Syrer wird Vergewaltigung einer 15-Jährigen vorgeworfen – und bleibt auf freiem Fuß

In Oberösterreich wird einem Asylanten die brutale Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens vorgeworfen. Doch die ermittelnde Staatsanwaltschaft Steyr begnügte sich mit einer Anzeige auf freiem Fuß.

Minderjährige Ukrainerin brutal vergewaltigt

Der 19-jährige Syrer soll am Mittwoch in der Nacht die minderjährige Ukrainerin zu einer nah gelegenen Böschung verschleppt haben und dort brutal über sie hergefallen sein. Das mutmaßliche Opfer erlitt dabei Verletzungen an Hals und Armen. Am nächsten Tag erstattete die Familie dann die Anzeige.

Staatsanwaltschaft setzte sich für Freilassung ein

Die Polizei nahm den Asylanten fest und eine Anzeige wegen des Verdachts der Vergewaltigung auf. Die Staatsanwaltschaft gab den Beamten jedoch umgehend die Anweisung, dass der Verdächtige auf freiem Fuß verbleiben solle:

Wir haben bisher von der Polizei nur einen Anruf bekommen, Vernehmungen und eine Untersuchung des Mädchens im Krankenhaus in Auftrag gegeben. Es liegen uns aber noch keine schriftlichen Ermittlungsergebnisse vor.

Behörden bitten mutmaßlichen Vergewaltiger

Laut der Kronen Zeitung soll die Polizei nun versuchen, mittels Betretungs-, Annäherungs- und Waffenverbot den Verdächtigen von seinem mutmaßlichen Opfer fernzuhalten. Zudem soll der mutmaßliche Täter vorerst in eine andere Unterkunft kommen. Dass auch mutmaßliche Vergewaltiger nicht ins Gefängnis kommen und auf den Rückhalt der Justiz dabei zählen können, ist in Österreich leider kein Einzelfall: Genau zwei Wochen befanden sich jene drei Afghanen (15) und ein 14-jähriger Iraner in Haft, denen vorgeworfen wird, Ende März beim Linzer Bahnhof eine 16-Jährige vergewaltigt zu haben.

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