Foto: Alois Endl

Die Eskalation durch die Polizei scheint zu beginnen. Die stellvertretende Wochenblick-Chefredakteurin Bernadette Conrads berichtet, dass die Polizeikräfte ihre Helme aufgesetzt haben und offensichtlich eine Einkesselung vorbereiten. Der Mainstream versucht indes die Demo ins rechte Eck zu stellen und berichtet von angeblichen Ausschreitungen Rechtsradikaler. Der Veranstalter Martin Rutter berichtet in einer kurzen Videobotschaft, dass der Ring über mehr als fünf Kilometer mit Menschen gefüllt ist. Er geht von weit über 100.000 Menschen aus, die heute für die Freiheit und gegen die Corona-Diktatur friedlich auf der Straße sind. Und auch in Slowenien und Stuttgart erklären sich Menschen mit den Österreichern in Protestkundgebungen solidarisch. Selbst Falter-Chef Florian Klenk musste eingestehen, dass die Politik wohl umdenken muss.

  • Klenk für Umdenken der Politik
  • Polizei übt sich im „teile und herrsche“
  • Solidaritätskundegebungen in England, Frankreich, Slowenien und Deutschland
  • Auch  Bundesheergewerkschaft für Freiheit
  • Schlusskundgebungen am heutigen Sammstag am Ballhausplatz
  • Versammlungen am Sonntag, den 21.11.2021

Die Demo ist bisher äußerst friedlich verlaufen. Der Mainstream kann allerdings nicht anders, als die Demo wieder als eine Veranstaltung von Rechten zu framen: „Rechte Hooligans führen Demo an„, titelt eine Tageszeitung und kann auch nicht umhin zu erwähnen, dass der Chef der Identitären, Martin Sellner, angeblich ebenso auf der Demo „gesichtet“ wurde wie auch Gottfried Küssel. Auch von insgesamt zehn Verhaftungen wird berichtet. Es mag sein, dass tatsächlich einzelne Provokateure für Unruge gesorgt haben, ob diese allerdings tatsächlich dem Lager der Maßnahmengengner entstammen sei dahingestellt. Denn der Corona-Widerstand hat sich den friedlichen und gewaltfreien Protest schon von Anfang an auf die Fahnen geschrieben.

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Klenk für Umdenken der Politik

Hier ein Tweet des überraschten Florian Klenk. Er wundert sich, dass „ganz normale Leute“ demonstrierten. Fürs politisch intelligentere Agieren dürfte es allerdings etwas spät sein.

Hier hat die stv. Wochenblick-Chefredakteurin Bernadette Conrads die Stimmung in ihrem Protestzug eingefangen:

Polizei übt sich im „teile und herrsche“

Die Polizei scheint sich unterdessen darauf vorzubereiten, die Demonstranten auseinanderzutreiben. Am Ring wurden die Züge geteilt, wobei ein Zug weiter in Richtung Mariahilferstraße umgelenkt wurde. An der Kreuzung zum Gürtel wurde die Menschenmasse dann ein weiteres mal geteilt. Wochenblick-Redakteur Julian Schernthaner berichtet, dass sein Protestzug aus diesem Grund nun stadtauswärts in Richtung Sechshauser Gürtel weiterziehen muss: „Der vordere Demozugteil wurde dort hingeführt und die Polizei hat irgendwo einen Keil reingeschnitten und dann vorne und hinten abgeriegelt.“ Seine Protestgruppe sei bewusst von der Polizei abgeschnitten worden und bestehe momentan noch aus etwa 4.000 Menschen.

Solidaritätskundegebungen in England, Frankreich, Slowenien und Deutschland

Vor der Botschaft in London sind zahlreiche Demonstranten zusammengetroffen, um gemeinsam „We stand with Austria“ zu skandieren, was bedeutet „Wir stehen zusammen mit Österreich“. Auf den Schildern sind Sprüche zu lesen, wie: „no vaccine passports“ (keine Impfpässse), „healthy children don’t need a Covid-19 vaccine“ (gesunde Kinder brauchen keine Covid-19-Impfung) oder „abolish the bbc“ (schafft die BBC ab).

In Slowenien versammelten sich die Menschen vor dem Österreichischen Konsulat in Ljubljana um ihre Solidarität mit den Österreichern zu bekunden.

Auch unsere deutschen Nachbarn verbünden sich im Geiste mit den Österreichern. In Stuttgart haben sich hierzu einige Hundert Menschen eingefunden.

In Frankreich gingen die Menschen bereits vor zwei Tagen für die Freiheit auf die Straße. Und zwar für die, der Österreicher. Wie Wochenblick kürzlich berichtete versammelten sich Tausende vor der österreichischen Botschaft in Paris.

Hier ein Video zu den Protesten am 18. November:

Auch  Bundesheergewerkschaft für Freiheit

Auch die den Freiheitlichen nahestehende Bundesheergewerkschaft FGÖ hat ihre Ankündigung (Wochenblick berichtete) wahr gemacht und ist mitsamt Transparent mitmarschiert.

Foto: Alois Endl

Alois Endl

Schlusskundgebungen am heutigen Sammstag

  • Kundgebung 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr – Ballhausplatz
  • Kundgebung 17:00 Uhr bis Sonntag 15:00 Uhr – Ballhausplatz

Hier ein Video vom Ballhausplatz:

 

Versammlungen am Sonntag, den 21.11.2021

Von Alexander Ehrlich & Manuel Müllner angemeldet:

Kundgebung ab 13:00 Uhr – Platz der Menschenrechte (1070 Wien)

Umzug ab 17:00 Uhr  – Platz der Menschenrechte über Linke Wienzeile – Gürtel – Mariahilfer Straße – Platz der Menschenrechte

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