John Durham, der vom ehemaligen Justizminister William Barr eingesetzte Sonderermittler, der herausfinden sollte, wie das von Hillary Clinton und dem Demokratischen Komitee (DNC) in Auftrag gegebene Steele-Dossier entstehen konnte, wurde offenbar wieder fündig, nachdem er im September bereits Clintons Anwalt Michael Sussmann angeklagt hatte.

 

Michael Sussmann, der 2016 im Rahmen einer Oppositionsforschung, bei der der schwarze Fleck auf der Weste des republikanischen Mitbewerbers, Donald Trump, gefunden werden sollte, für Hillary Clinton arbeitete, wurde vorgeworfen, das FBI darüber belogen zu haben, für wen er arbeiten würde.

2016, als er noch für die Anwaltsfirma Perkins Coie tätig war, hatte er behauptet, Trump hätte eine geheime Verbindung zur russischen Alfa Bank, einem mit dem Kreml verbundenen Finanzinstitut. Inzwischen weiß man, dass das nicht stimmt.

Nun wurde Igor Danchenko festgenommen, der mit Christopher Steele, einem ehemaligen britischen MI6-Agenten, dem eigentlichen Ersteller des Dossiers, zusammenarbeitete und Informationen lieferte.

Die New York Times schrieb am 4. November:

„Herr Danchenko war der Hauptautor des sogenannten Steele-Dossiers, einer Sammlung von Gerüchten und unbewiesenen Behauptungen, die darauf hindeuten, dass Herr Trump und seine Kampagne 2016 von russischen Geheimdienstmitarbeitern kompromittiert wurden und sich mit ihnen verschworen haben, um Hillary Clinton in einer verdeckten Operation zu besiegen.“

Einige Behauptungen aus dem Steele-Dossier waren geradezu grotesk.

Zum Beispiel wurde versucht, Trump in Verbindung mit russischen Prostituierten merkwürdige sexuelle Neigungen anzuhängen. ↓

Wer steckt hinter dem „Trump-Dossier“?

Sie versuchten es vor der Wahl und sie versuchten es danach.

Nichts konnte bewiesen werden. Solche Behauptungen hielten dann den angeblich perversen Trump immer wieder negativ in den Schlagzeilen und verstärkten das von Clinton gezeichnete Bild, dass er Frauen nicht respektieren würde, ja sogar Frauen hasst, wie sie immer wieder behauptete.

Eine Mitarbeiterin, die in einer höheren Position in seinem Unternehmen arbeitete, die zudem schwarz ist (Trump wurde ja auch als Rassist beschimpft), widerlegte das Bild und berichtete zudem, dass Frauen in Trumps Firmen genauso viel verdienen würden, wie Männer. Etwas, was sich weltweit leider noch nicht durchgesetzt hat, da Frauen, selbst in höheren Positionen oft immer noch zweistellig prozentual weniger Gehalt gegenüber ihren männlichen Kollegen bekommen.

Deutsche Untertitel sind einstellbar:

Das Fake-Dossier war der Beginn des Russen-Hoax.

Aufgrund der angeblichen Ermittlungen aus dem Steele-Dossier, die nahelegten, dass Trump mit den Russen gemeinsame Sache machen würde, kam es zum sogenannten FISA-Überwachungsantrag gegen Carter Page. Dass die Überwachung von Carter Page nur ein Türöffner war, andere mit auszuspionieren, schreibt Chris Farell im Daily Caller. In Wirklichkeit wollten sie Trump. ↓

QAnon: „Diese Leute sind krank. Nichts kann das verhindern, was kommt“

Der damalige FBI-Direktor James Comey unterzeichnete den ersten Antrag.

Spätere Ermittlungen sollen ergeben haben, dass man bereits bei den drei folgenden Verlängerungen wusste, dass die Beweislage, die man dem FISC vorlegte, auf sehr wackeligen Füßen stand. Weitere Anträge wurden vom damaligen stellvertretenden Direktor, John McCabe, dem damaligen Justizministerium von Loretta Lynch und von Rod Rosenstein gegengezeichnet.

Das alles löste einen politischen und medialen Feuersturm aus, als Buzzfeed das Fake-Material im Januar 2017, kurz vor Trumps Vereidigung, veröffentlichte.

Die meisten der maßgeblichen Behauptungen in dem Dossier konnten nicht bewiesen werden, und einige wurden widerlegt. Bereits 2017 deutete eine Befragung von Danchenko durch das FBI darauf hin, dass etliche Aspekte des Dossiers irreführend waren:

Steele verschwieg, dass ein Großteil des Materials aus dritter Hand stammte, und einiges von dem, was der in Russland geborene Danchenko weitergegeben hatte, war spekulativer, als das Dossier andeutete.

Der demokratische Anwalt Jonathan Turley, den die Republikaner bei Trumps erstem Amtsenthebungsverfahren als dessen Verteidigung herangezogen hatten, ist der Meinung, dass Durham sich allmählich zum wahren Täter hinarbeitet. Er sei mit den beiden Anklagen noch lange nicht fertig.

Erst Sussmann, nun Danchenko. Beide werden reden, um ihren eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.

