Bei einem im Fernsehen übertragenen Telefonat mit Kindern an Heiligabend ist US-Präsident Joe Biden am Freitagmorgen aus dem Konzept geraten, als einer der Eltern den “Let’s go Brandon”-Spruch fallen ließ, mit dem der Präsident verspottet wird.

Biden wünschte den Kindern während seines jährlichen Telefonats ein frohes Weihnachtsfest, während er zusammen mit seiner Frau Jill einer Weihnachtsveranstaltung folgte. Die Dinge liefen schief, als ein Familienvater, der als Jared aus dem US-Bundesstaat Oregon identifiziert wurde, seinen Anruf beendete, indem er Biden ein “wunderbares Weihnachten” wünschte und hinzufügte: “Let’s go Brandon” (“Gehen wir, Brandon”).

Der US-Präsident antwortete darauf:

 “Let’s go Brandon, I agree.”

“Gehen wir, Brandon. Ich stimme zu.”

Anfang Oktober dieses Jahres hatte eine US-amerikanische Sportjournalistin fälschlicherweise den Satz “Fuck Joe Biden”, den einige Zuschauer bei einer Sportveranstaltung riefen, als “Let’s go Brandon” wiedergegeben. Die Phrase wurde sofort unter Bidens Kritikern populär, die damit ihre Ablehnung des Präsidenten zum Ausdruck brachten und ihn verspotteten. Seitdem wurde er als Slogan verwendet, auf Protestschilder geschrieben und von einigen Republikanern sogar in Reden im Kongress verwendet.

Ein Video des Vorfalls ist inzwischen in den sozialen Medien aufgetaucht. Es ist unklar, ob Biden die Bedeutung des Satzes verstanden hat, aber er antwortete ruhig und zustimmend mit den Worten “Let’s go Brandon, I agree,” (“Gehen wir, Brandon. Ich stimme zu”). Der Präsident fragte dann den Anrufer, ob er aus Oregon stamme, aber dieser war bereits aus der Leitung.

Später tauchte zusätzliches Filmmaterial auf, das angeblich die andere Seite des Anrufs zeigt, in dem ein Mann zu sehen ist, der mit Biden per Telefon spricht und anscheinend Mühe hat, sein Lachen zu unterdrücken, während er den inzwischen berühmten Satz direkt zum Präsidenten sagt.

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