Eine Pressemeldung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration des Landes Baden-Württemberg:

“Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg konzentrieren sich künftig noch stärker auf größere Ausbruchsgeschehen und den Schutz vulnerabler Gruppen, beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen. Das bedeutet, dass ab sofort positiv auf das Coronavirus getestete Personen nicht mehr routinemäßig von den Gesundheitsämtern kontaktiert werden. Nichtsdestotrotz gilt für sie die entsprechende Absonderungspflicht, die auch weiterhin von den Behörden kontrolliert wird.”

Ist das nicht schön?

Nach all der Zeit der Pandemie, will man sich in Baden-Württemberg nun besonders um diejenigen kümmern, denen von SARS-CoV-2 und COVID-19 am meisten, vielleicht als einzigen Gefahr droht.
Aber, man soll natürlich nicht denken, Polit-Darsteller seien von reinen, guten, puren Motiven getrieben.

Nein, nein.

Kümmerhinweise, die Herz-Schmerz-Reaktionen auslösen sollen, dienen in der Regel dazu, die Schweinerei dahinter zu verdecken, die, um die es eigentlich geht.

Das, worum es eigentlich gegangen ist, das liest sich dann im COVID-19 Tagesbericht des Landesgesundheitsamts im Ländle wie folgt:

“Durch die Änderungen beim Fall- und Kontaktpersonenmanagement in den Gesundheitsämtern konzentrieren sich die Ermittlungen auf den Schutz vulnerabler Gruppen, beispielweise in Alten- und Pflegeheimen (…). Weiterführende Ermittlungen zu Einfallangaben werden somit nicht mehr routinemäßig durchgeführt. Dadurch liegen von positiv getesteten Personen häufig keine Daten zum Impfstatus vor. Daher können die Inzidenzen nach Impfstatus nicht mehr zuverlässig berichtet werden. Bundesweite Daten zum Monitoring von Impfdurchbrüchen finden Sie hier.”

“Hier” ist der Verweis auf die Wochenberichte des RKI, die wiederum auf Daten, die von den Landesgesundheitsämtern gemeldet werden, basieren. Demnach sind die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg nicht mehr in der Lage, den Impfstatus der an COVID-19 Erkrankten bzw. positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten zu erfassen, aber die entsprechenden Daten ans RKI zu melden, das geht noch? Oder basieren die Angaben des RKI, wie viele Geimpfte sich z.B. unter den wegen COVID-19 Hospitalisierten befinden, am Ende gar nicht auf gemeldeten Daten, sondern auf Phantasiezahlen?

Wenn die Realität nicht zur Ideologie passt, dann gibt es drei Möglichkeiten:

  • Die Ideologie anpassen, also lernen – Ideologen in der Regel nicht möglich.
  • Die Realität verändern, so dass sie zur Ideologie passt – in der Regel nicht möglich.
  • Die Realität verleugnen oder vertuschen, so tun, als gäbe es sie nicht.

Im Ländle wütet Vertuschungs-Irrsinn.


Wir danken einem Leser für den Hinweis.



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