Wie sich die Dinge verändert haben seit Donald Trumps US-Präsidentschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich mich fest der progressiven Linken zuordnen. Jetzt — mit der COVID-Pandemie, die das Post-Trump-Trauma nur noch verstärkt — befinde ich mich in einem seltsamen Niemandsland, gefangen und eingeklemmt zwischen zwei sich aufblähenden ideologischen Gruppierungen, die sich in zu vielen Fragen zu sehr ähneln.

Das wurde mir durch ein neues Interview mit Noam Chomsky klar — jemand, dessen Einfluss auf mich so groß ist, dass er die Entwicklung meines intellektuellen Werdegangs während der letzten zwei Jahrzehnte geprägt hat. Wie viele Linke stehe ich in Chomskys ewiger Schuld, weil er dazu beigetragen hat, mich von der jahrzehntelangen Gedankenmanipulation zu befreien, die das Schicksal eines jeden ist, der unsere Schulen und Universitäten durchläuft, sich die von Milliardären kontrollierten Medien reinzieht — oder, wie in meinem Fall, einmal in ihnen gearbeitet hat — oder eine berufliche Laufbahn verfolgt.

Aber selbst eine Schuld dieser Art rechtfertigt nur bedingt solche Ansichten, wie sie in dem Chomsky-Interview geäußert werden. Darin argumentiert der berühmte Linguist und politische Denker, dass diejenigen, die sich nicht gegen COVID impfen lassen, sozial gemieden, zur Isolation gezwungen und — in einem letzten Angriff auf die gesellschaftliche Solidarität, die er als Begründung für seine Argumentation anführt — sogar potenziell der Gefahr der Verelendung ausgesetzt werden sollten. Sie haben sich ihre Misere ja selbst zuzuschreiben, schlussfolgert er.

Ja, das hat Chomsky wirklich gesagt — obwohl sich zweifellos viele Linke darauf stürzen werden, um seine Worte zu analysieren und zu behaupten, dass es in dem Interview eine „Nuance“ gab, die ich übersehen habe. Und schlimmer noch, den Kommentaren nach zu urteilen, scheinen ihm viele Menschen aus der Linken — und der Rechten — zuzustimmen. In ihren Ansichten scheint es keine Nuancen zu geben.

Sie können sich den entsprechenden Abschnitt des Interviews sowie ein früheres Interview hier ansehen:

Noam Chomsky sagt, die „richtige Antwort“ auf die Ungeimpften sei, „darauf zu bestehen, dass sie von der Gesellschaft isoliert werden“.

Noam Chomsky bekräftigt seine frühere Forderung, dass der Staat die Ungeimpften von der Gesellschaft ausgrenzen sollte: „Wie können wir sie mit Lebensmitteln versorgen? Nun, das ist doch deren Problem“.

Lassen Sie uns die von Chomsky vorgeschlagene Analogie analysieren: Verhalten sich Menschen, die sich nicht impfen lassen, wirklich so, als ob sie der Meinung wären, dass es keine Verkehrsregeln geben sollte und wir alle so fahren sollten, wie wir wollen?

Seltsamerweise scheint Chomsky in diese „gesetzlose“ Gruppe von Ungeimpften auch diejenigen einzubeziehen, die tatsächlich an COVID erkrankt sind und die, wie die medizinische Forschung nahelegt, jetzt eine bessere natürliche Immunität gegen die Krankheit haben als die durch medizinische Hilfe hervorgerufene Immunität. Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Personen, die den Janssen-Impfstoff nehmen, nach fünf Monaten nur eine Immunität von 3 Prozent aufweisen, während Pfizer eine Immunität von 50 Prozent angibt.

Es ist schwer, diese Lücke in Chomskys Argumentation einem Versehen zuzuschreiben. Da er normalerweise ein so sorgfältiger und präziser Denker ist, müssen wir davon ausgehen, dass Chomsky möchte, dass alle ungeimpften Menschen — unabhängig von ihrem Immunitätsstatus — in die Isolation gezwungen werden, selbst wenn sie dadurch dem Risiko der Verelendung ausgesetzt sind.

