Elon Musk kauft Twitter. Und die linksdrehende Blase der „woken“ Neosozialisten dreht hohl. Denn Musk kündigt unbedingte Meinungsfreiheit an — was besagte Klientel automatisch mit der Gutheißung rechter Positionen assoziiert. Wer keine unbedingte Solidarität mit dem aktuellen Narrativ an den Tag legt und der Einheitsmeinung widerspricht, muss im Umkehrschluss Nazi sein. So jetzt auch Elon Musk, der in Südafrika geboren wurde, wenn auch in privilegierte Verhältnisse.

Dennoch, viele „Wokisten“ hatten im Vorfeld der Übernahme angekündigt, die Plattform verlassen zu wollen, sollte der PayPal-Gründer und Tesla-Chef Mehrheitseigner oder gar Eigentümer von Twitter werden.

Dabei scheint es doch primär die gut situierte, in der wohlfeilen Bürgerlichkeit angekommene Wählerschaft der Boomer-Grünen und Neosozialisten zu sein, die Tesla fährt, mit PayPal bequem Online-Bestellungen im Lockdown bezahlt und aus geräumigen Vorstadthäusern mit Garten heraus eine faschistoide, biometrische Segregation unterstützt.

Elon Musk kündigt an, gegen Propaganda, Zensur und Bots vorgehen zu wollen, die den offenen Diskurs bei Twitter erschweren oder verhindern. Seine Lösung: die eindeutige Authentifizierung aller Nutzer als Mensch. Ein zweischneidiges Schwert. Denn während manche es sich leisten können, ihre Meinung in politisch brisanten Zeiten offen kundzutun, haben andere gesellschaftliche, berufliche oder finanzielle Repressalien zu befürchten, wenn sie vom Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch machen, der immer extremer raumgreifenden Cancel Culture sei Dank.

Bisher ist unklar, wie der neue Twitter-Besitzer die Verifizierung der Nutzer als Homo sapiens umsetzen will. Möglich sind digitale Tools, die erkennen, ob ein Mensch oder ein Bot den Account steuert, Video-Identifizierung, für die man mit dem Mitarbeiter eines Dienstleisters verbunden wird, der über die Kamera des Smartphones den Benutzer überprüft, oder auch der Upload eines Identitätsnachweises. Wie auch immer sich der Prozess auf Twitter im Detail ausgestalten wird, es bedeutet unter Umständen das Ende der halbwegs anonymen Nutzung und öffnet Tür und Tor für das personalisierte Internet — ein feuchter Traum der digital-finanziellen Oligarchie.

So sind die hehren Worte des reichsten Menschen der Welt mit Vorsicht zu genießen. Denn Musk ist ganz sicher nicht der Heiland der Marktliberalen, Retter von Meinungsfreiheit und Demokratie oder der ausschließlich von Idealismus getriebene Self-Made-Man, als der er sich bevorzugt geriert.

Er proklamiert digitale Zahlungssysteme, befürwortet das universelle Grundeinkommen, hat seit 20 Jahren Kontakte zu Peter Thiel (Palantir, PayPal, Facebook), traf den verurteilten und im Gefängnis unter dubiosen Umständen verstorbenen Kinderhändler und -schänder Jeffrey Epstein sowie seine Komplizin Ghislaine Maxwell — eine Tatsache, trotz Musks Bemühungen um Relativierung — und arbeitet mit seiner Firma Neuralink an vorderster Front für die Verschmelzung von Mensch und Maschine, den Transhumanismus.

Somit macht der undurchsichtige Milliardär und neue Twitter-Boss im Gesamtbild nicht unbedingt den Eindruck, eine Ausgeburt von altruistischem Humanismus zu sein.

„Artifizielle Intelligenz ist vermutlich das Beste oder das Schlechteste, was der Menschheit passieren kann“ (Stephen Hawking).

