Bildcollage: Info-DIREKT; Herr Settele – Screenshot aus YouTube; Ausschnitte aus Twitter.

Würde ein so genannten „Rechter“, also jemand, der eine andere Meinung vertritt als SPÖ, Grüne und ORF, eine solche Aussage tätigen, säße er in U-Haft und hätte sich möglicherweise vor einem Schöffengericht zu verantworten. Die Aussagen von ORF-Star Hanno Settele haben die rote Linie des friedlichen demokratischen Zusammenlebens in einem Maß überschritten, das den Betrachter nur noch mit offenem Mund da stehen lässt.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

Offensichtlich hatte der 57-jährige Moderator (und unseren Quellen nach CV-Mitglied) Arno Settele blutunterlaufene Augen und Schaum vor dem Mund, als er seine Hass-Tiraden verfasste: „Arschlöcher“, „Dummfratzen“, „Abgang“, „Schluss mit gemeinsam“. Würde jemand so etwas über die „Gruppe“ der Asylwerber schreiben – eine Verurteilung mit empfindlicher Strafe wegen Verhetzung wäre gewiss.

Settele kennt auch keine Scham, denn seine Ausfälligkeiten sind bis heute online – obwohl gleich drei Stellen den Grund für seine Hassorgie dementierten (Info-DIREKT berichtete). Denn Settele fiel auf die Falschinformationen hinein, die von einer in Systemmedien gerne herumgereichten, politisch etwas schlagseitigen Hausärztin über die Pflegekräfte-Demo in Wels verbreitet wurden. Angeblich hätten diese die Zu- und Ausfahrt zu einem Krankenhaus behindert – die Polizei, das Krankenhaus selbst und das Rote Kreuz dementierten diese Darstellung, die damit getrost als Fake News bezeichnet werden kann.

Der Mann, der sich offenbar in eine Art Wahn hineinsteigerte, erklärte er schei… auf die Polizeibehörde, eines seiner Kommentare liest sich wie ein Aufruf zur Gewalt – er würde alle Beteiligten dann zum Frühstück einladen. Was Settele letztendlich mit „radikal entfernen“ meinte, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen, erinnert aber an die finstersten Diktaturen der Menschheitsgeschichte. Ob das nun der „neue Stil“ des türkis geführten ORF und seiner Bediensteten wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls wirft der Vorfall die Frage auf, ob all die neuen „Hass im Netz“-Gesetze nicht eigentlich hier greifen müssten.

Man kann wohl davon ausgehen, dass Settele sich brav und artig impfen ließ – denn wer dies nicht macht, wird vom ORF mit Jahreswechsel vor die Tür gesetzt. Es wird spannend, ob diese Zwangsmaßnahme vor dem Arbeitsgericht hält. Diese Vorgangsweise finden viele altgediente ORF-Mitarbeiter gar nicht prickelnd (Info-DIREKT berichtete) – genausowenig wie die Ausdrucksweise des Herrn Settele, die zu einem sonst immer betont seriös auftretenden öffentlich-rechtlichen Medienhaus nicht passen will.

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