Nach Chomsky scheint es so, als ob nur diejenigen, die geimpft worden sind, als „sicher“ für den Rest der Gesellschaft gelten können. Darauf bestehen auch Big Pharma und die von Milliardären kontrollierten Medien. Aber sie haben ein stichhaltigeres Motiv: Schließlich profitieren sie davon, dass wir uns ausschließlich auf Impfstoffe verlassen.

Zurück zu Chomskys Analogie. Das Problem dabei ist, dass sie weit mehr verschleiert als erhellt. Er will damit sagen, dass es zu einem Blutbad käme, wenn die Menschen ihre eigenen Verkehrsregeln aufstellen und nach ihren eigenen egoistischen Impulsen und Vorstellungen von Vorteilen handeln dürften. Deshalb haben wir diese Verkehrsregeln.

Lassen wir einmal die Debatte darüber beiseite, ob es tatsächlich zu einem Blutbad kommen würde, und nehmen wir einfach an, dass es dazu käme. Wie hilft uns das, das Phänomen der Impfskepsis oder Impfverweigerung zu verstehen und zu klären, wie wir mit diesen Leuten umgehen sollten?

In demokratischen Gesellschaften beruht der Gesellschaftsvertrag auf einem Kompromiss zwischen den individuellen Freiheiten auf der einen Seite und dem umfassenderen Sicherheitsbedürfnis der sozialen Gemeinschaft auf der anderen Seite. Zwischen diesen beiden Aspekten besteht oft ein Spannungsverhältnis. In einer intakten Gesellschaft kommt man zu einer Lösung, nachdem man diese widersprüchlichen Bedürfnisse abgewogen und — idealerweise durch einen allgemeinen Konsens — entschieden hat, was im jeweiligen Fall Vorrang haben sollte.

In den westlichen Gesellschaften haben wir — zum Guten oder Schlechten — dem Einzelnen traditionell ein hohes Maß an Autonomie zugestanden. Dies ging so weit, dass, wie Chomsky treffend erläutert hat, im Zuge einer Entwicklung, die zu unserer heutigen neoliberalen Form des Kapitalismus geführt hat, Unternehmen der geschützte Status von Individuen zuerkannt wurde, sodass sie als Unternehmen sozusagen mit Mord und Totschlag davonkommen. Sie vergiften unser Wasser und unsere Luft, töten die Insekten, die das Leben unterstützen, zerstören Bäume, die die Lungen des Planeten sind, und so weiter.

Die meisten Menschen erwarten vom Gesellschaftsvertrag, dass er einen Ausgleich zwischen der Tendenz zum Autoritarismus des Staates und einer tyrannischen Mehrheit auf der einen Seite und den Rechten der Minderheit auf der anderen Seite bietet.

Dies hat für jeden von uns eine im Wesentlichen egoistische Grundlage: Heute bin ich in der Mehrheit, aber morgen kann ich mich in der Minderheit befinden. Die einzigen Menschen, die im Allgemeinen tyrannische Mehrheiten bevorzugen, sind diejenigen, denen die Fähigkeit fehlt, sich den Tag vorzustellen, an dem sie vielleicht nicht mehr zur Mehrheit gehören.

Was hat das alles mit COVID und den Impfstoffen zu tun?

Das Problem, wenn man den Menschen vorschreibt, sich mit den aktuellen Impfstoffen zu impfen — oder, wie Chomsky es tut, darauf besteht, dass nur die Geimpften an den grundlegenden Aktivitäten des Lebens teilnehmen dürfen wie zum Beispiel dem Einkaufen von Lebensmitteln —, besteht darin, dass das den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ignoriert. Damit wird die Idee des Kompromisses, die den Kern des Gesellschaftsvertrags ausmacht, beiseite gewischt.

