Wenn es um unreflektiertes Mitläufertum geht, stehen die Wähler linker Parteien meist an vorderster Front. Ob es das Bejubeln immer verfassungswidrigerer Corona-Gesetze oder die Teilnahme an Ukraine-Benefizkonzerten betrifft – auf diejenigen, die sich gemeinhin als „Linke“ verstehen, können sich die herrschenden Schatten-Eliten stets verlassen. Wie gefährlich das ist, zeigt das totalitäre Handeln des Mainstream-Helden Selenskyj. Dieser ließ kurzerhand elf Parteien verbieten, die insgesamt 50 Parlamentssitze innehatten.

Ein Kommentar von Willi Huber

Vorab: Report24 spricht sich gegen jede Art von Krieg aus. Krieg ist immer falsch. Doch im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit. Wir tolerieren das falsche Spiel der gleichgeschalteten Systemmedien nicht.

Wolodymyr Selenskyjs wird im Westen als Kriegsheld gefeiert. Der Mann, der den Frieden durch Kapitulation verweigert und tausende Menschenleben für die Interessen des Deep State opfert, wird zum lupenreinen Demokraten hochstilisiert. Tatsächlich sind Selenskyj und seine Politik hochkorrupt, eine Tatsache die bis spätestens Ende des Vorjahres auch jedes Mainstreammedium verkündete. Er hat seine Millionen nachweislich auf Offshore-Konten geparkt, unter seiner Führung erreichte die Ukraine 33 von 100 möglichen Punkten im Korruptionswahrnehmungsindex (0 gilt als maximal korrupt). Die Ukraine befindet sich auf dieser Liste in der Gesellschaft von Sambia, Sierra Leone, Niger und Pakistan.

Linke bis linksextreme Medien berichten inzwischen verzweifelt von Selenskyjs Verbot linker Parteien – welches im Mainstream als „Verbot von russlandfreundlichen Parteien“ verkauft – und wie von Duracell-Äffchen unreflektiert beklatscht wird. Tatsächlich hat Selenskyjs objektiv weit rechts stehendes Regime stets die rechtsextremen Strömungen begünstigt und die politische Linke verfolgt. Aus Anlass des Krieges hat er nun elf Parteien verbieten lassen, die gemeinsam 50 der 450 Sitze im Parlament stellten. Diesen demokratisch gewählten Abgeordneten wurden ihre Mandate entzogen. Jubel im Westen, was für ein toller Mann! Lautstark fordert man vielerorts sofortige Aufnahme in die EU. Weiters droht Selenskyj mit der totalen Zerschlagung der Gewerkschaften.

Neben dem Parteienverbot ließ Selenskyj nun auch alle Fernsehsender „zusammenlegen„. In der Krise wäre eine einheitliche Informationspolitik wichtig. Dies lässt an die gleichgeschaltete Medienlandschaft im ach so freien Westen denken, wo in der Regel die Meinung der Presseagenturen wortgleich in jedem Medium abgedruckt wird. Jeder hat das Recht auf eine freie Meinungsäußerung, solange es eben die richtige Meinung ist.

Was viele nicht wissen, die Ukraine hat ein zur Gesetzgebung in Deutschland und Österreich komplett konträres Verbotsgesetz. Während hierzulande nationalsozialistische Wiederbetätigung verboten ist, verbietet die Ukraine die Kritik an einer nationalsozialistischen Gruppierung, die im zweiten Weltkrieg mit den Nazis kollaborierte und sich an ethnischen Säuberungen beteiligte – die „Organisation of Ukrainian Nationalists„. Wer sich verächtlich oder negativ über diese Gruppe äußert, begeht ein staatsfeindliches Verbrechen. Für das Singen der Internationale können in der Ukraine bis zu fünf Jahre Haft verhängt werden. Die Kommunisten wurden im Sog des blutigen Putsches von 2014 kurzerhand inhaftiert, viele sind bis heute in Haft.

So ist es eine faszinierende Fußnote der Zeitgeschichte, dass die linke Medienöffentlichkeit Österreichs, deren Angehörige unter einem Selenskyj schon lange aufgelöst, enteignet und verhaftet wären, genau diesen Mann bejubeln und vergöttern. In Sachen Selbsthass und Selbstzerstörung kann dieser politischen Klasse eben niemand das Wasser reichen.



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