Frankfurt/Main.

Nach der Veröffentlichung neuer Inflationsdaten aus den USA hat der Dax am Dienstag sein Minus weiter reduziert. Zuletzt stand der deutsche Leitindex nur noch 0,16 Prozent tiefer auf 14.170 Punkten. Er war sehr schwach gestartet mit Kursen teils unter 13.900 Zählern.

Die Inflation kletterte in den Vereinigten Staaten auf das höchste Niveau seit mehr als 40 Jahren. Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben nach den Verbraucherpreisdaten nach, dies sorgte am Aktienmarkt für etwas Erleichterung. So notierte auch der MDax zuletzt nur noch 0,45 Prozent schwächer mit 30.434 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,3 Prozent.

Die Aktien der Deutschen Bank und der Commerzbank sackten um mehr als acht beziehungsweise mehr als sieben Prozent ab. Grund ist ein Verkauf großer Aktienpakete durch die US-Investmentfirma Capital Group, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Die Papiere von Wacker Chemie gewannen an der MDax-Spitze 4,6 Prozent. Immobilienwerte präsentierten sich schwach. Die Aussicht auf steigende Zinsen belastet die Branche. Vonovia verloren im Dax 1,5 Prozent, LEG Immobilien im MDax 1,8 Prozent und Adler Group im SDax 7,1 Prozent.

Der Euro zog nach den US-Inflationsdaten an und wurde zuletzt mit 1,0889 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Vortag auf 1,09 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 0,67 Prozent am Vortag auf 0,75 Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,46 Prozent auf 136,33 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,35 Prozent auf 155,54 Punkte zu. (dpa)



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