Verschobene Grenzen

Wo ist meine rote Linie? Wie viel persönliche Demütigung toleriere ich? Wann ist der Punkt erreicht, an dem ich sage: Es reicht! Diese und ähnliche Fragen werden sich in der Coronakrise viele schon lange stellen. Dabei merken die wenigsten, dass die roten Linien eigentlich schon längst überschritten sind. Doch so schleichend, wie die Maßnahmenschraube angezogen wird, findet eine schrittweise Gewöhnung an Zustände statt, die wir noch vor einem Jahr rundheraus abgelehnt hätten. Scheibchenweise wird unsere Freiheit beschnitten, immer nur so viel, wie es gerade noch verkraftbar ist. Dadurch verschieben sich die roten Linien immer weiter, bis es zu spät ist.



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