Die wahren Helden, die den Sieg der Demokratie, der freien Entscheidung der Bürger gegen das Diktat einer Polit-Schickeria erkämpft haben, sind diejenigen, die unbeirrt Montag für Montag demonstrieren. Bei Wind und Wetter, bei klirrender Kälte und strömendem Regen.

von Peter Hahne

Es ist zu schön, um wahr zu sein. Deshalb durchbreche ich die über die Osterwochen selbst auferlegte Schreibblockade. Bei meiner Ankunft gestern fielen sie mir bereits auf. Wann hört man schon breitestes Sächsisch aus Chemnitz im kalifornischen Sausalito. Und als ich eben den einzigartigen Sonnenaufgang mit Aussicht auf die Skyline von San Francisco fotografieren will (der schönste Blick der Welt), höre ich sie von den Nachbarbalkonen sich gegenseitig zuprosten: Es ist geschafft! Sie stießen um zehn nach sieben Ortszeit auf die Nachricht aus Deutschland an, erst wenige Minuten alt: „Die Impfpflicht ist vom Tisch, unser Protest hat sich gelohnt!“ Auch das ist zu schön, um wahr zu sein.

Man kann zu diesem Thema stehen, wie man will, selber geimpft sein oder nicht: Aber eine Pflicht für eine höchst umstrittene Methode zur Bekämpfung von Corona, das war das Hirngespinst von Panik-Politikern und ihrer Hof-Wissenschaftler. In einem geschwurbelten Verschwörungston, garniert mit Fakenews vom Feinsten, hatten diese Söders, Lauterbachs und Co uns weismachen wollen, eine Pflicht, ein Zwang, eine Entmündigung des Volkes sei der einzige Weg.

Allein die AfD, Kubicki von der FDP und Sahra Wagenknecht von den Linken blieben unbeirrt auf Gegenkurs. Das sollte man nie vergessen. Die Krönung des Wahnsinns war jene Religionsbeamtin an der Spitze der EKD, die doch tatsächlich unbeirrt verkündete, die Impflicht müsse her, „weil es wissenschaftlich nachgewiesen sei, dass es keine nennenswerten Nebenwirkungen gibt“. Pustekuchen! So viel Verschwörungs-Tremolo war noch nie!

Aber die wahren Helden, die den Sieg der Demokratie, der freien Entscheidung der Bürger gegen das Diktat einer Polit-Schickeria erkämpft haben, sind doch andere. Eben zum Beispiel jene Sachsen vom Nachbarbalkon in Sausalitio. Leute, die unbeirrt Montag für Montag demonstrieren. Bei Wind und Wetter, bei klirrender Kälte und strömendem Regen. Die sich von dieser selbstherrlichen und nahezu despotischen Polit- und Medien-„Elite“ nicht beirren lassen. Denen es um die geschundenen Kinder-Seelen geht und die tausenden Senioren, die ungetröstet sterben mussten. Diesen Opfern eine Stimme zu geben, dafür waren sie auf der Straße.

„Schädling“, „Mörder“, „Aasgeier“: Die Spirale der sprachlichen Eskalation drehte sich doch immer weiter bis zum Erbrechen. Kein Bundespräsident, der eingriff, kein Bischof. Der Leiter des Panikorchesters aus Bayern, einer der Schlimmsten, rückte Demonstranten in die Nähe der RAF, sein sächsischer Kumpel beließ es wenigstens „nur“ allgemein bei Terroristen.

Württembergs Kretschmann bezeichnete am 14. Dezember 2021 Protestierer als „Aasgeier der Pandemie“. Ein schwäbischer Bürgermeister (Ostfildern) wollte sogar schießen lassen! Der CDU-Fraktionschef im Stuttgarter Landtag warf den AfD-Abgeordneten vor, sie seien „Aasgeier der Pandemie“. Diese Sprache kennen wir aus finstersten Zeiten. Diesmal gegen zu 99 Prozent friedliche, harmlose, Meinungsfreiheit liebende Menschen. Solche Politiker können sich übrigens Volksvertreter nennen, weil das Volk sie tatsächlich gewählt hat.

Weltärztechef Montgomery, sozusagen der kosmische Vertreter der deutschen Höchst-Moral, verlautbarte: „Diese Blasen, in denen sich die Impfgegner bewegen, haben längst zu einer Spaltung der Gesellschaft geführt.“ Er fürchtete eine weitere Radikalisierung. „Wir müssen als Mehrheit der Bevölkerung konsequent damit umgehen und dürfen diese Leute nicht einfach davonkommen lassen.“

Ja, nicht einfach davonkommen lassen. Aber umgekehrt! Eine Polit-Sternschnuppe der CDU bekam schon die Antwort der Wähler: „Zuerst einmal müssen wir eine klare Botschaft an die Ungeimpften senden: Ihr seid jetzt raus aus dem gesellschaftlichen Leben.“ Nein, Herr Tobias Hans, Sie sind raus.

All das haben tausende friedlicher Demonstranten ertragen müssen. Sie sind dennoch auf die Straße gegangen. Ich bin nach meinem Aufruf Anfang Januar in der sonntäglichen Servus-TV-Talkshow „Geht morgen auf die Straße!“ verspottet und verhöhnt worden. Im Schneegestöber auf die Straße? Njet! Das tun die niemals! Aber die Leute gingen! Und zwar so „beängstigend viel“, dass der nun zur Wahl stehende NRW-CDU-Ministerpräsident Wüst in einem Hintergrundgespräch greinte: Es seien ja nicht nur die Sachsen auf der Straße, auch in NRW gäbe es Hunderte von Orten, in denen die Leute demonstrierten. Diesen Polit-Darstellern geht doch der Allerwerteste längst auf Grundeis.

Tja, allzu viele auf der schlüpfrigen Spur der prinzipienlosen Polit-Wendehälse hatten wohl nicht mit der gestrigen Entscheidung gerechnet: „Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.“ Ja, Herr Blome, Politikchef von RTL, auf wen zeigen die vier Rest-Finger denn jetzt? Rehabilitiert also endlich die kritischen Journalisten und Demonstranten.

Es muss nach diesem historischen Tag gesagt werden: Ohne den Druck, den Hunderttausende auf die Politik ausgeübt haben, gäbe es die gestrige Entscheidung nicht. Viele „Wissenschaftler“ haben sich mundtot machen lassen. Nicht aber das Volk. Es stand auf, hat sich „selbst ermächtigt“ (Gauck).

Die Politiker wollen alles, nur nicht Macht und Pfründe verlieren. Die Wahlen vor Augen, wählten sie gestern – peinlich prinzipienlos ohne Beispiel – das, was sie seit zwei Jahren vehement bekämpft haben: die Freiheit der Bürger zur Eigenverantwortung. Tja, das kommt davon, wenn man die Rechnung ohne das Volk machen will.

Ach so: Schade, dass wir die Weltenkanzlerin und Putin-Versteherin nicht mehr haben. Die hätte kurzen Prozess gemacht nach der Abstimmung des frei gewählten Bundestages: „Unverzeihlich! Sofort rückgängig machen!“ Diesen Part kann ja jetzt ihr Kutschenpartner vom Herrenchiemsee übernehmen, denn „Angela ist mein großes Vorbild!“ Und zur Skyline, die meine Sachsen und ich hier gerade betrachten und genießen, gehört auch die San Francisco vorgelagerte Mini-Insel Alcatraz. Näheres sei der Phantasie der geneigten Leser überlassen…


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