Der US-Kongress veranstaltet heute, Dienstag, erstmals nach 50 Jahren, eine öffentliche Anhörung bezüglich UFOs (Unbekannte Flugobjekte). Laut einem Bericht des Nationalen Geheimdienstes vom vergangenen Juni konnte man seit 2004 nur eine aus 144 UFO-Beobachtungen des US-Militärs aufklären. Unter „UFO“ fallen auch gegnerische ausländische Systeme, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit sind. Konkret führt der ODNI-Bericht Russland, China und sogar NGOs als Beispiele an. Die Biowaffen-Agentur DARPA, bekannt durch die Finanzierung von Wuhan-Projekten, ist auch in das UFO-Projekt verwickelt.

Vorgetäuschte Volksnähe

Ronald Moultrie, der oberste Geheimdienstmitarbeiter des Pentagon, und Scott Bray, der stellvertretende Direktor des Marinegeheimdienstes, berichten vor dem Geheimdienstausschuss. Ausschuss-Vorsitzender und Abgeordneter, André Carson, (Demokraten) dazu: „Das amerikanische Volk erwartet und verdient es, dass Regierung und Geheimdienste alle potenziellen Risiken für die nationale Sicherheit ernsthaft bewerten und darauf reagieren – insbesondere solche, die wir nicht vollständig verstehen“, sagte er.

UFO-Kampagne startet

Dass sich ausgerechnet die Partei der Demokraten als „volksnah“ gibt und die Bürger vor einer UFO-Invasion schützen will, ist nach der Corona-Pandemie mehr als unglaubwürdig. Die Biden-Regierung hat gezeigt, wie sozialistische Systemen über Nacht zu Brutal-Diktaturen werden können und unabhängig denkende Bürger zu Staatsfeinden erklären. Wenige Monate nach dem Erscheinen des ODNI-Berichtes hat das US-Verteidigungsministerium im November eine Spezial-Einheit gegründet, um „interessante Objekte zu erkennen, zu identifizieren und zuzuordnen“. Dass das Thema gerade jetzt virulent wird ist offensichtlich und hängt wohl auch mit dem aktuellen US-Feldzug gegen Russland auf dem Gebiet der Ukraine und der kaum einschätzbaren Haltung Chinas in diesem Konflikt gegenüber den USA zusammen.

144 Beobachtungen seit 2004

Der Direktor des nationalen Geheimdienstes veröffentlichte im Juni 2021, auf Ersuchen des Geheimdienstausschusses des Senats, einen Bericht (ODNI) über 144 UFO-Beobachtungen, von denen nur ein Fall aufgeklärt werden konnte: Es war ein herumschwirrender Ballon. Mehr als die Hälfte der gemeldeten Vorfälle seien von mehreren Sensoren erfasst worden, darunter „Radar, Infrarot, elektrooptische, Waffensucher und visuelle Beobachtung“. Andere Vorfälle zeigten „ungewöhnliche UFO-Bewegungsmuster oder Flugeigenschaften“, wie die Fähigkeit, „in der Luft stationär zu bleiben, sich gegen den Wind zu bewegen, abrupt zu manövrieren oder sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit ohne erkennbare Antriebsmittel zu bewegen“. Die meisten Berichte beschrieben UFOs als Objekte, die geplante Trainings oder andere militärische Aktivitäten behinderten. Viele dieser Beobachtungen wurden im Umfeld von Trainings- und Testarealen gemacht.

Gegnerische Systeme im Visier

Es gibt fünf UFO-Beobachtungskategorien: Gegenstände in der Luft, wie Vögel, Ballons, unbemannte Freizeitfahrzeuge, Trümmer in der Luft wie Plastiktüten, die das Sichtfeld beeinträchtigen. Natürliche atmosphärische Phänomene: Eiskristalle, Feuchtigkeit, thermische Schwankungen, die von Infrarot- oder Radarsystemen wahrgenommen werden. Entwicklung von nicht öffentlichen Projekten durch US-Einheiten. Gegnerische ausländische Systeme, die etwa von China, Russland, einer anderen Nation oder einer NGO eingesetzt werden. UFOs seien nicht nur ein Problem für die Flugsicherheit (zunehmend unübersichtlicher Luftraum). Sie können auch eine Herausforderung für die nationale Sicherheit der USA darstellen. Und zwar dann, wenn es sich um Sammelplattformen ausländischer Gegner handelt oder es Anhaltspunkte dafür gebe, dass ein potenzieller Gegner eine bahnbrechende oder zerstörerische Technologie entwickelt habe, heißt es weiter.

Biowaffen-Agentur DARPA involviert

Beiträge zum ODNI-Bericht lieferten das FBI, Verteidigungsministerium, und diverse Sub-Geheimdienst-Abteilungen. Mit im Boot ist auch die DARPA, die Forschungs- und Entwicklungsagentur des US-Verteidigungsministerium, die neue Technologien zur Verwendung durch das Militär entwickelt. Dazu zählen auch Biowaffen. DARPA kam während der Corona-Pandemie ins Gerede, weil sie in die Finanzierung von Wuhan-Projekten verwickelt war, die gefährliche Viren bzw. die für Menschen gefährliche Modifikation von Viren erforschten. Wochenblick berichtete bereits über DARPA und die Investition in das Unternehmen ModeRNA:



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