Am Donnerstag gab Außenministerin Annalena Baerbock bekannt, dass man angesichts der humanitären Krise in Afghanistan weitere 200 Millionen Euro zur Verfügung stelle. Zugleich stellte sie Forderungen an die Taliban.

Baerbock sagt weitere 200 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in Afghanistan zuQuelle: www.globallookpress.com © Boris Roessler/dpa

Wie die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag auf einer virtuellen Geberkonferenz für Afghanistan bekannt gab, wird Deutschland zusätzlich 200 Millionen Euro an humanitärer Hilfe für Afghanistan zur Verfügung stellen. Baerbock forderte die in Afghanistan regierenden Taliban außerdem dazu auf, humanitären Helfern ungehinderten Zugang zu verschaffen und ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Erstmals nach Machtübernahme der Taliban: UN-Sicherheitsrat verlängert Afghanistan-Mission

So sei es inakzeptabel, dass es etwa dem Welternährungsprogramm der UN (WFP) nicht möglich sei, die Provinzen Kabul, Kandahar und Ghor mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Weiter forderte sie die Taliban “eindringlich” dazu auf, überall im Land gleichberechtigten Zugang zu Bildung zu gewähren, da weiterführende Schulen für Mädchen in Afghanistan derzeit geschlossen sind. Wie Baerbock sagte, veranschauliche die Notlage der Mädchen das Leid der Menschen in Afghanistan.

Zudem erklärte die Außenministerin, ein Engagement Deutschlands über die humanitäre Hilfe hinaus hänge weiter von den Taten der Taliban ab. Man erwarte die Achtung der Menschenrechte und die Bildung einer inklusiven Regierung.

Mehr zum Thema – Human Rights Watch schlägt Alarm: Immer mehr afghanische Kinder sterben an Unterernährung

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten.





Quelle: