Jeder von uns kann in die Lage kommen, eine Blutspende zu benötigen. Jeder Mensch möchte genau dann die Gewissheit haben, gesundes Blut zu erhalten. Als Blutspender kommen auch Menschen mit Covid-Injektionen in Frage. Das sind beängstigende Aussichten, wenn man bedenkt, dass im Blut von Menschen mit Geninjektion bereits enorme Verklumpungen gefunden wurden (Wochenblick berichtete). Genau deshalb, weil die Genspritzen möglicherweise blutverändernde Wirkungen aufweisen, hat der Stegersbacher Gemeinderat Christian Stoiber das Projekt “Ungeimpft Blut Spenden Österreich” gegründet. Wochenblick sprach mit dem engagierten Burgenländer.

Als parteiloser Gemeinderat und Musikmanager engagiert sich Christian Stoiber für die Grund- und Freiheitsrechte. Er organisiert sogar Corona-Demos – das dürfte als Gemeinderat in Österreich einzigartig sein. Dass er dadurch auf enormen Gegenwind stößt, hält den umtriebigen Stegersbacher nicht von seinem Tun ab. Mit seinem neu gegründeten Projekt “Ungeimpft Blut Spenden Österreich” will Stoiber den Menschen die Sicherheit geben, Blut von Menschen ohne Covid-Injektion zu erhalten. Morgen wird er sein Projekt auch in Wien am Heldenplatz bei der geplanten Demo vorstellen. Sein Herzensprojekt erklärt er so: “Unser Projekt ist eine Datenbank von potentiellen Blutspendern und Blutspende-Empfängern, aber keine Blutbank. Durch unsere Datenvermittlung bieten wir Covid-19-ungeimpften Menschen die Möglichkeit, Covid-19-ungeimpften Menschen, im Falle eines Notfalles oder einer bevorstehenden OP, Blut zu spenden. Aber auch Covid-geimpfte Menschen können sich als Empfänger registrieren, als Blutspender jedoch nicht.”

Blutverändernde Wirkung der Genspritze

Jeder könne in die Lage kommen, auf eine Blutspende angewiesen zu sein. Schaut man sich die Impfquote an, wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Patient im Notfall eine Blutkonserve mit “geimpftem” Blut erhalte. Aufgrund der brisanten Lage rund um die Covid-Injektionen ist für den Stegersbacher Gemeinderat höchste Vorsicht geboten. Christian Stoiber sieht deshalb dringenden Handlungsbedarf: “Die fragwürdige Wirksamkeit sowie die womöglich blutverändernde Wirkung der Covid-Impfstoffe haben mich dazu gebracht, das Projekt ins Leben zu rufen. Unterstützt werde ich dabei von meiner Frau. Wir haben aber auch ein Team von weiteren vertrauenswürdigen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Wir arbeiten bereits mit einigen Ärzten zusammen, weitere Ärzte holen wir ins Boot sowie auch Labore.”, erzählt er. Und weiter: “Es ist definitiv so, dass viele der Ärzte dieses Projekt begrüßen und mit uns übereinstimmen. Die meisten halten sich aber im Hintergrund, weil sie Angst vor dienstlichen Konsequenzen haben müssten, würden sie sich öffentlich positionieren.” Die Ärzte, die mit Stoiber in Kontakt sind, seien sich jedenfalls allesamt einig: Jeder müsse die Gewissheit haben können, im Falle des Bedarfs auch gesundes Blut zu erhalten.

Telegramgruppe zur Vernetzung

Um diesem Projekt beizutreten, kann man sich per Email oder über die Homepage “Ungeimpft Blut spenden Österreich” registrieren. In der Telegramgruppe können sich Menschen, die im Notfall Blut von ungeimpften Menschen benötigen, vernetzen. Diese Gruppe hat bereits mehr als 4100 Mitglieder und wächst stetig an. Als Blutspender kann jeder Mensch ab 18 Jahren in Frage kommen, der keine Covid-Injektion erhalten hat, dessen erste Blutspende vor dem 60. Lebensjahr erfolgt ist und auf den keiner der Ausschlussgründe zutrifft. Diese können auf der Homepage nachgelesen werden. Um sich zu registrieren, sowohl als Spender als auch als Empfänger müsse man lediglich ein Kontaktformular ausfüllen. Die potentiellen Spender werden im Bedarfsfall von Stoiber selbst oder jemandem aus seinem Team kontaktiert. Potentiellen Empfängern empfiehlt der Projektgründer eine Patientenverfügung mit dem Hinweis auf “Ungeimpft Blut Spenden Österreich” – am besten das Formular – mitzuführen. Ein weiteres Exemplar soll bei einem nahen Angehörigen hinterlegt werden, damit dieser im Notfall den Patientenwunsch vorbringen kann.

Projektgründer Christian Stoiber im Gespräch mit Wochenblick-Redakteurin Birgit Pühringer

Mitgliedsdaten vor Zugriffen geschützt

Die Daten seien bei Stoiber und seinem Projekt, das künftig als Verein geführt werden soll, sicher verwahrt, wie er beschreibt: “Wir sammeln von den Mitgliedern Blutgruppe, Adresse und Kontaktdaten nach Bundesländern und Regionen. Flächendeckend für das gesamte Bundesgebiet Österreich werden Dateien sowohl von Blutspendern als auch von Blutspende-Empfängern angelegt. Die Daten werden extern gespeichert und sind vor Zugriffen geschützt. Das kann ich garantieren. Es braucht niemand die Befürchtung haben, dass auf unsere Mitgliedsdaten widerrechtlich zugegriffen werden kann.”

Erstes Mitglied hat bereits Bedarf angemeldet

Das in Europa einzigartige Projekt soll nun österreichweit ausgerollt werden, um im Bedarfsfall regional genügend Spender kontaktieren zu können. Geplant sei, dass potentielle Blutspende-Empfänger ihren Wunsch künftig auch im jeweiligen Krankenhaus deponieren, wenn eine Operation geplant ist. Stoiber erzählt: “In wenigen Wochen haben wir in unserer Gruppe bereits eine erste Operation, bei der die Patientin im Krankenhaus bereits ihren Wunsch nach “ungeimpften Blut” deponiert hat. Sie wird mehrere Blutkonserven benötigen. Das wurde schriftlich dokumentiert und von den Ärzten so bestätigt.” Genau das sei auch unbedingt notwendig. Denn der Patient müsse sich hundertprozentig darauf verlassen können, dass er die richtige Blutkonserve erhalte.

Projekt soll auch in anderen Ländern gegründet werden

Auch aus dem Ausland habe der Musikmanager bereits viel Zuspruch für sein neues Projekt erhalten. Etwa aus Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Schweiz und Deutschland seien auch Anfragen gekommen, ob man diese Idee kopieren und ebenfalls ein derartiges Projekt ins Leben rufen dürfe. Genau das wäre Stoibers Wunsch. Dazu stehe der Musikmanager, der bisher seine gesamten Auslagen aus eigener Tasche finanzierte, bereits mit Ärzten aus Deutschland in Verbindung, um ihnen bei der Gründung zur Seite zu stehen. Um Stoibers Projekt zu unterstützen, sei vor allem die Verbreitung wichtig, wie er sagt: “Wichtig ist, dass wir diese Möglichkeit zur Spende von ungeimpften Blut bekanntmachen. Dazu soll es bestmöglich verbreitet werden. Man kann uns aber auch finanziell durch Spenden unterstützen. Wir sind natürlich sehr froh, wenn wir unterstützt werden. Auf unserer Homepage findet sich dazu alles.”



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