Bildschirmfoto vom "Spaniel-Talk" mit AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel und Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller
Bildschirmfoto vom “Spaniel-Talk” mit AfD-Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel und Info-DIREKT-Chef Michael Scharfmüller

Gestern Abend sprach AfD-Bundestagsabgeordneter Dirk Spaniel mit Info-DIREKT-Herausgeber Michael Scharfmüller darüber, wie die AfD vom Erfolg der alternativen Medien profitieren und ob man vom patriotischen Lager in Österreich etwas lernen könne. (Video am Ende des Beitrags)

Im Gespräch mit Michael Scharfmüller stellt Dirk Spaniel die Frage, weshalb die AfD, als einzige glaubwürdige oppositionelle Kraft, wahltechnisch nicht vom Fehlverhalten der Ampel-Regierung profitieren könne und was die AfD und Deutschland von der FPÖ und Österreich unterscheide?

Scharfmüller holt in seiner Antwort etwas weiter aus. Dabei streicht er auch die Rolle von Ex-FPÖ-Chef Jörg Haider hervor. Dieser habe die Stimmung in Österreich so geprägt, dass beispielsweise die Migrationsagenden immer im Innenministerium (Kriminalitätsbekämpfung) oder im Außenministerium (Grundhaltung: Migranten sind Fremde) angesiedelt wurden, jedoch niemals im Sozialministerium (Menschen, die man unterstützen müsse).


Klare Linie und harte Kante als Erfolgskriterien

Politiker Spaniel will vom Journalisten Scharfmüller wissen, ob die FPÖ immer schon erfolgreich sei? Aus Scharfmüllers Sicht sei die FPÖ immer nur dann erfolgreich, wenn sie klare Kante zeige. Jedes Mal, wenn die Partei dann versuche regierungsfähig zu erscheinen, folge der Absturz.

Drei Punkte für erfolgreiche Medienarbeit

Spaniels Frage, was die AfD tun könne, um in der Medienarbeit erfolgreicher zu werden, beantwortet Scharfmüller mit drei Punkten:

  1. Öffentliches Streiten einstellen
    Die AfD müsse ihre Hausaufgaben machen und die Streitereien in der Öffentlichkeit einstellen. Wer Parteikameraden mit Kampfbegriffen des politischen Gegners angreife, müsse parteiintern mit harten Konsequenzen zu rechnen haben. Niemand in der Partei solle sich auf Kosten eines anderen Parteimitglieds profilieren.
  2. Sich keiner Illusion hingeben
    Etablierte Medien wären dazu da die Globalisierung voranzutreiben. Deshalb sei es nur folgerichtig, dass diese Medien niemals ein gutes Wort über die AfD verlieren werden. Umso größer eine Krise werde, umso weniger werde die AfD positiv in den Mainstream-Medien vorkommen. Um die eigenen Kernbotschaften trotzdem in diesen Medien unterzubringen, müsse man mit gezielten Provokationen arbeiten.
  3. Alternative Medien nutzen und fördern
    Zudem müssten patriotische Parteien gezielter mit alternativen Medien zusammenarbeiten und diese auch unterstützen. Im Gespräch nennt Scharfmüller einige Möglichkeiten wie das aus seiner Sicht funktionieren könne.

Weitere Themen und ein heißes Eisen

Zudem unterhalten sich der Politiker und der Journalist über mögliche Gründe, weshalb die Dichte an alternativen Medien in Oberösterreich so hoch ist und wie sich neue Medienprojekte am besten ausrichten sollten. Eine kritische Frage hat Spaniel auch zu der Rolle der alternativen Medien bei der Nichtunterzeichnung des UN-Migrationspaktes durch die schwarz-blaue Regierung in Österreich.

Hier können Sie das gesamte Gespräch, das live geführt wurde, nachsehen:

Über Dirk Spaniel

Dirk Spaniel (geb. 1971) ist verheiratet und Vater einer Tochter. Er studierte u.a. in den USA und schrieb seine Doktorarbeit über Brennstoffzellenfahrzeuge. Spaniel war jahrelang in der PKW-Entwicklung tätig und ist seit 2017 Bundestagsabgeordneter der AfD und verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion. 

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