Die Verhältnismäßigkeit ist in Demokratien wichtig, sowohl als Grundsatz für die gesellschaftliche Gemeinschaft als auch als praktischer Maßstab, nach dem der Einzelne beurteilt, wie er am besten handeln soll. Wir benutzen sie ständig als Maßstab. Wenn mich jemand auf der Straße anschreit und ich ihm daraufhin ins Gesicht schlage, würden die meisten Menschen zustimmen, dass meine Handlung unverhältnismäßig war.

Wenn die Polizei mich verhaftet, weil ich einen unhöflichen Tweet an einen Prominenten geschrieben habe, würden die meisten Menschen — wenn auch vielleicht weniger als noch vor ein oder zwei Jahren — dies ebenfalls für unverhältnismäßig halten.

In jedem Fall treffen wir eine Entscheidung darüber, was ein gesellschaftlich akzeptables Verhalten darstellt und wo die Grenzen zwischen der Einstufung von Dingen als normal, unangemessen und geradezu ungesetzlich liegen. Dabei müssen wir auch abwägen, welchen Schaden wir dem Einzelnen und der Gemeinschaft zufügen, wenn wir etwas, das früher akzeptabel war, als inakzeptabel einstufen oder etwas, das früher verpönt war, jetzt als illegal. In jedem dieser Urteile steckt eine Abwägung, auch wenn wir das Für und Wider selten bewusst durchspielen.

Wie sollten wir also abwägen zwischen dem Recht auf körperliche Autonomie des Einzelnen, der den Impfstoff ablehnt, und dem Wunsch der Gesellschaft, sich vor der COVID-Pandemie zu schützen?

Wie in allen anderen Fällen gibt es keinen abstrakten Grundsatz, den man aus dem Nichts hervorzaubern kann, um eine Entscheidung zu treffen. In schwierigen Fällen muss die Bilanz besonders sorgfältig geprüft werden, und es muss vermieden werden, an Emotionen oder Hysterie zu appellieren.

Wie sich dies im Fall von COVID auswirkt, lässt sich besser verdeutlichen, wenn wir ein kleines Gedankenexperiment machen. Stellen Sie sich für einen kurzen Moment vor, wir hätten es nicht mit COVID zu tun, sondern mit einer weltweiten Ebola-Pandemie. Stellen Sie sich vor, dass Ebola genauso übertragbar ist wie COVID und in unseren Gemeinschaften genauso epidemisch geworden ist. Ebola hat eine durchschnittliche Sterblichkeitsrate von etwa 50 Prozent, jeder zweite Infizierte wird wahrscheinlich daran sterben.

Wie würden wir unter diesen Umständen abwägen, ob wir der Allgemeinbevölkerung eine Impfpflicht aufzwingen wollen? Wie würden wir diejenigen behandeln, die sich der Impfung widersetzen? Und wäre es für uns in Ordnung, sie in die Isolation zu zwingen, selbst wenn sie dadurch Gefahr laufen, zu verelenden?

Ich vermute, die meisten Menschen würden sich in diesem Szenario weitaus wohler fühlen, wenn man die Menschen zur Impfung zwingen und von den Eltern verlangen würde, dass sie ihre Kinder impfen lassen. Aber was vielleicht noch wichtiger ist: Die Notwendigkeit, Menschen zum Impfen zu zwingen, würde — abgesehen von ein paar Zeugen Jehovas — sicherlich kaum entstehen. Das Problem wäre nicht die Zögerlichkeit bei der Impfung, sondern der Ansturm der Bürger, die als Erste geimpft werden wollen. Angesichts einer Ebola-Pandemie würde niemand, der bei Verstand ist, daran zweifeln, dass das Virus gefährlich ist, geschweige denn, dass es überhaupt existiert. Die Gefahren wären so groß und so offensichtlich, dass es keinen Raum für Zweifel gäbe.

Und aus diesem Grund würden wir es nicht tatenlos mit ansehen, dass ein paar Pharmaunternehmen die Pandemie aus Profitgründen ausbeuten. Unsere gesamte Wirtschaft würde auf Kriegskurs gebracht, um bessere Impfstoffe und eine breitere Palette von Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Der Ausschluss von Profiteuren der Pandemie hätte sicherlich Vorrang vor dem Ausschluss der Unglücklichen, die nicht geimpft wurden. Mit anderen Worten, die Situation wäre eine völlig andere als die, die wir jetzt mit COVID haben.

