Mit der App „Diia“ bereitet sich die Ukraine eifrig auf den Great Reset vor, den Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum vorantreiben will. Präsident Wolodymyr Selenskyj und Digitalisierungsminister Mychajlo Fedorow erweisen sich als brave Gefolgsmänner der Davoser Gang.

von Heinz Steiner und Vanessa Renner

Wolodymyr Selenskyj und seine Regierung handeln offenbar ganz im Sinne von Klaus Schwab und dem Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF): Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass das Land bereits an einem „Social Credit“-System nach chinesischem Vorbild feilt. Die App „Diia„, die als „digitaler Staat“ fungieren und etliche staatliche Dienstleistungen anbieten soll, ermöglicht es ukrainischen Bürger nicht nur, sämtliche ID-Karten, Führerschein, Reisepass und Impfstatus abzurufen: Sie ist auch bereits mit Versicherungen, diversen Registrierungen, der Krankenversicherung und Sozialleistungen verknüpft. Wovon man in Deutschland noch träumt, ist in der Ukraine schon Realität: Die Digitale Identität.

Mittlerweile nutzen bereits mehr als 24 Millionen Ukrainer das Portal und die App. Zwar haben Covid-19 und die Impf-Hysterie dazu geführt, dass viele Länder in der Entwicklung von sogenannten e-Wallets Fortschritte machten, doch die Ukrainer verfügen über das bisher umfangreichste System.

Belohnung für Impfung

Für brave Impflinge sind sogar schon jetzt Belohnungen implementiert: „Diia“ wird von vielen daher bereits als Vorstufe einer „Social Credit“-App betrachtet. Da die Ukraine nur sehr geringe Impfquoten vorweisen kann, wurde im Dezember 2021 ein staatliches Programm („ePidtrymka“) initiiert, dank dem sich jeder zweifach geimpfte Ukrainer per App immerhin 1.000 Hrywnja sichern kann (der Betrag entspricht rund 32 Euro). Das Geld kann beispielsweise für Bücher, Sport oder Besuche in Kinos oder Theater ausgegeben werden. Das Programm wurde seitdem bereits erweitert: Seit dem 14. Februar können Impflinge über 60 die dank ePidtrymka erhaltenen Boni auch fürs Wohnen oder für kommunale Dienstleistungen verwenden. Außerdem sollen geimpfte Senioren kostenlose Smartphones erhalten. Seit 14. März ist es Menschen mit Behinderung möglich, die erimpften finanziellen Mittel für Medikamente oder Hilfsmittel zu nutzen. Außerdem können sich seit diesem Datum alle Ukrainer, die sich einen Booster verabreichen lassen, weitere 500 Hrywnja (etwas mehr als 15 Euro) sichern.

Staatliche Hilfszahlungen via App

Neuerdings wird die Diia-App auch zur Auszahlung von Hilfszahlungen für Ukrainer verwendet, die durch den Krieg ihre Arbeitsstelle verloren haben:

Im Namen des Präsidenten der Ukraine wird nächste Woche ein aktualisiertes eSupport-Programm gestartet. Im Rahmen dieses Programms kann jeder Arbeitnehmer, jeder Selbstständige, dessen Arbeitsplatz durch den Krieg weggenommen wurde, 6.500 Hrywnja erhalten. Das Programm wird analog zu Impfzahlungen funktionieren, d.h. über die Anwendung Diia.

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Meldungen, dass diese Zahlungen nur Impflingen vorbehalten sind, beruhen auf einer offenkundigen Fehlinterpretation der Rede des ukrainischen Premierministers: Er nutzte den Hinweis auf die Impfzahlungen, um die Auszahlung über die App zu erläutern – die Zahlungen stehen aber allen betroffenen Ukrainern unabhängig vom Impfstatus zu (die Ukraine hat bis heute eine extrem geringe Impfquote, ein Ausschluss der absoluten Mehrheit der Bevölkerung von den Hilfszahlungen wäre politisch gelinde gesagt unklug). Allerdings sind die Zahlungen tatsächlich jenen Bürgern vorbehalten, die die App verwenden.

Wo es Belohnungen gibt, sind auch Bestrafungen möglich

Das Missverständnis verdeutlicht aber die Problematik der vom WEF so gepriesenen „Digitalen Identität“: Was braven Bürgerlein über solch ein System zugestanden werden kann, kann weniger braven Personen nicht bloß verwehrt werden – auch „Bestrafungen“ sind leicht implementierbar. Theoretisch könnte die Regierung beispielsweise durchaus all jenen, die sich ihren Covid-Shot (noch) nicht abgeholt haben, vorübergehend den Führerschein für ungültig erklären lassen oder den Zugriff auf das Geld auf der App sperren. Eine Zugreise machen oder einen Flug antreten? Wer sich nicht anpasst, kann davon ausgeschlossen werden. China zeigt, wie’s geht.

Unter dem Deckmantel der Vereinfachung und Zentralisierung der Verwaltung wird so ein System der totalen Abhängigkeit von der Regierung geschaffen. Dies ist genau das, was die WEF-Globalisten wollen. Denn so kann eine Welt voller höriger Sklaven geschaffen werden, die sich bedingungslos unterordnen (müssen). Denn wer rebelliert oder demonstriert, verliert seine „Privilegien“. Etwas, das der aufmerksame Leser sicherlich von den Corona-Restriktionen kennt: Ungeimpft und ungetestet kein Zutritt, eine totale Beschneidung der Bürgerrechte. Und selbst ohne dieses „Social Credit“-System, welches sukzessive implementiert werden soll, fügen sich die Massen beinahe widerstandslos. Wie wird es dann sein, wenn die Schwab-Minions in den einzelnen Regierungen in ihren Bemühungen erfolgreich sind, ein solches System, ähnlich jenem in China, einzuführen?

Natürlich soll das Ganze dann über eine Digitale Zentralbankwährung (CBDC) abgewickelt werden. Zusätzlich hat Selenskyj bereits angekündigt, dass sämtliche Kryptobörsen völlig legal in der Ukraine agieren dürfen. Kein Wunder also, das Klaus Schwab sich stets vor Selenskyj und dessen Regierung stellt. Im Februar 2020, wenige Monate vor Schwabs Quasi-Ausruf des „Great Reset„, rief der ukrainische Präsident Selenskyj in einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum „westliche Investoren“ dazu auf, „Anteilseigner, Aktionäre des Erfolgs einer neuen Ukraine“ zu werden. Er sagte auch, die Ukraine sei „ein Ort, an dem Wunder wahr werden“, wie die RAIR Foundation berichtet. Darüber hinaus hat das WEF das Profil des russischen Präsidenten Putin von seiner Website entfernt.





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