Seit 2011 trafen die Bestrebungen der bosnisch-islamischen Glaubensgemeinde Vöcklabruck eine Moschee zu betreiben, auf breite Ablehnung. So wurde die „Bürgerinitiative für Zivilcourage (BiZ)“ ins Leben gerufen, die sich entschieden gegen die Bauvorhaben der Bosniaken ausspricht.

Seit 2011 zieht sich die Affäre um die Moschee für bosnische Muslime in Vöcklabruck. Mehrere Umwidmungsversuche für Grundstücke, um den Bau zu ermöglichen und auch Gerichtsverhandlungen waren bereits an der Tagesordnung. Ende 2020 fielen dann auch die ÖVP und der Gemeinderat – mit Ausnahme der FPÖ – um und widmeten ein Grundstück für das Kulturzentrum um. Für die Bürgerinitiative BiZ sah das Kulturzentrum aber schon bisher sehr wohl religiöse Tätigkeiten vor und glaubt, dass die Bosniaken die islamische Praxis der sogenannten “Taqiya” betreiben. Bei der Taqiya handelt es sich um das im Islam festgeschriebene Recht, Ungläubige zu belügen, wenn Gefahren oder Einschränkungen für den Moslem drohen.

Handelnde Organe nicht bekannt

Über das Kultusamt des BKA wurde dem Verein BiZ dann mitgeteilt, das neben dem Bosniakisch-Österreichischen Kultur- und Bildungszentrum Vöcklabruck noch eine Körperschaft öffentlichen Rechts als sogenanntes “Dzemat Vöcklabruck” bestünde. Dies ist interessant, weil der Kulturverein keinen Moscheebetrieb führen darf. Die handelnden Organe des Dzemat wurden jedoch weder vom BKA noch auf Nachfrage von der IGGÖ bekannt gegeben, bei Körperschaften öffentlichen Rechts eine eigenartige Vorgehensweise. Zumal Islam-Experten dem Dzemat einen Hardcore-Islam bescheinigen.



Quelle: