Die STIKO hat fertig – für den Kinderarzt Dr. Steffen Rabe ein sich aus deren jüngster Impfempfehlung klar ergebender Schluss. Zudem Anlass für die Frage, welche Art von Wissenschaft von ihr betrieben wird. Und in wessen Interesse. Während Covid für Kinder keine Gefahr darstellt, gilt es, diese nicht nur vor der Politik, sondern nun auch vor der Ständigen Impfkommission zu schützen.

Dr. Steffen Rabe ist Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in München sowie Vorstandsmitglied und Sprecher der Ärzte für individuelle Impfentscheidung. In diesem Verein schlossen sich Ärzte und Ärztinnen zusammen, nach deren Überzeugung eine Entscheidung für oder gegen eine Impfung das Ergebnis einer individuellen, umfassenden und differenzierten Beratung ist. Eine verpflichtende Impfung gegen COVID-19 wird strikt abgelehnt, im Streit um die Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen positioniert sich der Verein auf der Seite der Betroffenen und unterstützt entsprechende Klagen gegen Arbeitsplatzverlust. Ebenso klar ist die Haltung bezüglich der Covid-Impfung bei Kindern. Bei diesen lassen sich „evidenzbasiert bisher keine Risikogruppen als mögliche Zielgruppen für COVID-19-Impfungen definieren“. Sie spielen für die Verbreitung von COVID-19 eine „untergeordnete Rolle“ und sind durch die „Nebenwirkungen der Impfung wahrscheinlich besonders gefährdet“. (Siehe: Zur Forderung nach Covid-19-Impfungen für Kinder und Schwangere).

Mit Bezug auf die aktuelle Empfehlung der Ständigen Impfkommission STIKO, die eine einmalige Covid-Impfung für Fünf- bis Elfjährige vorsieht, sowie ihrer wissenschaftlichen Begründung, notiert der Kinderarzt wie folgt:

Die STIKO hat fertig.

Sehen Sie das Video des Kinderarztes „Die STIKO hat fertig – Teil 2; wissenschaftliche Begründung“ auf der Webseite der ÄFI, hier im Artikel oder lesen Sie seine Ausführungen anschließend als Text (Hervorhebungen durch Redaktion):

Nachdem die STIKO ihrer unsäglichen Narretei, der COVID-Impfempfehlung für alle Kinder, eine ausgiebige, sogenannte wissenschaftliche Begründung hat folgen lassen, wollen wir dem natürlich nicht nachstehen. Hier also unsere Begründung für unsere Behauptung „Die STIKO hat fertig“.

Wir wissen: COVID-19 verläuft bei Kindern fast ausnahmslos mild oder asymptomatisch. Wir wissen, dass PIMS unter Omikron eine unvergleichlich geringere Rolle spielt als noch unter Wuhan-Hu1, dem Originalvirus, oder zum Beispiel der Alphavariante. Wir wissen nicht, ob es Long Covid bei Kindern überhaupt gibt. Wir wissen aber, dass es auf keinen Fall ein häufiges oder schweres Krankheitsbild ist. Wir wissen, dass fast alle Kinder mittlerweile eine natürliche Immunität erworben haben – längst nicht alle erst unter Omikron. Wir wissen, dass diese natürliche Immunität als Schutz vor schweren Verläufen jeder Impfimmunität mindestens ebenbürtig ist. Wir wissen nicht, ob die unter Omikron erworbene Immunität, wie behauptet, wirklich weniger breit schützt als die zum Beispiel unter Delta erworbene. Diese Behauptung fußt im Wesentlichen auf Labormessungen mit sehr, sehr eingeschränkter Aussagekraft für die wirkliche Welt.

Wir wissen nicht, ob es im Herbst überhaupt eine Welle geben wird, die über die zu erwartende endemische Präsenz von Covid-19 hinausgeht und wir wissen nicht, ob die aktuellen, jetzt schon nicht mehr passenden Impfstoffe dann irgendjemandem irgendeine Form von Schutz gegen irgendetwas geben werden. Wir wissen nichts über mögliche Langzeiteffekte dieser immer noch völlig neuartigen Impfstoff-Technologie. Ein gerade bei Kindern entscheidender Punkt. Viele der anfänglichen Behauptungen der Impfstoffhersteller sind mittlerweile widerlegt. So verteilen sich die Impfstoffe viel weiter im Körper und sind viel länger nachweisbar als zu Beginn der Impf-Euphorie behauptet wurde.

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Was sich darüber hinaus von den Manipulationsvorwürfen bewahrheiten wird, die Fachleute weltweit aus den peu á peu veröffentlichten Zulassungsdaten von Pfizer herauslesen, ist ebenfalls noch völlig offen.

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Wenn vor dem Hintergrund dieses wissenschaftlichen Resümees die STIKO diese Impfstoffe also ausgerechnet für diejenigen empfiehlt, die von der Erkrankung praktisch nichts zu befürchten haben, wenn namhafte STIKO-Granden in den Medien dann von dieser Kinderimpfung als einem Beitrag zu einer behaupteten Basisimmunität für einen befürchteten Herbst fabulieren – bei einem so hoch mutagenen respiratorischen Virus wie SARS CoV-2, mit Impfstoffen, die schon jetzt erkennbar nicht mehr wirklich passen, deren Wirksamkeit sich in Wochen oder sehr wenigen Monaten misst und die weder das Risiko, sich selbst anzustecken, noch das Risiko, andere anzustecken, relevant verringern, dann stellt sich die Frage, welche Form von Wissenschaft hier von der STIKO in wessen Interesse betrieben wird.

Das STIKO-Mitglied Rüdiger von Kries kassierte inhaltlich die Covid-Impfempfehlung der STIKO für Jugendliche kurz nach ihrer Veröffentlichung mit den legendären Worten, man müsse die Jugendlichen ja nicht vor Covid, wohl aber vor der Politik schützen. Nach der letzten servilen Impfempfehlung der STIKO muss hier ergänzt werden, dass wir die Kinder nicht vor Covid, wohl aber vor der Politik und jetzt auch vor der STIKO schützen müssen. Die STIKO hat fertig. Denn Kinder brauchen keine Covid-Impfung. Gar keine.

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