Jüngsten Berichten zufolge hat Weissrussland nun Spezialeinheiten an die Grenze zur Ukraine verlegt. Diese Einheiten könnten demnach aktuell indes nicht den Operationen im Donbass zugeordnet werden. Dennoch stellt sich die Frage, welche Konsequenzen sich damit ergeben. Offenbar, so die Meldung, möchte Weissrussland – dennoch – nicht direkt militärisch eingreifen.

Weissrussland schiebt Spezialeinheiten an die Grenze zur Ukraine

„Weißrussland hat offenbar damit begonnen, Spezialeinheiten an die Grenze zur Ukraine zu verlegen. Die Präsenz der Streitkräfte nahe der Grenze werde wahrscheinlich ukrainische Truppen binden, teilte der britische Militärgeheimdienst, der die Lage in der Ukraine besonders intensiv beobachtet, am Montag mit.

Sie könnten somit nicht zur Unterstützung von Operationen im Donbass genutzt werden. Die Streitkräfte Weißrusslands beteiligten sich bisher nicht direkt an dem Konflikt. Das weißrussische Territorium war jedoch als Zwischenstation für Russlands anfänglichen Vormarsch auf Kiew und Tschernihiw genutzt worden. Russland hatte auch Luftangriffe und Raketenangriffe von Weißrussland aus gestartet. Den Briten zufolge will der weißrussische Machthaber Alexander Lukaschenko wohl eine direkte militärische Beteiligung vermeiden, die russische Invasion aber dennoch unterstützen.“

Bericht mit Material der dts Nachrichtenagentur

Foto: Weißrussland, über dts Nachrichtenagentur





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