Vom Verhalten der polnischen Spitzenpolitik inmitten der Migrationskrise können die Politiker viele EU-Länder lernen, was Anstand bedeutet. Am 9. November besuchten Premierminister Mateusz Jakub Morawiecki  und Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak die an der Grenze eingesetzten Truppen. In einer Rede wurde der Mut und der Patriotismus der Männer gelobt, welche die Sicherheit Polens gewährleisten.

Ein Kommentar von Michael Mayrhofer

12.000 Soldaten hat Polen an die Grenze zu Weißrussland beordert, wo sich Horden teilweise gewalttätiger arabischer Migranten zusammengerottet haben. Sie fordern die Weiterreise nach „Germany“ (oder doch „Germoney“), wie sie in Sprechchören brüllen. Die reiselustigen Südländer wurden zuvor extra per Flugzeug nach Weißrussland geflogen. Systemmedien mutmaßen die versuchte Erpressung der EU. Es ist auch nicht völlig abwegig, dass man in der ehemaligen Sowjetrepublik einen Teil des europäischen Steuerkuchens haben möchte, letztendlich wird auch der türkische Despot Erdogan mit EU-Milliarden dafür bezahlt, dass er Millionen Araber im Land behält, anstelle sie in ihre gelobten Länder „weiterflüchten“ zu lassen.

Polen spielt bei diesem menschenverachtenden Spiel der Globalisten nicht mit, das nur Verlierer kennt. Weder will man gegenüber Weißrussland Schwäche zeigen, noch die arabischen Wandersleute nach Deutschland durchlassen, wo Politik und „Helferlein“ schon sehnsüchtig auf „neue Menschen“ warten, welche man wieder geschenkt bekommt (Zitat: Göring-Eckhardt aus der Migrationskrise 2015). Stattdessen zeigt Polen, was eine gesicherte Grenze eines Vaterlandes ist, einer Nation die ihr Volk und damit auch die EU-Außengrenze schützt.

Während in Deutschland nicht einmal die heimkehrenden Soldaten aus Afghanistan würdig von der Spitzenpolitik begrüßt wurden, die im Prinzip für nichts ihr Leben riskierten und in vielen Fällen auch ließen, zeigt man im Polen, was Respekt vor der Truppe bedeutet. Der Premierminister Mateusz Jakub Morawiecki und sein Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak besuchten persönlich die Grenze, schüttelten zahlreiche Hände – und machten bei einer Ansprache deutlich:

Ich war heute an der Grenze, ich hatte die Gelegenheit, mit den Soldaten zu sprechen. Sie sind mutige Menschen, die entschlossen sind, die Sicherheit Polens zu gewährleisten. Sie sind Patrioten, die wissen, wie viel Verantwortung sie in diesem für uns kritischen Moment tragen.

Die Lage an der Grenze wird sich nicht so schnell beruhigen, sondern eskalieren. Das wissen die Soldaten und Offiziere, die vor Ort sind. Sie brauchen unsere Unterstützung. An dieser Stelle möchte ich allen danken.

Ich erhalte viele Nachrichten, Dankes- und Respektsbekundungen für die Soldaten und Offiziere, die derzeit an der Grenze im Einsatz sind. Wir stehen hinter Ihnen!

Wir sollten unseren Soldaten und Offizieren ewig dankbar sein, die bereits mehrere Monate unglaublich harten Dienstes geleistet haben. Es liegen noch weitere vor ihnen. und noch mehr vor ihnen liegen. Sie müssen unsere Unterstützung spüren, sie müssen wissen, dass die ganze Nation hinter ihnen steht.

All das sind Taten und Worte, die einer starken Nation und einer anständigen Politik angemessen sind. In den meisten Ländern der EU, speziell Deutschland und Österreich sind sie undenkbar. Die tendenziöse Medienmeute würde Politiker quasi öffentlich hinrichten, wenn sie sich zu ihrer Nation und ihrem Militär bekennen würden. So bleibt uns nur, mit Wehmut nach Polen zu blicken und zu hoffen, dass irgendwann aus diesem Beispiel gelernt werden mag und wieder Anstand in der eigenen Heimat einkehrt.

Der General muss seine Soldaten so behandeln, wie er selbst behandelt werden möchte.
Napoléon Bonaparte

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