Bild: Freepik

Die Einführung von 2G in der Nachtgastronomie ist keine große Überraschung. Ebenso wie die vielen anderen Verschärfungen, die die Bundesregierung oder die Landesregierungen – im vorauseilendem Gehorsam – den Bürgern zumuten.

Ein Kommentar von Matthias Hellner

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Dass inzwischen auch bereits über sieben oberösterreichische Bezirke Ausreisesperren verhängt wurden, lässt die kommenden Monate nichts Gutes erwarten. Denn durch die Testerei am Arbeitsplatz und wieder beginnende Schule werden die Inzidenzen weiter steigen und immer mehr Bezirke folgen. Aber anstatt dass sich die Politik eingesteht, dass die Impfung nicht der „Game-Changer“ ist und immer mehr Geimpfte in den Spitälern landen, wird der Kurs stur weitergehalten – mit Vollgas an die Wand. Und das auch im völligen Blindflug.

Antikörpertests statt Impfzwang

Denn auch wenn mittlerweile schon allenthalben behauptet wird, dass Antikörpertests nichts bringen, weil sie keine Gewissheit darüber geben, ob man sich infizieren oder gar erkranken könnte. Doch diese Gewissheit bietet die Impfung ja offenbar auch nicht. Und flächendeckende Antikörpertests könnten zumindest Aufschluss darüber geben, wie viel Prozent der Bevölkerung nun wirklich schon mit dem Virus in Kontakt gekommen sind, ohne es jemals zu bemerken. Stattdessen hält die Regierung an Schikanen für Ungeimpfte fest. Dabei empfiehlt eine britische Studie mittlerweile Abstand, Masken und regelmäßige Tests für alle, also auch für Geimpfte. Aber das will man wohl den Gläubigen des „Freiheits-Stichs“ noch nicht zumuten.

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