Fünf Spritzen für die Impfung gegen das Sars-CoV-2-Virus liegen bereit. (Archivbild).Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa/dpa

Die neuesten Entwicklungen im Überblick rund um die Corona-Maßnahmen, -Politik und -Impfung.

+++ Newsticker +++

7:57 Uhr: FDP-Politiker erwartet 2.500 Euro Strafe für Impfunwillige

Der FDP-Gesundheitspolitiker Andrew Ullmann geht davon aus, dass Impfunwillige nach Einführung einer Corona-Impfpflicht mit empfindlichen Geldstrafen belegt werden. „Das wird vermutlich als Ordnungswidrigkeit mit einer Geldstrafe geahndet“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben). „Der Rahmen wird sich dabei wahrscheinlich am Verstoß gegen die Masernimpfpflicht orientieren.“

Bei Verstößen gegen die Pflicht zur Masern-Impfungen bei Kindern drohen Geldstrafen von bis zu 2.500 Euro. Die Ampel-Parteien wollen Anfang 2022 eine allgemeine Corona-Impfpflicht parlamentarisch auf den Weg bringen. Auch der neue Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) plädierte zuletzt für Geldstrafen.

7:16 Uhr: Holetschek: Länder beraten über Wegfall der Testpflicht für dreifach Geimpfte

Die Gesundheitsminister der Länder wollen auf ihrer nächsten Sitzung über einen bundesweiten Wegfall der Testpflicht für dreifach Geimpfte entscheiden. „Wir Länder brauchen schnell Klarheit, ob und ab wann für dreimal Geimpfte die Testpflicht entfallen kann“, sagte Klaus Holetschek (CSU), Vorsitzender der Gesundheitsministerkonferenz, der „Bild am Sonntag“.

Der Wegfall von 2G plus für dreifach Geimpfte sei „nicht nur medizinisch sinnvoll, sondern liefert auch einen zusätzlichen Impfanreiz“, sagte Holetschek. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) habe zugesagt, „dass er der Gesundheitsministerkonferenz dazu schon am kommenden Dienstag einen Vorschlag machen wird“.

6:46 Uhr: Lockdown in Österreich endet für Geimpfte

Der in Österreich verhängte Lockdown endet am Sonntag – allerdings nur für Geimpfte. In den Bundesländern fallen die Lockerungen jedoch unterschiedlich aus: Im Burgenland, in Tirol und in Vorarlberg sind beispielsweise wieder Gasthaus-Besuche und Hotelübernachtungen möglich.

In Salzburg, Oberösterreich, der Steiermark, Kärnten und Niederösterreich sind die bisherigen Gastronomie- und Beherbergungsbeschränkungen noch bis zum 17. Dezember in Kraft, in Wien gelten Gastro-Restriktionen bis zum 20. Dezember.

In Österreich durfte seit dem 22. November die eigene Wohnung nur noch aus dringenden Gründen wie für Arztbesuche, Arbeit und das Einkaufen von Lebensmitteln verlassen werden. Dies galt für Geimpfte und Ungeimpfte. Für letztere soll der Lockdown auch über Sonntag hinaus gelten. Gegen die strikten Regeln und die ebenfalls von der Regierung beschlossene Impfpflicht ab 1. Februar demonstrierten immer wieder zehntausende Menschen, so auch am Samstag in Wien. (afp/dts/dpa/red)



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