Feierlich geschmückt sind rechtzeitig zum Neujahrsfest und dem späteren orthodoxen Weihnachten die Straßen und Plätze im winterlichen Moskau. Auch Busse und Straßenbahnen haben eine festliche Verkleidung erhalten.

Russische Winter können märchenhaft schön sein. So zu erleben dieser Tage in der russischen Hauptstadt: Bunt beleuchtet sind die Häuser, über den Straßen hängen Girlanden fröhlich leuchtender Lampen, gemalte Plakate laden zum Feiern ein. So ist es traditionell in jedem Dezember. 

Aber diesmal ließ sich die Stadtverwaltung auch etwas Neues einfallen: Moskaus Straßenbahnen und Busse, seit einigen Jahren einheitlich blau lackiert, haben ebenfalls einen leuchtenden Girlandenschmuck erhalten. Nicht alle zwar, jedoch so einige: 50 Elektrobusse, 20 Gelenkstraßenbahnen und 1.460 Busse. Außerdem erhielten auch die Taxen schmückende Elemente.  

Besonders stolz ist der Moskauer Oberbürgermeister auf eine riesige Kugel, die im Siegespark auf dem Hügel installiert wurde, auf dem einst Napoleon vergeblich auf die Übergabe der Schlüssel für den Kreml gewartet hatte. Sie hat eine Höhe von 20 Metern und wiegt 35 Tonnen. Dabei handelt es sich um eine Metallkonstruktion, die vollkommen von Girlanden überzogen ist, die in wechselnden Farben leuchten.

Überall in der Stadt stehen geschmückte Tannenbäume. Aber so richtig festlich wird es, wenn das derzeitige Tauwetter Mitte kommender Woche von stabilem Frost abgelöst und ab Mittwoch frischer Neuschnee die Straßen und Plätze zudeckt. Das haben die Meteorologen den Moskauern fest versprochen.

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