Neben der vermeintlich feindlichen Übernahme des für die Oligarchie vermutlich wichtigsten Social-Media-Portals der Welt beherrschte die Präsidentenwahl in Frankreich die Schlagzeilen der vergangenen Tage — denn auch hier malten die Leitmedien, analog zur Twitter-Posse, den Teufel an die Wand, fabulierten von Notfallplänen in Brüssel, verkündeten lautstark das Ende von Demokratie und paneuropäischer Idee, sollte Emmanuel Macrons Gegenkandidatin, Marine Le Pen, die Wahl für sich entscheiden. Diese hatte zeitweise auch einen veritablen Vorsprung gegenüber dem Ex-Rothschild-Investment-Banker und gewann manch ehemalige Kolonie mit 70 Prozent der abgegebenen Stimmen, unterlag am Ende jedoch erwartungsgemäß gegen den WEF-Günstling Macron.

Dies allerdings unter merkwürdigen Umständen, deren Ähnlichkeit mit Ungereimtheiten bei der letzten US-Wahl nicht von der Hand zu weisen ist. Denn auch in Frankreich veränderte sich das Ergebnis kurz vor dem Ende des Wahltags noch einmal drastisch. Binnen kürzester Zeit verlor Marine Le Pen augenscheinlich über eine Million Stimmen, wie Journalistenwatch am 25. April 2022 berichtete. Auf den Straßen von Paris zeigten erboste Bürger der von Macron gegängelten „Grande Nation“ nach der Wahl, was sie von deren Ausgang hielten, und beschuldigten Staat und Medien der Manipulation.

Das ist keine haltlose Verdächtigung, wie verschiedene Wahlen in der zurückliegenden Jahre gezeigt haben.

Immer wieder veränderten sich über den Tag gewachsene, organisch erscheinende Ergebnisse im letzten Moment und schlagartig zugunsten des von der Oligarchie präferierten Kandidaten, oft begleitet von durch Logik oder Mathematik schwerlich erklärbare Phänomene.

Analog der plumpen Behauptung des französischen Fernsehens, man habe schlichtweg falsche Zahlen eingeblendet. Digitalisierung und vierte industrielle Revolution sind der Demokratie speziell dort, wo die viel kritisierten Dominion-Wahlmaschinen eingesetzt werden, nicht wirklich zuträglich, so scheint es. Und die Rolle externer Einmischung ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Immerhin hatten allein die Vereinigten Staaten schon bis zum Ende des Kalten Krieges in sage und schreibe 72 souveränen Ländern versucht, die Regierung nach ihrem Gutdünken zu gestalten, wie ein Artikel der Washington Post am 23. Dezember 2016 aufsummiert.

Noch verheerender: Verfechter der Cancel Culture würden zwischenzeitlich wahrscheinlich befürworten, dass Wahlen manipuliert werden, um zu verhindern, dass eine nationalkonservative Partei an die Macht kommt. Zentralismus, staatliche Übergriffigkeit und zutiefst antidemokratische Medienzensur zur Causa Corona sowie dem Ukrainekonflikt befürwortet man ja auch. Wie sonst ist zu erklären, dass Publikationen wie WELT oder NZZ jüngst genau das Gegenteil von dem schrieben, was in den Leitmedien bis vor dem Einmarsch Russlands im Donbass Konsens war — dass die Ukraine von einem Netzwerk neonazistischer Milizen beherrscht wird. Die Journalisten Simon Shuster und Billy Perrigo berichteten noch am 7. Januar 2021 ausführlich für das TIME Magazine über die Rolle des rechtsradikalen Asow-Movements in der Ukraine sowie dessen Verflechtungen mit internationalen Neonazi-Gruppierungen. Im betreffenden Artikel heißt es:

„Die Strukturen ähneln den anderen paramilitärischen Einheiten — und es gibt Dutzende von ihnen —, die in den letzten sechs Jahren dazu beigetragen haben, die Ukraine gegen das russische Militär zu verteidigen. Aber Asow ist viel mehr als eine Miliz. Es hat seine eigene politische Partei, zwei Verlage, Sommercamps für Kinder und eine als Nationale Miliz bekannte Bürgerwehr, die neben der Polizei durch die Straßen ukrainischer Städte patrouilliert. Im Gegensatz zu seinen ideologischen Kollegen in den USA und Europa hat es auch einen militärischen Flügel mit mindestens zwei Trainingsbasen und einem riesigen Waffenarsenal, von Drohnen und gepanzerten Fahrzeugen bis hin zu Artilleriegeschützen.

