Etikettenschwindel: Der Schwachsinn geht in die x-te Verlängerung (Foto:Imago)

Jegliche kurzzeitige Hoffnung auf das längst überfällige Ende der katastrophalen Corona-Beschränkungen löst sich momentan quasi in Echtzeit wieder in Luft auf: Nachdem auf Bundesebene endlich Lockerungen beschlossen und das neue Infektionsschutzgesetz als zumindest leidliches Alibi für FDP-Justizminister Marco Buschmann formal auf Bundesebene „Freiheiten“ vorsieht (wenn auch bei weitem nicht im versprochenen Ausmaß), wird der Irrsinn in den Bundesländern einfach weitergeführt. Denn genau dafür wurde ja vom Bundestag letzten Freitag die Vollmacht hierzu an sie weitergereicht. In einer intakten Demokratie würde man vom „Schwarzen Peter” sprechen, den diese Rückverlagerung der Infektionsschutzvollmachten vom Bund auf Länderebene bedeutet; in Deutschland sieht man sie eher „Carte Blanche” für die Länder.

Eigentlich hätte lediglich ein Spielraum bis zum 2. April bestanden – pünktlich vor Ramadan wäre dann zumindest temporär ein Hauch von „Freedom Day“ gewährleistet gewesen. Doch das Säurebad von journalistischer Anti-Freiheits-Propaganda in Verbindung mit den Neurosen von  Masken-Fetischisten, Autoritätsfreaks, „Panikpissern“ und weiter verhuscht-verstört nur auf Tagesinzidenzen starrenden Corona-Lobotomierten sorgte schließlich dafür, dass Deutschland nun seine europäische Geisterfahrt fortsetzt. So wollen die ersten Länder die Maßnahmen zunächst für Wochen, perspektivisch aber möglichst unbefristet weiterlaufen lassen. Als Vorwand dienen die – absolut nichtssagenden – „Zahlen“, gemeint sind: die sinnfrei ertesteten Inzidenzzahlen, ohne jeden Krankheitswert oder Implikationen von Symptomen (erstrecht omikron-bedingt) und damit noch als Orientierungsgröße noch idiotischer als eh und je.

„Hotspots“ – am besten immer und überall

Beispielsweise sollen in Mecklenburg-Vorpommern sinnlose Schikanen wie die Maskenpflicht in Innenbereichen oder die Testpflicht für Ungeimpfte in der Gastronomie bis 27. April fortgesetzt werden. Auch in Hamburg soll die Maskenpflicht in Innenräumen über den 2. April hinaus andauern. Andere Länder nutzen die von der Bundesregierung beibehaltene Regelung, wonach der Regionen mit „hohen Infektionszahlen” einfach zu „Hotspots” mit weitgehenden Beschränkungen erklärt werden können, exzessiv aus. In Mecklenburg-Vorpommern sollen alle sechs Landkreise und die Städte Rostock und Schwerin entsprechend eingestuft werden. Unter keinen Umständen sollen die Deutschen mit der Normalität davonkommen.

Zumindest in Baden-Württemberg sollen ab 3. April die meisten Maßnahmen wegfallen – hier jedoch weniger aufgrund einer Einsicht der Landesregierung, sondern weil der Grüne bisherige Maßnahmen-Hardliner Winfried Kretschmann durch das neue Infektionsschutzgesetz – zu ergänzen wäre: leider – keine tragfähige Grundlage mehr für eine landesweite Verlängerung der Maßnahmen sieht. Auch regionale Auflagen für Hotspots sollen aus Gründen der Rechtsunsicherheit zunächst nicht eingeführt werden. Anscheinend fürchtet der grüne Ministerpräsident Klagelawinen. Auch in Bayern ist noch nicht klar, wie genau nach dem 2. April verfahren werden soll: Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) kritisierte, dass die Bundesregierung „nicht mit einer Stimme” spreche und es so etwa bereits zwischen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) widersprüchliche Aussagen darüber gebe, ob theoretisch auch ein ganzes Land zum Hotspot erklärt werden könnte. Genau das scheint Landesvater Södolf sich bereits auszumalen.

Wo ein Wille ist…

Buschmann erläuterte hierzu sybillinisch, man könne „eine Stadt, einen Kreis oder mehrere Kreise als Hotspot benennen”, womit man theoretisch dann letztlich ein gesamtes Bundesland zum Hotspot erklären könne; dazu müssten „dann aber auch flächendeckend die entsprechenden Voraussetzungen” vorliegen. Eine Landesregierung könne nicht sagen: „Nur weil es in einem Zipfel des Landes eine schwierige Lage gibt, erkläre ich gleich alle Kreise zum Hotspot.” Die über zwei Jahre lang über Deutschland geschwungene Corona-Abrissbirne hat eines gelehrt: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Derartige Differenzierungen sucht man Lauterbach natürlich vergeblich: Wäre es nach ihm gegangen, hätte der Bund seine Hoheit zum Wegsperren und Gängeln nie aus der Hand geben dürfen. Jetzt, da es leider unverantwortliche Deutsche gibt, die ihr Gehirn noch gebrauchen und Maßnahmen ohne jede Evidenz und Sinnhaftigkeit in Frage stellen, und die darum die Ampel für ihre Wahlversprechen (und vor allem Buschmann) beim Wort nehmen, indem sie das zugesagte „absolute Ende aller Maßnahmen“ einfordern, bleibt Lauterbach nichts anderes übrig, als die Länder aufzurufen, die Freiheitsberaubungen in Eigenregie fortzusetzen. Genau das tut er seit Tagen; und so teilt er zur Beruhigung – anders als Buschmann – großzügig und pauschal mit, dass die Landtage „in einer einzigen Sitzung” ganz bequem und schnell „Regeln für alle Hotspots” beschließen könnten und nicht für jeden einzelnen gesondert zusammenkommen müssten – heißt: Lauterbach sieht überhaupt kein Problem, dass ganze Länder sofort wieder zum flächendeckenden Ausnahmezustand zurückkehren. Er hofft es sogar inständig.

Auch die WHO jammert jetzt

Und last but not least kritisiert nun auch noch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Aufhebung der Corona-Beschränkungen: Diese sei nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Italien und Großbritannien „zu brutal” erfolgt. Angeblich stiegen die Zahlen deswegen stark an. Offenkundig geht bei dieser nicht gewählten, und niemandem außer ihren Geldgebern rechenschaftspflichtigen Lobby-Organisation die Angst um, dass manche ihrer engsten Verbündeten nun doch keinen endgültigen wirtschaftlichen Selbstmord begehen wollen und aus der Tretmühle der Angst aussteigen. Schlecht für die Impfkampagne – und künftige, schon fertig in der Schublade liegende Pandemien!

Und auch für die von NGO’s und globalismusaffinen Regierungen gezweckte Aufwiegelung durch Spaltung der Bevölkerungen ganzer Staaten, durch die sie bislang gefügiger gehalten wurden. Dass Deutschland mit seiner offenkundig geistesgestörten „Pandemie“-Politik in dieser WHO-Aufzählung überhaupt auftaucht, ist in Anbetracht der selbst europäischen Vergleich viel zu späten Lockerungen besonders absurd.



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