Spaziergang in Vaihingen.Foto: Christian Euler.

Seit einigen Wochen finden bundesweit in zahlreichen Städten Montagsspaziergänge statt. Einige Städte haben die stille Form des Protests bereits verboten. Unser Autor mischte sich im schwäbischen Vaihingen an der Enz unter die Menge.

Der Himmel im beschaulichen, 24 Kilometer nordwestlich von Stuttgart gelegenen Vaihingen an der Enz ist sternenklar, als sich mehrere Hundert Menschen auf dem pittoresken, von Fachwerkbauten gesäumten Marktplatz einfinden. Es ist die passende Kulisse für besorgte Menschen, die ihrer Unzufriedenheit über die aktuelle Corona-Politik Luft geben wollen. Leise, andächtig, ohne Schilder oder Transparente. Sie sind dem Aufruf im Internet gefolgt, der bundesweit die Menschen auf die Straße bringen will.

Mit Kerzen, Laternen und Lichterketten setzen die Vaihinger Bürger ein Zeichen des Friedens – beobachtet von einer sehr überschaubaren Anzahl an Polizisten. Ihrem Dienst gehen sie überraschend zurückhaltend nach: keine Ausweis-Kontrollen, keine Ermahnungen. Masken sind nicht notwendig, die Mindestabstände sind gewahrt.

„Jeder soll selbst über seinen Körper entscheiden dürfen“

Gegen 19:30 wird aus der Menschenansammlung ein Spaziergang. Es ist ein buntes Spektrum der bürgerlichen Mitte. Vertreten sind sämtliche Generationen, vom Kleinkind bis zum Greis, die jüngste Teilnehmerin ist zweieinhalb Jahre alt. Eine junge Mutter sorgt mit Glühwein und Kinderpunsch für die richtige Betriebstemperatur. „Ich bin hier, um meine Verzweiflung über die vielen willkürlichen Corona-Maßnahmen zum Ausdruck zu bringen“, sagt ein 55-jähriger Ladenbesitzer, der nicht namentlich genannt werden will.

„Es ist unerträglich, dass hochrangige Politiker wie der bayerische Ministerpräsident Söder und der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher falsche Angaben über den Anteil Ungeimpfter auf den Intensivstationen verbreiten und so die Gesellschaft weiter spalten.“ Zudem hält er eine allgemeine Impfpflicht angesichts immer noch nur bedingt zugelassener Impfstoffe für höchst bedenklich. Jeder solle selbst über seinen Körper entscheiden dürfen.

Die Zahl der Teilnehmer wächst extrem schnell, immer mehr Maßnahmen-Kritiker wollen an den Montagsspaziergängen teilnehmen. Über 600 sind es an diesem Abend, zwei Wochen zuvor war es weniger als ein Drittel.

Viele Vaihinger Lichterspaziergänger sind sich sicher, dass die 600 Teilnehmer längst nicht das Ende sind. „Spätestens im neuen Jahr werden wir hier vierstellig durch die Straßen ziehen“, gibt sich ein junger Familienvater optimistisch. Am kommenden Montag will er mit zwei Freunden die Teilnehmerzahl erhöhen.



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