Mein imaginäres Szenario regelt natürlich nicht die Frage, was wir mit COVID tun sollen. Aber es macht deutlich, dass im Falle unserer realen COVID-Pandemie — anders als bei meiner imaginären Ebola-Pandemie — das Recht des Einzelnen auf Autonomie und das Recht der Gesellschaft auf Sicherheit gegeneinander abgewogen werden müssen. Im Fall von COVID sind die Antworten nicht annähernd so eindeutig, wie Chomsky behauptet. Wir haben es nicht mit Ebola zu tun oder mit etwas, das dem auch nur im Entferntesten ähnelt.

Lassen Sie uns noch einmal die Analogie zum Verkehr aufgreifen. Selbst wenn die Verkehrsregeln allgemein eingehalten werden, gibt es jedes Jahr eine beträchtliche Anzahl von getöteten und schwer verletzten Fahrern und Fußgängern auf unseren Straßen. Ob zu Recht oder zu Unrecht, nur wenige Menschen fordern aus diesen Gründen ein Verbot von Autos. Wir haben unsere Freiheit und Bequemlichkeit gegen die Zahl der Verkehrstoten abgewogen und entschieden, dass uns die Freiheit der offenen Straße wichtiger ist.

Vor allem in einer Welt nach der Impfung haben wir es nicht mit einem Blutbad auf den Straßen zu tun, das durch ein Ebola-Virus verursacht würde. Die Gefahr für die vulnerablen Menschen — zumindest in den übereifrigen „entwickelten“ Ländern — ist durch eine Mischung aus Impfstoffen, Auffrischungsimpfungen und besseren Behandlungen allmählich zurückgegangen. In weiten Teilen des Westens ähneln die Gefahren, selbst für die Schwächsten, allmählich denen der Grippe.

Das größte Problem scheinen derzeit COVID und die Grippe zu sein, die unser ohnehin schon überlastetes und unterfinanziertes Gesundheitssystem in diesem Winter an den Rand der Belastungsgrenze bringen könnten. Unser Gesundheitssystem hat Mühe, sich an die neue Realität anzupassen, vor allem weil die Politik seit Langem versäumt hat, der öffentlichen Gesundheitsversorgung Vorrang vor privatem Profit zu geben.

Dass einige Menschen immer noch an COVID sterben, ist eine Seite der Medaille, genauso wie die Todesfälle durch Grippe oder Autounfälle. Aber jahrzehntelang forderte fast niemand eine Impfpflicht für Grippe oder die Zwangsisolierung von Menschen, die sich weigerten, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Und — ebenfalls zum Guten oder zum Schlechten — es fordern nur wenige Menschen, dass Menschen mit Autos mit Geldstrafen belegt oder sozial isoliert werden sollten. Und wenn sie es täten, würden die meisten von uns zu Recht davon ausgehen, dass zunächst eine Debatte geführt werden muss, eine sorgfältige Abwägung der gesellschaftlichen Prioritäten, anstatt diejenigen, die sich nicht gegen Grippe impfen lassen oder weiterhin ein Auto besitzen, sofort anzuprangern und zu isolieren.

Im Falle von COVID sind weitere Faktoren auf der anderen Seite der Bilanz abzuwägen, bevor man sich darauf einigt, dass die Autonomie eines Individuums verletzt werden muss, indem man es zwangsimpft oder drakonische Strafen für die Weigerung verhängt:

