Auch ein Rettungsdienst kann jemandem einen Bärendienst erweisen. Dies beweist ein kurzes Video, das sich in der Ukraine und in Russland über die sozialen Medien wie ein Lauffeuer verbreitet hat. Dort muss man mitansehen, wie Sanitäter einen verletzten Mann aus etwa drei Meter Höhe fallen lassen.

In der Nacht zum 28. Dezember hat ein Einwohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew dreifaches Pech gehabt. Laut Medienberichten wurde er zuerst bestohlen. Als der Unglücksmensch dann die Verfolgungsjagd aufnahm, landete er ungeschickt auf dem Dach einer Garage und verletzte sich dabei an einem Bein. Sanitäter eilten ihm zu Hilfe. Der Verletzte wurde auf einer Krankentrage fixiert. Als die Rettungskräfte ihn dann aus etwa drei Metern Höhe abzuseilen versuchten, löste sich das Seil und der Mann landete mit dem Gesicht vornüber auf dem Boden.

Wahrscheinlich wurde die Szene von einem anderen Mitarbeiter des Kiewer Rettungsdienstes gefilmt. Die Behörde veröffentlichte mehrere Szenen von dem Einsatz in den sozialen Netzwerken. Das Missgeschick der Sanitäter war dabei allerdings nicht zu sehen. Das peinliche Video tauchte später zunächst auf TikTok auf. Dann löschte die Behörde auch den Facebook-Eintrag über den Vorfall.

Am 29. Dezember erklärte der Kiewer Rettungsdienst, dass der Betroffene keine weiteren Verletzungen erlitten hätte. Notärzte hätten dem Mann die Erste Hilfe erwiesen. Man werde aber mit dem Patienten in Kontakt bleiben und seinen Zustand weiter kontrollieren. Außerdem kündigte die Behörde eine außerplanmäßige Überprüfung der Rettungsausrüstungen an.

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