Die Bewegung entstand als Produkt der Revolution, die 2014 die Ukraine erfasste. (…) Sie inkludierte Andriy Biletsky, der die vorangegangenen zwei Jahre als verurteilter Mörder im Gefängnis verbracht hatte. (…) Die ukrainische Polizei hatte seine Organisation, „Patriot of Ukraine“, lange Zeit als Neonazi-Terrorgruppe behandelt. Biletskys Spitzname innerhalb der Gruppe war Bely Vozhd oder White Ruler, und sein Manifest schien seinen Kern direkt aus der Nazi-Ideologie zu ziehen. (…) Biletsky sagte TIME in einem Interview in diesem Winter in der Ukraine, dass das Abzeichen, das er für die Miliz wählte, zwei Symbole kombiniert: die Schwarze Sonne und den Wolfshaken, welche von den deutschen Nazis während des Zweiten Weltkriegs verwendet wurden. (…) Außerhalb der Ukraine spielt Asow laut Polizeibeamten auf drei Kontinenten eine zentrale Rolle in einem Netzwerk extremistischer Gruppen, das sich von Kalifornien über Europa bis nach Neuseeland erstreckt. Und es wirkt wie ein Magnet für junge Männer, die nach Kampferfahrung streben. Ali Soufan, ein Sicherheitsberater und ehemaliger FBI-Agent, der Asov studiert hat, schätzt, dass in den letzten sechs Jahren mehr als 17.000 ausländische Kämpfer aus 50 Ländern in die Ukraine gekommen sind.“

Dieser kurze Textauszug von vor etwas mehr als einem Jahr lässt erahnen, wie gravierend die Zustände kognitiver Dissonanz bei den selbst ernannten Gutmenschen, Friedensdemonstranten und Pseudopazifisten mit ihren Ukraine-Flaggen sein müssen, die derzeit in blinder Hysterie für mehr Waffenlieferungen an Kiew plädieren, obwohl dort das von den USA finanzierte Asow-Movement als kriminell-militanter Dachverband für diverse Nazi-Vereinigungen die Fäden zieht und seit einer Dekade Menschen mit russischen Wurzeln im Donbass ausradiert.

Das ist kein kleiner Schlägertrupp. Der hauseigene YouTube-Kanal der rechtsradikalen Organisation weist derzeit 117.000 Abonnenten aus und veranschaulicht, welchen Einfluss die Bewegung in der Ukraine mittlerweile hat.

Auch ein umfassender Report des MPP Forschungsprojektes des CSIAC (Center for International Security and Cooperation), einem Joint Venture des US-Verteidigungsministeriums und der Stanford University, geht noch mit einem Update vom März 2022 detailliert auf die rechtsextremen Hintergründe der dominierenden Kraft in der Ukraine ein und zeigt mehr als deutlich auf, dass der Wertewesten an der russischen Grenze das unterstützt, was er stets vorgibt zu bekämpfen: Faschismus. Funfact am Rande: Das rechtsradikale Asow-Movement war es auch, das 2014 den offiziellen Auftrag erhielt, die Wahlen in der Ukraine abzusichern.

Während also am 26. April 2022 in Ramstein von über 40 Staaten unter US-Aufsicht beraten wurde, wie man Russland militärisch, wirtschaftlich und medial in die Knie zwingen kann, sterben in der Ukraine weiter Menschen. Vor allem unbeteiligte. Geheimdienst und Militär der Ukraine, allesamt vom Asow-Netzwerk geführt, exekutieren unliebsame Diplomaten per Kopfschuss vor Gerichtsgebäuden, verschleppen kritische Journalisten wie Intellektuelle und missbrauchen mutmaßliche Zivilisten in einem Stahlwerk als menschlichen Schutzschild.

