Seit vielen Jahren ist das Vertrauen in die Medien in Deutschland massiv gesunken; nicht erst seit Corona befinden sich auch die öffentlich-rechtlichen Medien in einer tiefen Vertrauenskrise. Denn bereits vor 2020 wandten sich immer mehr Bürger vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk ab und informierten sich mittels alternativer Plattformen.

Die Idee eines unabhängigen Journalismus, der die Menschen ausgewogen, objektiv und wertneutral informiert, war einst die Idee, die dem öffentlichen Rundfunk in Deutschland zugrunde lag. Für nur knapp 18 Euro sollte jeder Bürger dieses Privileg genießen. Doch in den letzten Jahrzehnten hat sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk zunehmend zum Sprachrohr der Regierungsmeinung entwickelt, was – journalistisch betrachtet – fernab von früher genannten Werten steht.

Wegen der einseitigen Berichterstattung rund um die Corona-Pandemie hat Jimmy Gerum das Projekt „Leuchtturm ARD“ ins Leben gerufen. Aus einer Graswurzelbewegung heraus soll so ein neuer, völlig unabhängiger Rundfunk entstehen.

Damit will er Menschen dazu ermutigen, den Rundfunkbeitrag zu verweigern und so die Vertreter des öffentlichen Rundfunks an den Verhandlungstisch zwingen. Wie dies funktionieren kann und welche Rahmenbedingungen hierfür erfüllt sein müssen, erläutert Jimmy Gerum im Interview mit Rubikon. Dort führt er außerdem aus, wie er sich einen neuen, reformierten Rundfunk vorstellt, der journalistische Werte ernst nimmt und diese in die Tat umsetzt.


Jimmy Gerum im Gespräch mit Flavio von Witzleben



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