Verbund erhöht Gas- und Strompreise trotz Rekordgewinn – wer davon profitiert

Es ist eine Rekord-Dividende, die der Energiekonzern Verbund jetzt ausschüttet: 422 Millionen Euro!

Finanzminister und öffentliche Energieversorger

Was für eine Freude für die Aktionäre! Aber wer sind die Aktionäre? Wer streift diesen enormen Betrag ein? Der Staat! Denn 51,5 Prozent hält die Republik Österreich am Verbund, 30 Prozent die EVN, Wien Energie und Co.

Und das, obwohl Österreich seinen Bürgern eine der höchsten Steuerquoten der Welt aufbürdet.

Saftige Strompreis-Erhöhung

Nur drei Tage zuvor hat der Verbund aber auch die Preise für Strom erhöht. Die Österreicher müssen jetzt um 75 Euro mehr für Gas pro Monat bezahlen. Beim Strom sind es, je nach Vertrag, mindestens 21 Euro mehr pro Monat.

Diese Preiserhöhung sei dadurch entstanden, dass der Verbund die verrechneten Energiepreise an einen Index koppelt. Das bedeutet: Der Preissteigerung stehen keine realen Kostensteigerungen in diesem Ausmaß gegenüber. Immerhin gewinnt der Verbund laut Eigenwerbung den Strom aus heimischer Wasserkraft, deren Erzeugung zuletzt keine wesentliche Veränderung erfuhr.

Außerdem meint Verbund-Chef Michael Strugl, man dürfe den Strom nicht billiger verkaufen, sonst schädige man die Aktionäre. Also den Moloch Staat.

Verteilung vom Bürger zum Staat

Schon im vergangenen Jahr hatte der Verbund ein schönes Plus erwirtschaftet, nämlich im Vergleich zum Jahr davor um über 38 Prozent mehr, in Summe 874 Millionen Euro. Für heuer wird ein Gewinn von bis zu zwei Milliarden Euro erwartet.

Nutznießer davon ist der Finanzminister. Zu zahlen zusätzlich zu den sonstigen Steuern und Abgaben vom österreichischen Bürger.

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