Von Peter Haisenko 

Mit der “3G”-Regel für den ÖPNV ist der Bogen überspannt worden. Jetzt sind radikale Maßnahmen notwendig, die sich aber im Rechtsrahmen aufhalten müssen. Das geht einfacher, als man denkt.

Abgesehen davon, dass diese “3G”-Regel in der Praxis kaum kontrollierbar ist, also nicht wirklich durchgesetzt werden kann, läuft jeder Gefahr, der sie mißachtet, einer Strafverfolgung unterzogen zu werden. Der brave Bürger tut das also nicht. Was aber kann er in seiner Not tun? Seiner Not, größten Schwierigkeiten ausgesetzt zu sein, wenn er morgens um fünf mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren will und vergessen hat, am Vorabend seinen Corona-Test zu erhalten. Den Test, den er dann täglich absolvieren muss, wenn er zur Arbeit erscheinen will. Den Test, der ihm dann an jedem einzelnen Tag mindestens fünfzehn Minuten seiner Lebenszeit raubt, oder auch eine Stunde, wenn er anstehen muss. Auch am Sonntag, wenn er am Montag arbeiten soll, denn Morgens um fünf kriegt er nirgends einen. Wenn er denn am Sonntag überhaupt einen kriegen kann, der dann bis zum nächsten Nachmittag gültig ist.

Ist es da überzogen, von einem Arbeitsverbot für Ungeimpfte zu sprechen? So sehen das die Coronatoren natürlich nicht, aber sie geben zu, dass es sich hierbei um eine weitere Stufe der Impfnötigung



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