Demo: zVg/Corinna Macheiner; Settele: Manfred Werner (Tsui), Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0; Sprechblase: Freepik; Collage: Wochenblick

Die große Demonstration vor dem Welser Klinikum ließ bei manchen Impffanatikern die Wogen hochgehen. Wie Wochenblick berichtete, protestierten 700-800 Bürger, darunter viele Mitarbeiter aus den Gesundheitsberufen, gegen Mücksteins schikanöse Impfpflicht-Pläne. Dies schien einer einschlägig bekannten Ärztin sauer aufzustoßen. Sie veröffentlichte Bilder, zu denen sie behauptete, die Kundgebung hätte die Rettung blockiert. Obwohl sich rasch herausstellte, dass dies nicht der Wahrheit entsprach, verlor ORF-Journalist Hanno Settele auf Twitter die Beherrschung und polterte unter der Gürtellinie gegen die Demo. 

  • Medial bekannte Hausärztin stachelte auf Twitter mit Blockade-Behauptung auf
  • Polizei und Spital stellen klar: Es hat sich nicht so zugetragen
  • ORF-Journalist beißt an, will Demonstranten „radikal entfernen“ lassen
  • Teilnehmer sind für ihn „Dummfratzen“ und „Arschlöcher“
  • Ursprungs-Tweet gelöscht, doch Ärztin & ORF-Mann bleiben bei der Version

Hausärztin ist Medienliebling: Erfand einfach Blockade

Die Hausärztin Lisa-Maria Kellermayr wird seit Monaten als „Expertin“ durch diverse Mainstream-Medien gereicht. So kam sie bereits bei der „Presse“, beim „Standard“, beim „Kurier“, bei „oe24“, auf „Puls 24“ und im ORF mit ihren Panik-Einschätzungen eine Bühne. Sie fordert gerne scharfe Maßnahmen. Ihr größtes Feindbild: Kritiker der überschießenden Corona-Maßnahmen. So teilte sie Bildmaterial von der Kundgebung und äußerte sich auf Twitter abfällig über die Demonstranten.

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Screenshot: Twitter

Polizei entlarvt Rettungsblockade als Falschmeldung

Sie schrieb: „Eine Demo der Verschwörungstheoretiker verlässt den Pfad unter den Augen von Behörden und blockiert sowohl den Haupteingang zum Klinikum als auch die Rettungsausfart des Roten Kreuzes und eine der wichtigsten Straßen stadtauswärts.“ Am Folgetag klärte die Polizei auf, dass dies nicht der Wahrheit entsprach. Sogar das Spital erklärte, dass Kellermayrs Darstellungen nicht stimmen!

„Arschlöcher, Dummfratzen“: ORF-Erklärbär eskaliert

Die Rettungsausfahrt also war „zu keiner Zeit“ blockiert. Ihren dahingehenden Tweet löschte Kellermayr inzwischen. Schon zuvor riefen ihre Behauptungen allerdings die versammelte Empörer-Blase auf den Plan. Mitten drin: den bekannten ORF-Journalisten Hanno Settele. Der gebürtige Vorarlberger ist insbesondere für seine Wahlkampf-Reportagen sowie seine Mitwirkung am Format „DokEins“ bekannt. Er polterte vollmundig, forderte die „radikale“ Entfernung“ der Personen – was auch immer darunter zu verstehen ist.

 

Auch in weiteren Wortmeldungen äußerte er sich impulsiv über die vermeintliche Blockade. Natürlich in bester, politisch-korrekter Gendersprache.

Nur den „ARSCHLÖCHERN“ wurde durch Settele kein Binnen-i angehängt:

Die bald zur Zwangsimpfung gedrängten Pflegekräfte, die sich um ihren Job sorgen sind für ihn selbstredend „Schwurbler:innen“. Er belegt die Personen, die ihre Grund- und Freiheitsrechte wahrnehmen, kollektiv mit dem Götz-Zitat. Zumindest aber scheint er die Spendierhosen anzuhaben. Wer „LMDAA“ (Leckt mich doch am A….) dechiffriere, bekäme von ihm ein Frühstück bezahlt, versprach Settele gegen 4 Uhr in der Früh.

Fake-News-Produzenten bleiben bei ihrer Version

Als ihn am Folgetag Personen auf die Stellungnahme der Polizei hinweisen, bekundete er weiterhin, dass er die Darstellung Kellermayrs für glaubwürdiger halte. Diese hat zwar ihren Ausgangspost gelöscht. Doch das hält sie nicht davon ab, weiterhin felsenfest zu behaupten, dass sich die Szenen genau so abspielten, wie sie es darstellte.

Zur vermeintlichen Untermauerung teilte sie in der Folge ein Video, das den Demozug zeigt. Sie weist explizit auf den Ort der Rettungsausfahrt hin. Eine Blockade ist dort aber beim besten Willen nicht zu erkennen. Im Gegenteil: Man sieht Personen, die sich entsprechend zügig daran vorbei bewegen und kein Rettungsfahrzeug. Settele retweetete diesen Beitrag übrigens. 

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