“Unser Heer schützt Österreich” konnte man unlängst in irgendeiner Zeitung lesen. Das wäre wünschenswert, ist aber eine glatte Lüge. Unser Heer ist nach Ansicht von Experten nicht fähig, unser Land in einem Angriffsfall zu verteidigen, nachdem Luftfahrzeuge, schwere Waffen und gepanzerte Fahrzeuge bis hin zu den Gulaschkanonen verramscht worden sind.

Auch Kasernen und Personal wurden abgebaut, ebenso Übungen eingeschränkt, weil es – wie man uns ständig einzureden versucht – keine konventionellen Kriege mehr geben wird. Doch seit es unweit von unserer östlichen Haustür wieder kracht, schwadroniert nicht nur Verteidigungsministerin Klaudia Tanner wieder von der Heeresaufrüstung. Mehr Geld solls künftig geben für die Modernisierung unseres Militärs, verspricht sie, doch der Jubel darüber hält sich – aus Erfahrung – in Grenzen.

Erhöhung des Heeresbudgets erst in Jahren spürbar

Denn sollte wirklich ein höheres Jahresbudget für unsere Armee lockergemacht werden, würde man vom Ergebnis dieser finanziellen Hochrüstung frühestens erst in einigen Jahren profitieren können, wenn der Aufrüstungsplan bis dahin auch konsequent verfolgt wird. Das wird aber nicht der Fall sein. Denn sobald der Krieg in der Ukraine wieder vorüber ist, klingt die Hochrüstungseuphorie bei unseren Regierenden rasch wieder ab und sie werden das Heeresbudget wieder auf das übliche Minimum zurückfahren – leider!



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