Denn besagtes Stahlwerk ist der letzte Rückhalt der Nazi-Miliz in der Gegend. Und Russland hat bereits offiziell bekanntgegeben, das Industriegelände nicht stürmen oder einnehmen zu wollen, sondern es schlichtweg abzuriegeln. Nun bleibt abzuwarten, ob die aussichtslos verschanzten Asow-Soldaten sich irgendwann ergeben und die Zivilisten unbeschadet ziehen lassen oder ob diese noch Schlimmeres zu befürchten haben. Zum Beispiel als Verhandlungsmasse oder False-Flag-Opfer für eine weitere Eskalation des Konflikts herhalten zu müssen.

Denn Russland scheint — entgegen der Darstellung westlicher Leitmedien — eben keine aggressive Invasion durchzuführen, um die gesamte Ukraine einzunehmen, sondern sich nach Sicherung des Donbass auf das Halten der Stellung zu konzentrieren, um eigene Verluste gering zu halten. Auf Eskalation scheint es vor allem die NATO anzulegen. Über das Ausmaß der tatsächlichen Kampfhandlungen oder die detaillierten Verluste beider Seiten kann man weiterhin nur spekulieren. Das gilt in gleichem Maße für den weiteren Verlauf der Krise. Obwohl der nach dem famosen Ramstein-Meeting gefasste Beschluss der deutschen Bundesregierung, nun doch schwere Waffen an Selenskyj und Konsorten zu liefern, nicht wirklich für eine zeitnahe Deeskalation der Situation spricht. Leider.

„Diese Wahrheiten sind unseren wichtigsten Männern bekannt, die jetzt damit beschäftigt sind, einen Imperialismus zu formen, um die Welt zu regieren. Indem wir die Wähler durch das politische Parteiensystem spalten, können wir sie dazu bringen, ihre Energie darauf zu verwenden, für Fragen ohne Bedeutung zu kämpfen“ (Montagu Norman, Gouverneur der Englischen Zentralbank, New York, 1924).

Ähnlich verhält es sich mit der Coronakrise. In den meisten Ländern der Welt wurden die antiviralen Maßnahmen zwar temporär zurückgefahren oder gänzlich abgeschafft, aber No-COVID-Champion China führt der menschlichen Zivilisation derzeit eindrücklich vor Augen, was sie erwartet, sollten sich die westlichen Staaten — wie von hiesigen Spitzenpolitikern häufig postuliert — an Chinas Modell zur COVID-Bekämpfung orientieren.

Apokalyptische Szenen aus Shanghai machen im Internet die Runde: Menschen, die seit Wochen in ihren Wohnungen eingesperrt sind und hungern, rufen zu Tausenden auf Hochhausbalkonen um Hilfe. Auch wenn niemand da ist, der ihnen zur Seite stehen könnte.

Das Essen wird vom Staat geliefert, ist aber oft vergammelt oder kommt gar nicht an. Das Haus zu verlassen ist verboten. Hundertschaften der chinesischen Polizei ziehen durch die Straßen, verpackt in weiße Schutzanzüge, und führen Massentests oder Desinfektionsmaßnahmen durch. Es werden wieder Türen zugeschraubt und -geschweißt. Haustiere werden abgeholt, in Säcke gestopft und irgendwo hingeworfen oder an Ort und Stelle totgeprügelt. Hühner werden einzeln mit Teststäbchen auf COVID überprüft. Auf den Straßen der Metropolen patrouillieren die morbide Stimmung erzeugenden Roboterhunde von Boston Dynamics — und wer zu lange auf dem Balkon seines tristen Wohnkomplexes steht, um nach Essen zu schreien, bekommt Besuch von einer Drohne, die ihn auffordert, sich im Innenraum aufzuhalten. Ein dystopischer Albtraum.