So dreht sich die Anklageschrift auch um eine Person namens „PR-Executive-1″ die im engeren Kreis der Clintons zu finden sei. Diese Person soll eine hohe Position in der Demokratischen Partei und der früheren Clinton-Kampagne innegehabt haben.  Dort heißt es:

„PR Executive-1 schenkte der russischen Sub-Source-1 eine Autobiographie von Hillary Clinton, die er mit der handschriftlichen Botschaft „To my good friend [Vorname der russischen Sub-Source-1], A Great Democrat“ signierte und beschriftete.“

Jonathan Turley meint dazu:

„Das ist ein Buch, das Hillary Clinton sicher gerne zurückhaben würde.“

Das ist erst der Beginn.

Der Anklageschrift sei nicht zu entnehmen, dass Durham bereits mögliche Beweise für kriminelle Handlungen dieser Personen habe, aber alles deute darauf hin, dass er mit dieser Untersuchung noch lange nicht fertig sei.

Interessant ist hierzu einer der letzten Hinweise von Q auf dem Imageboard 8kun. Er schrieb nur ein Wort: Durham.

In einer Mitteilung vom 12. November 2020 machte er darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, die folgenden Wahlen vor ausländischer Einmischung sowie Korruption zu schützen und US-ID-Gesetze sowie weitere Sicherheitsvorkehrungen zu installieren. Auch müsse die Bevölkerung noch weiter aufgeklärt werden.

Es würde nicht anders gehen. Manchmal müsse man erst durch die Dunkelheit, bevor man das Licht sieht. ↓

4951 Q Wie zeigt man der Öffentlichkeit die Wahrheit

Im nächsten Beitrag, einen Tag später, nannte er dann den Sonderermittler, der offenbar Licht in die Sache bringen wird.

Nun richten sich alle Augen auf John Durham.

Jonathan Turley:

„Durham wird von verschiedenen Seiten als schmerzhaft methodisch oder geradezu eiskalt als Staatsanwalt beschrieben. Aber er gilt weithin als verbissen und absolut unpolitisch.“

Die Ergebnisse aus Durhams Untersuchung wurden bereits vor der Wahl 2020 erwartet, aber durch die dann eingetretenen „Umstände einer Pandemie“ sollen die Ermittlungen behindert worden sein. Er ist getragen von der Suche nach der Wahrheit und hier soll er sehr effektiv arbeiten.

Könnten diese beiden Damen, jeweils Inhaberinnen hoher Positionen in der demokratischen Partei und gleichzeitig den Clintons sehr ergeben, dabei behilflich sein?

Donna Brazile war 2016 die amtierende Direktorin des DNC, das zusammen mit Hillary Clinton die Oppositionsuntersuchung vorantrieb und offenbar auch finanziell unterstützte. Das Ergebnis waren die FISA-Überwachungsanträge, die auf falschen Tatsachenbehauptungen fußten. Wir erinnern: Q schrieb mehr als einmal, dass FISA das „Haus“ zusammenbrechen lassen würde. Auch war er der Meinung, dass Watergate gegen FISAGate ein Klacks wäre.

Loretta Lynch, damalige Justizministerin, ist die Dame, die im Juni 2016, also vor der Wahl, offenbar 20 Minuten lang mit Bill Clinton auf dem Rollfeld irgendetwas verhandelte, über das der damalige ABC15-Journalist Christopher Sign später einen Beitrag veröffentlichte, der ihm seither Morddrohungen einbringen würde, sagte er Fox News im Jahr 2020. Inzwischen hat er ein Buch mit dem Titel „Secret on the Tarmac“ über den Vorfall geschrieben, das Anfang 2020 veröffentlicht wurde.

Führen eventuelll alle Wege zu Obama?

Obama sollte man nicht vergessen, denn er wollte bezüglich FISA über alles informiert sein. Ist er derjenige, den Durham letztendlich im Visier hat?

Immerhin hat sein ehemaliger Geheimdienstchef, James Clapper, ihn öffentlich beschuldigt, hinter RUSSIAGate, FISAGate und der ganzen folgenden „Witch Hunt“ zu stecken. Hier nachzulesen:

BREAKING NEWS: Ex-Geheimdienstchef Clapper beschuldigt Obama öffentlich, hinter „der Hexenjagd gegen Trump“ zu stecken

Im Juni 2021 soll Christopher Sign Selbstmord begangen haben. Wie so viele andere um die Familie Clinton herum.

Mit den Anklagen scheint sich Durham allmählich vorzuarbeiten.

Wahrscheinlich hat er alles, was er wissen muss, aber er benötigt noch die Aussagen der Zeugen. Und da ist es sinnvoll, unten anzufangen. Sussmann wird seinen Auftraggeber beschuldigen und Danchenko seinen. So geht es immer höher bis zum tatsächlichen Auftraggeber.

Anwalt JonathanTurley ist sich sicher, dass Danchenko nur einer der Bausteine sei, um ans Ziel zu kommen. Er sei nicht der Hauptangeklagte, sondern ein Angeklagter, auf den die Staatsanwaltschaft Druck ausübt, damit er gegen diejenigen aussagt, die ihn beauftragt oder benutzt haben. Zitat:

„Mit anderen Worten: Er scheint mir jemand zu sein, der als Baustein für einen Top-Angeklagten verwendet werden kann.“

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