Berlin.

Bei Ermittlung der deutschen Single-Charts zählen ab sofort auch werbefinanzierte Audio- und Videostreams mit, ebenso Free- und Premiumstreams bei Youtube, so GfK Entertainment am Dienstag. Die ersten Charts nach neuer Regel erscheinen demnach am Freitag. Bisher waren laut GfK nur physische Verkäufe, Downloads, Radio-Plays und Premium-Musik-Streams relevant. Die neue Regel ist für den Vorstandschef des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI), Florian Drücke, logisch: “Musik wird über alle verfügbaren Medien und auf allen Kanälen gehört, dabei spielen auch werbefinanzierte und damit für Fans kostenlose Angebote eine Rolle.” Die deutschen Charts ermittelt GfK im Auftrag des BVMI. (dpa)



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