Bundesministerium für Finanzen in Berlin.Foto: iStock

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen dürften bis 2025 um insgesamt 179 Milliarden Euro höher ausfallen als noch im Mai erwartet. Das geht aus der neuen Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor, die das Bundesfinanzministerium am Donnerstag in Berlin veröffentlichte. „Diese Steuerschätzung bestätigt unseren Kurs und macht Mut für die Zukunft“, sagte Ressortchef Olaf Scholz (SPD) bei der Vorstellung der Zahlen.

Allein für das laufende Jahr werden dem Schätzergebnis zufolge Mehreinnahmen von 38,5 Milliarden Euro erwartet, davon 11,7 Milliarden Euro für den Bund und 22,5 Milliarden Euro für die Länder. Für 2022 wird im Vergleich zur Mai-Schätzung ein Steuerplus von 36,8 Milliarden Euro vorhergesagt, davon 13,8 Milliarden Euro für den Bund und 17,0 Milliarden Euro für die Länder.

Auch für die folgenden Jahre erwarten die Experten Steuermehreinnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe. 2023 dürfte es demnach ein Plus von insgesamt 33,8 Milliarden Euro geben, 2024 von 33,6 Milliarden Euro und 2025 von 36,3 Milliarden Euro. Auch 2026 dürften die Steuereinnahmen weiter deutlich zunehmen; dieses Jahr war noch nicht in der Mai-Schätzung enthalten.

Das im Vergleich zum Bund deutlich höhere Steuerplus für die Länder führte Scholz darauf zurück, dass der Bund diese in der Corona-Krise zusätzlich entlastet habe. Jährliche Mehreinnahmen zwischen 3,9 und 6,5 Milliarden Euro sind laut Schätzergebnis auch für die Kommunen zu erwarten. In den neuen Zahlen sind auch Änderungen des Steuerrechts berücksichtigt, die aber diesmal nur eine relativ geringe Rolle spielen.

Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Kommunen insgesamt werden der Prognose zufolge von 739,7 Milliarden Euro im vergangenen Jahr und nun erwarteten 812 Milliarden Euro für das laufende Jahr bis 2026 auf 987,5 Milliarden Euro ansteigen. (afp/dl)



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