Info-DIREKT wurde der Gesetzesentwurf für eine Pflichtimpfung für Gesundheitsberufe zugespielt. Alle Angehörigen der betroffenen Berufsgruppen müssen sich bis zum 28. Februar gegen Covid-19 impfen lassen. Andernfalls drohen hohe Verwaltungsstrafen. Die einbringenden Abgeordneten sind noch nicht bekannt.

Lesen Sie in Folge den gesamten Gesetzesentwurf, der in Kürze im Nationalrat eingebracht werden soll. Abgesehen davon, dass sämtliche Bestimmungen der Verfassung und der Menschenrechtskonvention entgegen anderslautender Beteuerungen verletzt werden, fällt der Umstand auf, dass „Genesene“ im Gesetzestext keine Berücksichtigung finden. Egal ob man natürlich erworbene Antikörper hat oder nicht – nach dem Willen der Verfasser dieser Texte muss jeder sich der experimentellen Gen-Impfung unterwerfen.

Bundesgesetz über Schutzimpfungen gegen COVID-19 (Covid-19-SchuIG)

Der Nationalrat hat beschlossen:

Schutzimpfung

§1. (1) Aus Gründen des Schutzes der öffentlichen Gesundheit sind Angehörige folgender Berufsgruppen, die die entsprechenden Tätigkeiten mit Kunden- bzw. Patientenkontakt tatsächlich ausüben, verpflichtet, sich einer Schutzimpfung gegen COVID-19 zu unterziehen:

1. Ärzte im Sinne des Ärztegesetzes 1998 (ÄrzteG 1998), BGBl. I Nr. 169/1998,

2. Angehörige der gehobenen medizinisch-technischen Dienste im Sinne des Bundesgesetzes über die Regelung der gehobenen medizinisch-technischen Dienste (MTD-Gesetz), BGBl. Nr. 460/1992,

3.Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe im Sinne des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG), BGBl. I Nr. 108/1997,

4.Angehörige der medizinischen Assistenzberufe und Trainingstherapeuten im Sinne des Medizinischen Assistenzberufe-Gesetzes (MABG), BGBl. I Nr. 89/2012,

5. Angehörige der Sozialbetreuungsberufe im Sinne des Art. 1 Abs. 2 der Vereinbarung gemäß Art. 15a B-VG zwischen dem Bund und den Ländern über Sozialbetreuungsberufe, BGBl. I Nr. 55/2005,

6. Angehörige des zahnärztlichen Berufs und der zahnärztlichen Assistenz im Sinne des Zahnärztegesetzes (ZÄG), BGBl. I Nr. 126/2005,

7. Apotheker im Sinne des Apothekengesetzes, RGBl. Nr. 5/1907, und pharmazeutisch- kaufmännische Assistenten,

8. Diplomierte Kardiotechniker im Sinne des Kardiotechnikergesetzes (KTG), BGBl. I Nr. 96/1998,

9. Gesundheitspsychologen im Sinne des Psychologengesetzes 2013, BGBl. I Nr. 182/2013,

10. Hebammen im Sinne des Hebammengesetzes (HebG), BGBl. Nr. 310/1994,

11. Klinische Psychologen im Sinne des Psychologengesetzes 2013,

12.Medizinische Masseure und Heilmasseure im Sinne des Medizinischen Masseur- und Heilmasseurgesetzes (MMHmG), BGBl. I Nr. 169/2002,

13. Musiktherapeuten im Sinne des Musiktherapiegesetzes (MuthG), BGBl. I Nr. 93/2008,

14. Persönliche Assistenz gemäß § 50b Abs. 3 ÄrzteG 1998 und § 3c GuKG,



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