Russlands Ukraine-Krieg bringt Geschichtsdarstellung ins Wanken

2001 beschäftigte ein Beitrag in der Wochenzeitung Zur Zeit das Parlament und ein Wiener Gericht. Die Grünen und schließlich das Gericht klagten einen Autor nach dem NS-Verbotsgesetz an.

These vom Präventivkrieg

Der Autor hatte im Rahmen einer Buchbesprechung unter anderem gemeint, dass der Angriff des Deutschen Reichs 1941 auf die Sowjetunion eine „notwehrhafte Präventivaktion“ gewesen sei.

Das Geschworenengericht verurteilte ihn dafür zu einem Jahr Freiheitsstrafe, die wegen fehlender Vorstrafen auf drei Monate zur Bewährung abgemildert wurde.

„Stalin hatte diesen Krieg geplant“

Gestern, Montag, schrieb die TAZ, jene auch nur annährend revisionistischen Tendenz abholde Tageszeitung:

Die tatsächliche Geschichte des Zweiten Weltkrieges ist, dass Stalin diesen Krieg geplant hatte, der die ganze Welt erfassen und erst enden sollte, wenn auch noch die letzte argentinische Sowjetrepublik ein Teil der UdSSR geworden sein würde. Er hatte diesen Krieg geplant – lange bevor Hitler an die Macht kam.

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