In Virginia wurde ein Mädchen von einem Jungen „im Rock“ auf der Mädchentoilette missbraucht. Die Schulleitung hat den Fall erst vertuschen wollen, doch US-Medien haben die Hintergründe herausgefunden.

Ein Fall über einen männlichen Transgender, der im Sommer dieses Jahres eine 15-jährige Mitschülerin auf der Mädchentoilette ihrer Schule sexuell missbraucht haben soll, schlug in den USA hohe Wellen – allerdings nicht nur wegen des tragischen Vorfalles, sondern auch wegen der Reaktionen der Schule und Schulbehörde.

Nachdem die Schule den Fall anfangs abgestritten hatte, wurde der Junge Ende Oktober von einem Richter in Loudoun County, Virginia, für schuldig befunden.

Schulleitung reagiert unerwartet

Auf einer Schulsitzung kam es zu einem Streit zwischen dem Vater des betroffenen Mädchens, Scott Smith, und der Schulleitung. Als der verärgerte Vater den Vorfall zur Sprache brachte und sagte, dass seine Tochter von einem „Jungen im Rock“ angegriffen wurde, mauerte Schulleiter Scott Ziegler, schreibt „New York Post“.

Der Schulleiter leugnete die Existenz einer „gefährlichen Transgender-Person“ an der Schule und sagte: „Soweit ich weiß, haben wir keine Aufzeichnungen über Übergriffe in unseren Toiletten“. Dann rief er die Polizei und ließ den Vater verhaften. Eine Polizeieinheit rückte an und führte den Vater ab.

Schulleiter Ziegler beschrieb die Situation später wie folgt: „Ein Elternteil einer Schülerin kam in die Schule und störte. Seine Worte waren profan und bedrohlich. Das Personal und die Schüler haben das alle gehört“.

Schulleiter wusste doch vom Vorfall

Doch wie amerikanische Medien jetzt herausfanden, wusste Ziegler zu dem Zeitpunkt bereits vom Missbrauchsfall. Noch am Tag des Vorfalls hatte er eine E-Mail an die Eltern geschickt, in der er mitteilte, dass die Schule Ermittlungen durchführe.

Bei der Sitzung protestierte nicht nur der Vater gegen die Schulpolitik, sondern auch mehrere Eltern. Sie betonten, dass die Schulbehörden die sexuellen Übergriffe an den Schulen nicht transparent machen würden.

Die Situation eskalierte schließlich so weit, dass die nationale Vereinigung der Schulaufsichtsbehörden die protestierenden Eltern dem FBI meldete und sie als „inländische Terroristen“ deklarierte.

„Ich bin kein inländischer Terrorist“, sagte Smith in einem Interview. „Ich bin ein besorgter Vater, der seine Familie liebt und sie auf Schritt und Tritt beschützen wird.“

Vater erhält Bewährungsstrafe

Laut einem Bericht von „Loudoun Now“ wurde Smith im August wegen ordnungswidrigen Verhaltens und Widerstands gegen die Festnahme angeklagt. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von zehn Tagen Gefängnis verurteilt, die von einem Jahr guter Führung abhängt.

Nachdem das FBI die Eltern als „inländische Terroristen“ einstufte, richtete die nationale Vereinigung der Schulaufsichtsbehörden einen Brief an US-Präsident Joe Biden.

Darin schlug sie vor, Proteste von Eltern gegen Themen wie Maskenmandate oder die kritische Rassentheorie an Schulen, „einer Form von inländischem Terrorismus und Hassverbrechen“ gleichzusetzen.

FBI will Schule vor Eltern schützen

Fünf Tage später kündigte Generalstaatsanwalt Merrick Garland an, dass das FBI die Führung über die „beunruhigende Zunahme von Belästigungen, Einschüchterungen und Gewaltandrohungen gegen Schulverwalter, Vorstandsmitglieder, Lehrer und Mitarbeiter“ übernehmen werde.

Nach dem Gerichtsurteil gegen den 15-jährigen Jungen hat sich die Vereinigung der Schulbehörden nun offiziell bei Scott Smith entschuldigt. Die Schule in Loudoun County hat sich bislang nicht geäußert. Daraufhin haben die Schüler ihre Klassenzimmer verlassen, um ihre Solidarität mit dem Opfer zu bekunden. 

Die Jugendakten sind versiegelt, aber Smiths Anwältin Elizabeth Lancaster sagte gegenüber „The Daily Wire“, dass der Junge bereits wegen zweier Fälle von gewaltsamer Sodomie angeklagt war.

Wenn sich jemand hingesetzt und dreißig Sekunden lang zugehört hätte, was Scott zu sagen hatte, wäre er beschämt und untröstlich gewesen“, sagte die Anwältin.

Junge missbrauchte weiteres Mädchen

Der Junge wurde jedoch noch vor dem Gerichtsurteil schon in eine andere Schule versetzt, wo er ebenfalls ein Mädchen sexuell missbraucht haben soll.

Der Fall hat auch in dem hart umkämpften Rennen um das Amt des Gouverneurs von Virginia Wellen geschlagen. 

Der republikanische Kandidat Glenn Youngkin hat nach dem Urteil den Generalstaatsanwalt gebeten, gegen die öffentlichen Schulen von Loudoun County zu ermitteln.

Er sagte, der Bezirk habe „eine Sorgfaltspflicht, und er habe versagt“.

Bidens Toiletten-Regel für Transgender stößt auf Protest

Seit US-Präsident Joe Biden Mitte Januar neue Regeln für transsexuelle Toiletten aufstellen ließ, protestieren viele Eltern dagegen. 

Demnach müssen Frauen-Toiletten und -Umkleideräume an staatlich finanzierten Institutionen für biologische Männer offen sein, die sich als weiblich identifizieren. 

Dass dies auch in Schulen die Regel ist, lässt die Bedenken über die Privatsphäre und sogar die Sicherheit von Jugendlichen wachsen.

„Wir haben aus gutem Grund getrennte Räume für die Privatsphäre. Schulen haben die Pflicht, die Privatsphäre und die Würde der jungen Frauen zu schützen. Das alles wird [durch die Verfügung] völlig verletzt, wenn einem biologischen Mann erlaubt wird, Zugang zu diesen Räumen zu haben und das sogar mit voller Berechtigung“, sagte Christiana Holcomb im Gespräch mit der Epoch Times. 

Kritiker verurteilen auch, dass sogenannte „Inklusive“-Richtlinien für Toiletten und Umkleideräume Kriminelle dazu ermutigen, Frauen zu belästigen, indem sie vorgeben, Transgender zu sein. Über Vorfälle, welche diese Sorge unterstreichen, wurde in den letzten Jahren in den Medien berichtet.

„Die Anordnung der Biden-Regierung ist sehr weit gefasst und wird nicht nur öffentliche Schulen betreffen, sondern auch Arbeitsplätze, möglicherweise sogar Obdachlosenheime für Frauen und Schutzräume vor häuslicher Gewalt“, sagte Holcomb.



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