Nur 20 Prozent der Corona-Patienten haben Covid als Hauptdiagnose

Rund 80 Prozent der Covid-19-Patienten werden derzeit wegen einer anderen Erkrankung in den Spitälern behandelt, die Corona-Erkrankung ist die Nebendiagnose. So steht das im aktuellen Lagebericht Covid-19 der Vorarlberger Landeskrankenhäuser. Ein weiteres bemerkenswertes Detail dieses Lageberichts ist, dass von 115 Covid-19-Patienten, die stationär betreut werden, nur 25 nicht “vollimmunisiert” sind. Also etwa 80 Prozent sind vollständig geimpft – und das bei einer Impfquote von 65 Prozent.

Der gesamte Lagebericht (leider kommt man auch dabei nicht ohne Gender-Unfug aus):

Gestern wurden 20 an COVID-19-erkrankte Personen in den Spitälern aufgenommen, 19 COVID-19-Patienten wurden aus dem Krankenhaus entlassen.

In den Spitälern Vorarlbergs sind gestern 2 Personen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben.

Zurzeit werden insgesamt 115 COVID-19-Patienten stationär betreut, davon sind 25 nicht vollimmunisiert. – Rund 80% der COVID-19-Patienten werden derzeit wegen einer anderen Erkrankung in den Spitälern behandelt, die Corona-Erkrankung ist die Nebendiagnose.

5 COVID-19-Patienten müssen momentan auf der Intensivstation behandelt werden, davon sind 3 Patienten nicht vollimmunisiert. Neben den COVID-19-Intensivpatient:innen werden auch 33 Nicht-COVID-19-Patienten intensivmedizinisch betreut. Aktuell sind damit – bei Einschränkung des Regelbetriebes – noch 30 Intensivbetten für alle Patientengruppen verfügbar.

  

Von den rund 6.000 Mitarbeitenden der Vorarlberger Krankenhäuser sind zurzeit 290 Mitarbeitende Corona-positiv getestet, 6 Mitarbeitende sind in Quarantäne. Das heißt, es können insgesamt 296 Mitarbeitende – Corona-bedingt – nicht arbeiten, das sind ca. 4,9 % der Beschäftigten.

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