine weitere Komplikation ergibt sich aus der Kreuzreaktion zwischen Antikörpern, die als Reaktion auf SARS-CoV-2 vom menschlichen Organismus gebildet werden und ENaC. Diese Kreuzreaktion steht im Zusammenhang mit einer schweren Erkrankung an COVID-19.

Menschliches ENaC als Furin Cleavage Site in ein Coronavirus, SARS-CoV-1 oder RaTG13 einzufügen, ist nicht nur die erste Wahl, es ist auch Gegenstand eines Forschungsantrags, den EcoHealth-Alliance in Kooperation mit dem Wuhan Institute of Virology und der University of North Carolina 2018 bei DAPRA, der US Defense Advanced Research Projects Agency eingereicht hat. Der Antrag wurde, jedenfalls ist das die offizielle Auskunft, nicht gefördert, was aber nicht ausschließt, dass das Projekt, in dessen Antrag viel Zeit und Geld geflossen sind, von anderen Geldgebern finanziert wurde. In jedem Fall ist die entsprechende Forschung, die Einfügung einer Furin Cleavage Site in das Genom eines Coronavirus keine Science Fiction sondern Science Reality:

Winstone, Helena, Maria Jose Lista, Alisha C. Reid, Clement Bouton, Suzanne Pickering, Rui Pedro Galao, Claire Kerridge, Katie J. Doores, Chad M. Swanson, and Stuart JD Neil (2021). The polybasic cleavage site in SARS-CoV-2 spike modulates viral sensitivity to type I interferon and IFITM2. Journal of virology 95(9): e02422-20.

Wenn es also technisch überhaupt kein Problem ist, in einem Labor eine Furin Cleavage Site in ein Coronavirus einzubauen, wenn es einen Antrag auf Finanzierung von Forschung, die diese Technologie auf Coronaviren anwenden will, im Wuhan Institute of Virology anwenden will, gibt, wenn es eine Reihe von Wissenschaftlern um Anthony Fauci gibt, die schon im Februar 2020 alles unternommen haben, um die Idee, SARS-CoV-2 sei ein im Labor modifiziertes Coronavirus, das durch einen Unfall ins Freie gelangt ist, zu diskreditieren, dann fragt man sich, ob es überhaupt noch notwendig ist, den Ursprung von SARS-CoV-2 zu klären, denn alle Indizien sprechen für einen Ursprung im Labor, im Wuhan Institute of Virology.

Aber, es gibt nach wie vor diejenigen, die steif und fest behaupten, SARS-CoV-2 sei tierischen Ursprungs und ohne, dass in einem Labor daran herumgebastelt wäre von Fledermäusen über einen nach wie vor unbekannten Zwischenwirt, der notwendig ist, weil Fledermäuse Menschen nicht direkt mit SARS-CoV-2 infizieren können und keine bekannte Spezies von Fledermäusen gefunden wurde, die SARS-CoV-2 trägt, auf Menschen übergesprungen sei. Die Untersuchung US-amerikanischer Geheimdienste in den Ursprung von SARS-CoV-2, die die Biden Administration in Auftrag gegeben hat und die beide Hypothesen, Zoonose und Laborunfall, gleichberechtigt nebeneinander stehen lässt, sie wird nun angeführt, um die Ansicht, SARS-CoV-2 stamme aus dem Labor in Wuhan zu diskreditieren. Die selben Schreiber, die früher jeden mit dem Verweis, SARS-CoV-2 sei zoonotischen Ursprungs, das sei sicher und belegt, zu diskredtieren versucht haben, der darauf hinweist, dass ein Labrursprung mindestens so wahrscheinlich ist, sie schreiben nun, dass man nicht wisse, wo SARS-CoV-2 herkomme.

Dass China nach wie vor jede Mitarbeit in die Untersuchung des Ursprungs von SARS-CoV-2 verweigert und die US-Geheimdienste zu dem angesprochenen Ergebnis gelangt sind, ist somit grundlegend wichtig für die Aufrechterhaltung der Erzählung vom zoonotischen Ursprung von SARS-CoV-2. Und hier setzen Harrison und Sachs an, denn nach ihrer Ansicht müssten in den USA, im NIH, bei der EcoHealth Alliance, der University of North Carolina genügend Informationen zu finden sein, um den Ursprung von SARS-CoV-2 eindeutig zu bestimmen. Denn die Genannten haben mit dem Wuhan Institute of Virology kooperiert und sind schon von daher im Besitz relevanter Unterlagen. Dass diese Unterlangen bislang der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden und in der angeblichen Untersuchung durch die US-Geheimdienste in den Ursprung von SARS-COV-2 nicht vorkommen, das nährt den Verdacht, dass es eine unheilige Allianz des Verschweigens zwischen den USA und China gibt, die aber nicht auf die beiden Länder begrenzt ist, denn kein anderes westliches Land hat je versucht [Australien war eine sehr kurze Ausnahme], den Ursprung von SARS-CoV-2 zu klären bzw. Druck auf China und die USA auszuüben, um den Ursprung zu klären.

Warum?
Weil die Erzählung über den zoonotischen Ursprung von SARS-CoV-2 noch gebraucht wird.

Wie die neue Erzählung aussieht, das macht die folgende Sequenz aus “Lanz” vom 25. Mai deutlich:

“Die Journalistin Mariam Lau bemerkt, dass es sich erneut um eine Zoonose handelt, „das heißt, eine Krankheit, weil wir der Natur zu eng auf die Pelle rücken“. Aus ihrer Sicht werde dies auffällig wenig thematisiert. Lau sieht darin „etwas Bedrohliches, das passiert jetzt immer öfter“.

Lauterbach stimmt zu. Menschen könnten sich an geänderte Lebensbedingungen gut anpassen, auch dank Hilfsmitteln wie „Kleidung, Heizung, Air-Conditioner“. Tieren sei es möglich, Temperaturveränderungen von maximal zwei Grad zu verkraften. „Das hängt stark mit dem Klimawandel zusammen, Lebensräume verschwinden, wir dringen in diese vor“, bringt Lauterbach es auf den Punkt.”

Die ganze schöne Erzählung, nach der Klimwandel zu mehr Pandemie führt, weil Mensch und Tier sich gegenseitig mehr auf die Pelle rücken und Tiere sich nicht an den Klimawandel anpassen können und aus beidem mehr Krankeiten, die von Tieren auf Menschen, nicht etwa umgekehrt, übertragen werden, resultieren, diese ganze schöne Erzählung ist mit einem Mal vom Tisch, wenn bekannt wird, dass SARS-CoV-2 nichts mit Tieren und nichts mit Klimawandel zu tun hat, weil es aus dem Labor stammt, aus dem Wuhan Institute of Virology.

Deshalb haben Regierungen kein Interesse daran, den Ursprung von SARS-CoV-2 aufzuklären. Die ganze schöne Erzählung, die geschaffen wurde, um Menschen über den Nexus von Klimwandel und Pandemie in Angst und Schrecken und ständige Unsicherheit zu versetzen, eine Situation, von der sich Polit-Gauner Vorteile versprechen, sie wäre mit einem Schlag vom Tisch.


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