In Oberösterreich kam es in letzter Zeit immer wieder zu kleineren, kurzfristigen Stromausfällen, die hinterher auch nicht erklärt wurden. Für Freitag, den 12. November, teilte das Innenministerium dem besorgten Linzer Angestellten Markus Klammer auf Anfrage mit, sei eine Stabsübung zum „Thema Strommangel-Lage“ geplant gewesen.

Diese fände aber nur am „grünen Tisch“ statt, weshalb es auch zu keinen tatsächlichen Stromabschaltungen käme. In letzter Zeit allerdings, so berichten Wochenblick-Leser, hätte sie schon einige kurzfristige Stromausfälle erlebt. Eine, die davon betroffen war, war die ÖWD-Angestellte Larysa Dietinger (28). Sie befand sich am 30. Oktober in ihrer Wohnung in Stadl Paura, als dort plötzlich alles finster wurde. Das sei abends gewesen, etwa um 19.30 Uhr, und hätte circa eine halbe Stunde gedauert. „Plötzlich war alles aus!“ Bekannte haben ihr später auch von einem Stromausfall in Lambach berichtet.

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Netzstabilität gefährdet

Das komische daran sei, sagt Dietinger, dass es hinterher keine offizielle Erklärung für den Stromausfall gab. Ähnlich erging es vor kurzem einigen Ansfeldnern, denen der Strom ebenfalls für eine halbe Stunde abhandenkam. Auch dafür blieb die Erklärung aus.
Strommangel könne es jedenfalls nicht gewesen sein, vermutet Markus Klammer, der von der Linz AG nun auch schon tagsüber mit Strom für seinen Boiler zum Nachttarif beliefert wird, weil man den Überschuss abbauen wolle, wie man Klammer auf Nachfrage erklärte.
Daher sei er über die angekündigte Strommangel-Übung des Innenministeriums einigermaßen verwundert. Einen Reim darauf kann er sich jedenfalls nicht machen.

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