Am Freitagmorgen brach in einem Öllager in der russischen Stadt Belgorod ein Großbrand aus. Nur zwei Tage zuvor erschütterten mehrere Explosionen in einem Munitionsdepot die gleichnamige Region. Belgorod liegt an der Grenze zur Ukraine.

In der russischen Stadt Belgorod ist ein Öllager in Brand geraten. Laut Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der gleichnamigen Region, wurde das Feuer durch einen Luftangriff von zwei ukrainischen Hubschraubern verursacht. In einer Erklärung auf Telegram teilte er mit:

“Der Brand des Öldepots wurde durch einen Luftangriff von zwei Hubschraubern der ukrainischen Streitkräfte verursacht, die in geringer Höhe in russisches Gebiet eingedrungen sind.”

Der Vorfall ereignete sich in der Verwaltungshauptstadt der Region Belgorod, die etwa 35 Kilometer nordöstlich der Grenze zu Ukraine liegt. Fotos und Videos des Brandes machten gegen 6 Uhr Ortszeit im Internet die Runde.

Zwei Mitarbeiter der Anlage wurden nicht lebensbedrohlich verletzt, wie der Regionalchef mitteilte. Er fügte hinzu, dass die Rettungsdienste vor Ort im Einsatz seien. Gladkow kündigte an, dass die Bewohner von drei nahegelegenen Straßen evakuiert wurden, während Feuerwehrleute den Brand bekämpften.

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Anfang dieser Woche erschütterten mehrere Explosionen ein Munitionsdepot im nahe gelegenen Dorf Krasny Oktjabr. Berichten zufolge wurden vier russische Soldaten verletzt, Opfer unter Zivilisten gab es keine.

Während ukrainische Medien behaupteten, das Lager sei von einer Rakete getroffen worden, wiesen die russischen Behörden diese Behauptungen zurück und machten für den Vorfall am Dienstagabend menschliches Versagen verantwortlich. Die genaue Ursache für die Explosionen bleibt jedoch unbekannt.

Die Serie von Zwischenfällen in der westlichen Grenzregion fällt in eine Zeit, in der Russland seine Militäroperation in der Ukraine fortsetzt. Russische Truppen wurden Ende Februar im Rahmen einer militärischen Sonderoperation zur Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine sowie zum Schutz der Volksrepubliken Donezk und Lugansk und der nationalen Sicherheitsinteressen Russlands in das russische Nachbarland entsandt. Kiew hat Moskau eine unprovozierte Offensive vorgeworfen.

Die EU, die USA und andere Länder haben mit beispiellosen Sanktionen reagiert, die sich gegen die russische Wirtschaft und mehrere ausgewählte hochrangige Beamte richten. Die militärische Sonderoperation Russlands wurde von der Vollversammlung der Vereinten Nationen mehrheitlich verurteilt.

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