Nachdem nun die Europäische Union zum 1. Juli 2022 den digitalen Impfpass einführt, darf davon ausgegangen werden, dass dieser in naher Zukunft auch zum Einsatz kommen wird. Dies dürfte spätestens dann der Fall sein, wenn der neue Pandemie-Vertrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kraft tritt und der demokratisch nicht legitimierten Organisation Befugnisse einräumt, die jenen der chinesischen Staatsführung wenig nachstehen.

Denn die WHO kann bei Inkrafttreten des neuen Abkommens für alle 194 Mitgliedsstaaten, also nahezu den gesamten Planeten, zentral Lockdowns ausrufen oder Impfpflichten beschließen. Und die Nationalstaaten werden es umsetzen müssen. Viel Zeit, etwas gegen dieses totalitäre Ansinnen zu unternehmen, bleibt nicht.

„Das supranationale Verhandlungsgremium (INB), das mit der Ausarbeitung und Aushandlung dieses Pandemievertrags beauftragt ist, wird der 76. Weltgesundheitsversammlung im Mai 2023 einen Fortschrittsbericht vorlegen, mit dem Ziel, das Instrument bis 2024 zu verabschieden“ (American Policy Center).

Auch Deutschland hält zielsicher Kurs auf seiner Geisterfahrt in Richtung No-COVID. Dicht gefolgt von Italien und Österreich, wo ebenfalls noch weitreichende Einschränkungen gelten. Von branchenspezifischen Impfpflichten über Maskenpflicht und G-Regelungen bis hin zu Einreisebeschränkungen. Ein bunter Strauß faschistoider Unterdrückungsmethoden. Die jeweiligen Regierungen ignorieren in autoritärer Dreistigkeit die Tatsache, dass in umliegenden Ländern auch ohne derartige Übergriffigkeiten keine Leichenberge auf den Straßen liegen — und die ohnehin fadenscheinigen Inzidenzen keinerlei Indikator für irgendeinen Gesundheitsnotstand sind. In der Schweiz wurden sämtliche Maßnahmen bereits vor Wochen abgeschafft. Kaum jemand trägt noch eine Maske. Die Restaurants, Geschäfte und Fitnessstudios sind voll — wie auch die Supermarktregale. Trennwände, Hinweisschilder und Aufkleber wurden entfernt. Es herrscht gar Untersterblichkeit. Es ist fast wie 2019. Bis auf das hin und wieder aufkommende, mulmige Gefühl, das Wissen, dass es nicht vorbei ist.

Da hilft es nur bedingt, dass ein Thema wie Impfnebenwirkungen nun zaghaft im Mainstream ankommt. Denn wie zum Beispiel die zunächst investigativ anmutenden Anstrengungen von Tim Röhn für die WELT veranschaulichen, bleibt auch die von den Leitmedien goutierte Aufarbeitung der Coronakrise brav in den Schranken des gültigen Narrativs — auch wenn Tim Röhn als Journalist bei den Themen, die er angeht, fachlich gute Arbeit leistet.

So lange Herr Röhn nichts über Event 201, die Finanzierung der WHO, die de facto Gleichschaltung der Konzernmedien oder die im Zuge der vermeintlichen Pandemie installierte, digitale Überwachungsinfrastruktur des Bio-Totalitarismus schreibt — oder schreiben darf —, versorgt er lediglich den vom politischen Versagen genervten Teil der Bevölkerung mit einem Sedativum — „Hopeium“ (Hope, englisch Hoffnung).

Und das ist eine gefährliche, weil lähmende Droge, die den fatalen Trugschluss bestärkt, die Rettung des eigenen Daseins übernähmen zu gegebenem Zeitpunkt externe Kräfte. Während die Lösung für das eigentliche Problem jederzeit in jedem Menschen selbst zu finden ist.

„Eine zukunftsorientierte Alternative zur Perspektive der Angst zu entwickeln, ist eine zentrale Herausforderung für die Gesellschaft“ (Frank Furedi, How Fear Works: Culture of Fear in the Twenty-First Century).



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