  • Die große Mehrheit derjenigen, die vor dem Virus oder der Bedrohung durch die Ungeimpften geschützt werden müssen oder wollen, kann dies durch eine Impfung tun.
  • Es sind nicht nur die Ungeimpften, die eine Gefahr für gefährdete Mitbürger darstellen. Auch die Geimpften stellen eine Gefahr dar, denn der Impfschutz lässt schnell nach, sodass die derzeitigen Impfstoffe nur eine begrenzte Wirkung auf die Übertragung haben, es sei denn, wir impfen alle paar Monate jeden zwangsweise.
  • Bei den Impfstoffen handelt es sich um eine neue Technologie, deren kurzfristige Auswirkungen, wenn auch enttäuschend in Bezug auf die Immunität, relativ sicher zu sein scheinen. Die längerfristigen Auswirkungen können jedoch noch nicht vollständig abgeschätzt werden, und wir sollten vorsichtig sein, wenn wir die Bedenken von Einzelpersonen ignorieren oder abtun, welche gezwungen sind, diese neuen Impfstoffe zu nehmen, oder ihre Kinder dazu zu zwingen, sie zu nehmen.
  • Es mag sein, dass die Menschen ihre eigene Gesundheit riskieren, wenn sie den Impfstoff ablehnen, aber aus guten historischen Gründen sollten wir uns davor hüten, einen Präzedenzfall zu schaffen, in dem sie gezwungen werden, etwas gegen ihren Willen zu tun, weil andere meinen, es sei in ihrem besten Interesse.

Sie mögen damit einverstanden sein, dass alle, einige oder keiner dieser Faktoren relevant sind. Aber weder Sie noch ich haben das Recht, allein zu entscheiden.

Sie müssen angemessen betrachtet und gegeneinander abgewogen werden. Das Problem ist, dass wir in einer profitorientierten Gesellschaft leben, die darauf ausgerichtet ist, die Macht der Eliten aufrechtzuerhalten, und die nicht in der Lage ist, solche Fragen fair zu behandeln oder uns zu erlauben, sie sachlich abzuwägen. Das ist genau der Grund für den sozialen Zusammenbruch, der Chomsky — und mir — so viel Sorgen bereitet.

Es gibt eine letzte Möglichkeit, wie Chomskys Verkehrsanalogie hilfreich sein könnte, wenn auch nicht in der von ihm beabsichtigten Weise. Jahrzehntelang haben unsere Medien es vorgezogen, sich auf die Probleme zu konzentrieren, die durch betrunkene beziehungsweise zu schnell fahrende Autofahrer oder sogar aufgrund der Umweltverschmutzung durch Autos verursacht werden. Aber diese Probleme, so wichtig sie in unserem täglichen Leben auch sind, werden von der weitaus erschreckenderen Realität überschattet, dass unsere vom Auto und vom Öl abhängige Wirtschaft durch die Zerstörung des Klimas einen selbstmörderischen Tribut von unserer Spezies fordert. Die Fixierung auf das eine kann ein Weg sein, um zu vermeiden, über das andere nachzudenken.

Etwas Ähnliches scheint auch mit COVID zu passieren. Wir fixieren uns auf Impfstoffe und „Anti-Vaxxer“, auf Mandate und Pässe, auf gegenseitige Schuldzuweisungen, anstatt die Realität zu sehen, dass unsere Gesellschaften und unsere Sozialverträge vor langer Zeit von Unternehmensinteressen ausgehöhlt wurden, die den Staat gekapert haben.

Wenn es ein Zögern in Bezug auf die Impfstoffe gibt, dann deshalb, weil ein Teil der Gesellschaft nicht genug Angst vor dem Virus hat, um die Furcht vor der Pharmaindustrie zu überwinden, die schon vor langer Zeit die Profite über die Menschen gestellt hat, oder um ihre Zweifel an der Vereinnahmung unserer Regulierungsbehörden durch eben diese Konzerne zu beseitigen.

Die Forderung, die Ungeimpften zwangsweise zu isolieren, ist ein leichtes und emotional befriedigendes Argument. Wenn Tucker Carlson oder Trump dies sagen würden, würden die meisten Linken es sofort als wenig hilfreiche, spaltende Rhetorik verstehen. Es hört aber nicht auf, so zu sein, nur weil Chomsky es sagt.


Redaktionelle Anmerkung: Dieser Beitrag erschien zuerst unter dem Titel „I owe Noam Chomsky a lot but on Covid vaccinations he is wrong“ bei Dorset Eye. Er wurde vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratsteam lektoriert.





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