Nahe der aserbaidschanischen Stadt Schuscha sollen aserbaidschanische Soldaten Berichten zufolge das Feuer auf Einwohner eröffnet haben. Ein Mann ist hierbei getötet worden. Drei Menschen wurden verletzt. Die Getöteten sollen vor Ort die Wasserleitung repariert haben.

Nach Angaben der Sicherheitskräfte in Bergkarabach soll am Montag ein Zivilist bei einem Beschuss durch aserbaidschanische Soldaten getötet worden sein. Bei dem Angriff waren vier Menschen verletzt und anschließend in ein Krankenhaus in Stepanakert, einer Stadt in der umstrittenen Region, gebracht worden. Einer der Verwundeten erlag später seinen Verletzungen.
Der Vorfall ereignete sich nahe der aserbaidschanischen Stadt Schuscha. Bei den Opfern handelt es sich um Einwohner von Bergkarabach, die vor Ort eine Wasserleitung repariert haben sollen. Die Behörden der umstrittenen Region ermitteln in dem Fall.

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Unter Berufung auf Augenzeugen berichten Telegram-Kanäle, dass ein aserbaidschanischer Offizier angeblich ohne Vorwarnung das Feuer aus einer Handfeuerwaffe auf Zivilisten eröffnet hatte. Zehn Mitarbeiter eines aserbaidschanischen Wasserversorgungsbetriebs sollen sich an dem Ort aufgehalten haben, nachdem sie die Reparaturarbeiten für diesen Tag mit den aserbaidschanischen Behörden abgestimmt und eine Genehmigung bekommen hatten.

Laut den Sicherheitskräften in Bergkarabach handelt es sich nicht um dem ersten Todesfall nach Beschuss durch aserbaidschanischen Soldaten. So soll bereits im Oktober ein Einwohner Bergkarabachs von einem Scharfschützen erschossen worden sein. Aserbaidschan dementiert die Vorwürfe und macht für die Vorfälle Schießereien mit kriminellen armenischen Gruppen verantwortlich.

Ende September 2020 war es erneut zu heftigen Kämpfen mit Opfern unter der Zivilbevölkerung in Bergkarabach gekommen. Dies war eine Fortsetzung des langjährigen Konflikts über eine aserbaidschanische Region, die überwiegend von Armeniern besiedelt ist und um ihre Unabhängigkeit kämpft. Erst im November erzielten die Konfliktparteien eine erfolgreiche trilaterale Vereinbarung. Unter Vermittlung Russlands einigten sich Aserbaidschan und Armenien darauf, das Feuer vollständig einzustellen. Gemäß der Einigung übergab Jerewan einige Bezirke an Baku. Außerdem wurden russische Friedenstruppen in der Region stationiert.

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