Klinikchef in der „ZIB2“: 60 Prozent mit „Impfdurchbrüchen“ auf Normalstation

In der „ZIB2“ am Dienstag hat Richard Greil, Vorstand der Salzburger Universitätsklinik, ganz offen gesagt, dass die Betten auf Normalstationen zu 60 Prozent mit Menschen von Impfdurchbrüchen belegt seien. Auf den Intensivstationen würden in hohem Ausmaß junge, umgeimpfte Personen liegen.

Sinnlose Unterscheidung von Geimpften und Ungeimpften

Greil hält es daher für sinnlos, weiterhin zwischen Geimpften und Ungeimpften zu unterscheiden. Einen „Lockdown“ nur für ungeimpfte Menschen, wie es die Regierung vor Kurzem sogar in Betracht zog, hält Greil daher für falsch. Er persönlich sei für einen kurzen, erfolgreichen „Lockdown“ für alle – dieser müsse aber schnell kommen, „denn wir brauchen eine Atempause für die Spitäler“.

Das Problem in den Krankenhäusern wären nicht fehlende Betten, so Greil, sondern primär fehlendes Pflegepersonal. Weil es diese nicht gibt, müssten immer mehr Betten gesperrt werden.

Corona-Politik einmal mehr versagt

Fernsehzuschauer werden sich gewundert haben: Denn gerade beim Pflegepersonal hätte die schwarz-grüne Regierung – und zwar in Kenntnis, dass es eine “vierte Welle” geben wird – längst etwas tun können. Aber wie schon so oft, hat die Corona-Politik von Ex-Kanzler Sebastian Kurz, Bundeskanzler Alexander Schallenberg (beide ÖVP) und des grünen Gesundheitsministers Wolfgang Mückstein auch bei dieser wichtigen Angelegenheit völlig versagt.

ZIB2 Screenshot

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