Nach fast zweimonatigem Lockdown können nun manche Bewohner in Shanghai ihre Wohnungen verlassen und einkaufen, allerdings mit Einschränkungen. 

Einige erhielten am Donnerstag, dem 19. Mai, Passierscheine für den Kauf von Lebensmitteln. Allerdings darf nur eine Person pro Haushalt das Haus verlassen. 

In einem Carrefour-Supermarkt mussten die Kunden vor Betreten des Ladens Schlange stehen und ihre Einkaufsgenehmigungen vorzeigen. Mit dem Ausweis darf sich eine Person pro Haushalt für maximal 40 Minuten im Laden aufhalten und bis zu 74 Dollar ausgeben.



Die Bewohner der Stadt dürfen nur zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, da die Busse immer noch außer Betrieb sind.

Auf einem Markt wurden immer nur 50 Personen auf einmal zugelassen. Die Besitzer der Stände müssen täglich einen PCR-Test und einen Antigentest durchführen, und das Gelände wurde dreimal täglich desinfiziert.

Abgesehen von den Lebensmittelmärkten muss der Besuch beim Friseur im Voraus reserviert werden, wobei immer nur zwei Kunden gleichzeitig im Laden sein dürfen.

Und was, wenn der Besitzer des Friseursalons in einem Viertel wohnt, das abgeriegelt ist? Aufnahmen zeigen, wie Menschen am Rande eines Viertels für einen Haarschnitt Schlange stehen. Die Nachfrage nach einem Haarschnitt war so groß, dass einige noch bis zum Sonnenuntergang anstanden.

Trotz der Einschränkungen haben die Lockerungen das Leben in der Stadt verändert.

Mehr als 15 Millionen Shanghaier sind weiterhin in ausgewiesenen Zonen eingesperrt und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen. Das ist mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung.

Videos, die im Stadtzentrum aufgenommen wurden, zeigen, dass Shanghai immer noch eher einer Geisterstadt gleicht als einem pulsierenden Finanzzentrum.



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