Nach Corona hat nun der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Medienlandschaft fest im Griff. Als alles bestimmendes Thema sorgt es auch dafür, dass andere Geschehnisse in der Wahrnehmung untergehen. Etwa schreckliche Bluttaten und Terroranschläge, die zum Teil auch auf die verfehlte Zuwanderungs- und Migrationspolitik der Regierungen zurückzuführen sind.

So kam es am Montag zu einem blutigen Vorfall in einem schwedischen Gymnasium in Malmö. Ein 18-Jähriger hatte mit Messer und Axt bewaffnet gegen 17.15 Uhr zwei Frauen attackiert. Die beiden Opfer waren um die 50 Jahre alt und verstarben im Krankenhaus an ihren Verletzungen. Wie die schwedische Zeitung “Aftonbladet” berichtete, wählte der 18-jährige Angreifer dann selbst den Notruf und ließ sich von der wenig später eintreffenden Polizei widerstandslos festnehmen. Zu den Hintergründen der Tat wird noch ermittelt, klar ist nur, dass der Täter bisher nicht polizeilich in Erscheinung getreten war.

Zunahme von derartigen Zwischenfällen

Eigentlich sind in Schweden Gewalttaten an Schulen selten, in den vergangenen Monaten nahmen sie jedoch zu. Erst im Januar wurde ein 16-Jähriger in Kristianstad festgenommen, weil er einen Schüler und einen Lehrer mit einem Messer angegriffen und verletzt hatte. Bei diesem Vorfall konnte jedoch eine Verbindung zu einem Messerangriff im August 2021 in einer Schule in Eslov im südschwedischen Schonen hergestellt werden, als ein Schüler einen 45 Jahre alten Schulangestellten angegriffen hatte.

IS-Terror in Israel

Am Dienstag erschütterte ein Messerattantat eines IS-Unterstützers Israel. In der Stadt Beerschaba stach ein Terrorist am Nachmittag zuerst eine Frau an einer Tankstelle nieder. Dann setzte er sich in sein Auto, überfuhr einen Radfahrer und stach anschließend in einem Einkaufszentrum noch einem Mann und eine Frau nieder. Bevor er weitere Menschen angreifen konnte, wurde er von Zivilisten erschossen. Schon 2015 war der Täter, der israelischer Staatsbürger ist, verhaftet worden, weil er als Lehrer bei seinen Schülern für die Terrororganisation IS geworben hatte.

IS-Terror auch in Deutschland

In Deutschland wurde die Liste der Terroranschläge auch verlängert. Am 6. November 2021 hatte ein 27-jähriger Flüchtling mit syrischer Staatsbürgerschaft im ICE von Passau nach Hamburg drei Männer niedergestochen. Zum Glück überlebten die Opfer (26, 39 und 60 Jahre) die folgen der fehlgeleiteten Migrationspolitik. Sehr schnell kamen im Anschluss an das Messer-Attentat die Ermittler zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Bluttat nicht um einen Terroranschlag handelt. Vielmehr sei der Jobverlust des Syrers ausschlaggebend für die Tat und er leide zudem an paranoider Schizophrenie und an Verfolgungswahn.

Nun, rund 5 Monate später werden diese Ansichten revidiert. Laut einem Gutachter ist der geflüchtete Syrer sehr wohl schuldfähig. Und zudem dürfte es sich bei dem 27-Jährigen doch um einen Islamisten handeln. Gegenüber der Bild erklärte der leitende Oberstaatsanwalt: „Es gibt auch Hinweise aus Auswertungen und Zeugenaussagen, dass er einen islamistisch-extremistischen Hintergrund hat.“ Denn man habe auch IS-Propagandavideos gefunden und gegenüber einem Zeugen soll der Syrer die Tat angekündigt haben.



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